wie die Zeit vergeht …….

Letzte Woche habe ich von einem Spital gehört, in welches Ileana gebracht wurde und ich war etwas verwundert, denn dieses Spital soll ca 15 km von unserem Stützpunkt entfernt sein, doch ich hab in all den Jahren nie etwas davon gehört und gesehen.

Ich bin heute mit dem Fahrrad dahin gefahren. 10 km auf der Hauptstraße Arad – Bukarest, den Rest auf Feldwegen und Schotter. Vor dem 1. Abschnitt hatte ich ein bißchen Angst, denn hier fährt alles, was einen Motor hat und als Radfahrer sehen die in mir einen Menschen, der nicht unbedingt ein Recht auf Lebensraum auf dieser Asphaltpiste hat. Es ging aber leichter, als ich mir gedacht hatte.

Das Spital habe ich nach ein paarmal rumfragen gefunden, es ist ein kleiner Bau, beim Eingang sehe ich auch ein Schild „Palliativstation„.

Ileana kenne ich seit 13 Jahren, dick war die nie, aber jetzt ist sie wirklich abgemagert. Seit 8 Monaten ist sie in einem Spital in Arad in Behandlung wegen Lungenkrebs, seit ein paar Wochen ist sie nun hier auf der Palliativstation. Ich bin froh, sowas nun einmal  gesehen zu haben, denn ich habe bis jetzt nicht geglaubt, daß es hier sowas gibt. Ein Rätsel ist mir immer noch, wie Ileana da hin gekommen ist, denn die gehört eigentlich nicht zur privilegierten Klasse. Morgen bin ich wieder dort, bis dorthin überlege ich mir, was wir bei ihr tun können, denn wir hatten ähnliche Fälle, in Rumänien und einen in Australien, die vollkommen geheilt wurden. Allerdings auch Fälle, wo nichts mehr geholen hat.

Wie ich dann wieder zurück gefahren bin, hab ich erst einmal gestutzt, dann habe ich mit dem Fahrrad umgedreht und folgende Bilder gemacht. Und egal, wie man es dreht ……

…. und wendet, es geht sich einfach nicht aus.

Wie alt werden die Kinder wohl sein, für die dieses Karussell einmal gebaut war? Aber die Farbe, die schaut ja relativ frisch aus, oder?

Ebenfalls 2 x hinsehen mußte ich bei diesem Fußgängerübergang. Die habe ich am  Sonntag entdeckt, als ich, ebenfalls mit dem Fahrrad, von Petrica zurück kam.

Fragen über Fragen ……

Tinnitus

In Deutschland kam im Rahmen von Behandlungen in der  wunderschön gestalteten Heilpraxis von Sabine eine Frau zu uns mit Tinnitus. Sie erzählte uns, in welchen Spezialkliniken und mit welchen Spezialgeräten sie schon behandelt worden war, jedoch ohne Erfolg. Es war sehr interessant für mich, ihr zuzuhören und zu erfahren, was es denn schon alles gibt an Behandlungsformen für Tinnitus und welcher Aufwand da betrieben wird. Nach einiger Zeit fragte ich sie, ob sie einmal eine Situation gehabt hätte, in der sie gesagt hat „ich kann das nicht mehr hören“

„Ja“, sagt sie, und ich habe eine riesige Freude, da wohl ins Schwarze getroffen zu haben, „das war am 26. Dezember des Jahres..“ …ich weiß das Jahr nicht mehr. Diese Frau hat eine geistig und körperlich schwer behinderte Tochter 30 Jahre lang gepflegt, hat einen, nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmten Mann zu versorgen – und hat eine Schwägerin, der es finanziell sehr gut geht und die absolut niemanden zu versorgen hat –  aber immer jammert, wie schlecht es ihr geht. Am 26. Dezember jenes Jahres war die Schwägerin wieder da auf Besucht, hat gejammert und gejammert, wie schlecht es ihr doch geht …… unsere Frau denkt „ich kann das nicht mehr hören …“  und wie die Schwägerin dann weggefahren ist, hat das Pfeifen im Ohr begonnen und jahrelang nicht mehr aufgehört. Ich habe sie hinlegen lassen, habe ihr die Hände auf die Ohren aufgelegt und, nach einer Viertelstunde, war das Pfeifen schwächer. Anschließend habe ich ihr gezeigt, wie sie ihrer Schwägerin verzeihen kann. Aktiv verzeihen, denn zu sagen oder zu denken: Ich verzeihe dir, ist zuwenig in solchen Situationen. Ich komme sicher später einmal darauf zurück, was damit gemeint ist. Nach dieser Behandlung war der Tinnitus fast weg. Aber eben nur fast. Wir haben nach ein paar Tagen dann noch einmal eine Sitzung gehabt, seitdem, und das ist nun schon ein paar Jahre aus, ist der Tinnitus bei ihr verschwunden. Es waren noch mehrere Tinnitus-Fälle in Deutschland, die geheilt wurden und auch in Österreich hatte ich einen Mann, der vom Pfeifen im Ohr mit 2 Behandlungen geheilt wurde.

Wasser in den Beinen

Achtung. Beim update am Ende des Artikels habe ich für Therapeuten oder Betroffene ein Bild von den aufgedunsenen Füßen hinzugefügt, welches nicht unbedingt jeder sehen will.

Petrica, ein etwas verwahrloster älterer Mann, hat mich gestern zu sich gerufen und mir seine Beine gezeigt: Unterhalb des Knies spannt die Haut recht straff, alles fühlt sich hart an und er sagt, daß er starke Schmerzen in der Nacht habe, sodaß er nicht mehr schlafen kann. Ich habe ihm für heute versprochen, daß ich vorbeikomme und war nun am Abend bei ihm.

Erst habe ich die Beine mit Mohnblütenöl eingerieben, dann habe ich ihm noch die Hände auf die Waden aufgelegt. Auch er hat eine starke Hitze gespürt und wie ich ihn nach einer Stunde wieder getroffen habe, hat er mir gesagt, daß die Haut nun weicher ist, die Beine immer noch warm sind und die Schmerzen nachgelassen haben. Wir haben für morgen oder übermorgen noch eine Sitzung ausgemacht. Weniger trinken und weniger rauchen wären natürlich auch eine Hilfe bei ihm.

Update 28. Juli 2012, 22:00 Uhr: Soeben war ich wieder bei Petrica, der mir gesagt hat: Dort, wo ich ihm letztens die Hand aufgelegt und Einreibungen mit heliopathischem Mohnblütenöl gemacht habe, sind die Schmerzen verschwunden. Unten am Fuß, der sehr aufgedunsen ist und wo ich nicht hingegriffen habe, sind aber noch Schmerzen. Ziemlich starke sogar.

Seine Mutter, die ebenfalls ein eigener Fall wäre, wird nun täglich Einreibungen bei Petrica machen.

Update Sonntag, 29.Juli 2012, 18 Uhr: Die Schwellung der Füße ist gleichgeblieben, aber Petrica sagt, daß er seit den Einreibungen mit  unserem heliopathischen Mohnblütenöl (MBö) keine Schmerzen mehr hat und seit langem wieder in der Nacht schlafen konnte.

Siehe auch diesen Beitrag zum Thema

Bild Sonntag, 29.Juli 2912, 18 Uhr EET

Hühnerauge

Madalina kommt heute hinkend und weinend zu uns: Sie hat etwas auf der Ferse, was ganz fürchterlich schmerzt. Sie war beim Arzt, der hat ihr eine Menge Rezepte aufgeschrieben – in der Apotheke erfährt sie, daß das so um die 60 Lei kostet, das sind ungefähr 14 Euro, also eine Summe, die unmöglich aufzubringen ist.

Nachdem die Schmerzen aber sehr groß sind, bittet sie ihre Mutter, daß sie mit ihr zu uns geht. Aurelia gibt ihr eine Salbe mit Mohnblütenöl und Arnika vorsichtig drauf, anschließend lege ich ihr dort auf der schmerzenden Stelle die Hand auf, ohne sie zu berühren.

Sie fühlt eine sehr starke Hitze an der schmerzenden Stelle. Als wir die Sitzung beendet haben und sie aufsteht, sind nur mehr ganz leichte Schmerzen spürbar. Sie sind dann noch etwas bei uns geblieben und wie sie dann gegangen sind, waren die Schmerzen komplett weg.

Ebenfalls Riesenfreude..:-)

Schlaganfall Maria

Vor 2 wochen wurde ich zu einer Frau in einem Dorf in Rumänien gebracht, welche nach einem Schlaganfall mit Windeln im Bett lag. Sie war zwar ins Krankenhaus gebracht, von dort aber wieder nach Hause geschickt worden.

Ich war nun einmal dort, um ihr die Hände aufzulegen und sie mit Mohnblütenöl einzureiben. Ich habe ihr auch heliopathische Globuli dortgelassen. Dann, nach einer Woche, bin ich wieder zu ihr, wieder dieselbe Behandlung.

Und heute soeben bekomme ich einen Anruf: Erschi, die Frau, die mich zu der Kranken gebracht hat, sagt, mir, daß die Frau nun wieder im Haus herumgehen kann, ißt, spricht – und keine Windeln mehr braucht.

Hab eine Riesenfreude mit ihr.

Fortsetzung, Schlaganfall Maria update, geschrieben am 3.August 2012

Der neueste Stand rund um Lauras Strohballenhaus

Der neueste Stand (Montag, 27.8.2012) rund um das Strohballenhaus für Laura ist:

– Wohnfläche 4 x 4 meter: Also 16 qm. Ich weiß, das kommt euch wenig vor, es ist aber mehr als die doppelte, aktuelle Wohnfläche. Christian von biofarmland.com hat gestern damit begonnen, die dafür benötigten 200 Strohballen zu pressen. Seine Strohballen haben die Maße 1,00 x 0,5 x 0,35 m. Das Haus soll nicht nur die Wände aus Strohballen haben, sondern auch unterhalb und oben damit isoliert werden, damit die Heizkosten extrem niedrig gehalten werden können..

Update Montag, 27 August 2012

Nach wie vor fehlt uns jemand, der die „Bauleitung“ für diese Hütte übernimmt. Es geht dabei nu rum dne Aufbau der Strohballen. das Dach, der Verputz etc können die Leute hier vor Ort machen.

– Auch der Bauplatz hat sich nun geändert. Er ist nun in einem Dorf (Fiscut, Gemeinde Sag, bei Arad), welches näher bei unserem Stützpunkt liegt (35 km). Somit ist auch die Schlafplatzsuche einfacher. entweder direkt bei uns und dann pendeln, oder wir finden eine Unterkunft im Dorf  selbst

– Fix sind inzwischen die 200 Strohballen für die Wände, den Boden und die Deckenisolierung, 

– fix ist das Fundament graben und auch betonieren

– fix ist auch der Lehmverputz, wenn die Hütte einmal gebaut ist. Er wird von den Leuten hier vor Ort gemacht, welche   Spezialisten im Umgang mit Lehm  sind. 

– Ebenfalls fix: Judith in Österreich (Raum Linz) hat inzwischen Thermoglas-Fenster und -Türen organisiert. Sie sind noch in Österreich gebunkert und warten auf eine günstige Transportgelegenheit Österreich – Rumänien

 

– Wolfgang, Andrea und Jarah (Salzburg/A) haben inzwischen einen Ofen aus Österreich zu Laura nach Rumänien gebracht. Der hat zwar kein Backrohr, aber entweder kann man den so verwenden, wie er ist, oder ihn hier gegen einen mit Backrohr eintauschen

– Karl (Wien/A) hat nun sogar ein StrohBallenHausWochenEndeSeminar besucht und versucht, Stromkabel und Dachziegel zu finden. Aber aufpassen mit dem Transport. Eventuell können gebraucht Dachziegel, oder Blechdach etc, auch hier vor Ort gefunden werden.

Christian, der eigentlich der „Cheforganisator“ dieser Geschichte ist, möchte eine kompetente Person beim Aufstellen des Hauses haben, damit zum Beispiel das Haus auch hält (Feuchtigkeit z.B.) – und nicht von den Mäusen aufgefressen wird…:-). –

Also: Eine kompetente Person gesucht, die einen Überblick beim Aufstellen des 4 x4-Meter-Hauses hat. Aber auch Leute „mit weniger Überblick“ gesucht…:-) Wer traut sich das zu?

Anfragen an Bernhard   lorberost@gmail.com

Wenn irgendwer von euch Ideen hat, oder konkrete Dinge anbieten kann, kann er sich entweder per mail oder unten per Kommentar melden.

Hier gibt´s noch ein paar Bilder von der Gegend dort.

Das ist eine Küche. So voll wie am Sonntag war die Pfanne schon lange nicht mehr. Bei Schönwetter hat es einen gewissen Flair, da am offenen Feuer zu kochen, bei Regen aber ist es vorbei mit der Zigeunerromantik.

Auch in diesem Haus wohnen eine Menge Leute

Behandlungen in Ludus, Sarmasu, Balda Teil III

Auf Grund der wunderbaren Heilung von Adi von Muskelschwund, wurden wir in Balda gebeten, auch andere Kranke im Rahmen unserer Initiative „Hilfe für für Kranke ohne Hilfe“ zu betreuen, was wir gerne taten, aber es war viel, was da auf uns kam. Eine Frau aus Balda, Irina, stellte uns ihr Haus zur Verfügung und es kamen sehr, sehr viele Kranke dorthin. Manche wurden auch mit Pferdewagen hergebracht, das waren schon oft Szenen aus einer anderen Welt.

Zum Glück hatte ich damals die Christina mit dabei. Eine Psychologin aus Deutschland, welche geistige Vorgänge und Dinge sieht, manchmal hört – und zum Glück auch aufschreibt…:-)

Sie hat den folgenden Bericht geschrieben. Ich nenne ihn immer „…wie im Himmel, so auch auf Erden…“

Für manche von euch kann ihr Sprache zu süß sein, ihr Bericht zu sehr abgehoben sein, doch ich kann euch versichern, daß sich alles so zugetragen hat, wie sie es beschrieben hat,

Hier ist Christinas Bericht:  ….. wie im Himmel, so auch auf Erden ...