Behandlungen in Ludus, Sarmasu, Balda Teil II

Im ersten Teil von „Behandlungen in Ludus, Sarmasu“ war die Rede von einem jungen Mann namens Adi, Diagnose der Ärzte: Muskelschwund, Heilungsausichten: null.

Als ich Adi das erste Mal sah, konnte er seine Arme und Hände überhaupt nicht mehr bewegen, allerdings konnte er noch selbst stehen und langsam gehen. Den rechten Fuß schleifte er nach. Die Ärzte bereiteten die Mutter darauf vor, daß Adi sterben würde.

Wir haben ihn dann aufgenommen in unser Programm „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“, die Behandlung bestand aus:

2 – 3 x täglich Einreibungen mit heliopathischem Mohnblütenöl. das hat ihm seine Mutter gemacht, 1 x pro Tag 3  heliopathische Globuli.

Wenn ich in der Gegend dort war, legte ich ihm auch die Hände auf, 2 x in der Woche machte ich eine Fernbehandlung mit ihm.

Nach 1 Jahr und 2 Monaten war Adi vollkommen geheilt. Das Dorf war in Aufruhr, als die Leute Adi auf dem Fahrrad sahen. Er konnte mit seinen Händen die Fahrradbremsen betätigen, ging Gras mähen mit der Sense, machte das Heu für den Winter und war in der Lage, den Mais händisch zu ernten. Es war für die Leute ein Wunder und auch ich war dem Himmel dankbar für diese wunderschöne Heilung. Adi arbeitete dann eine zeitlang auf Baustellen, bis er dann einen fixen Arbeitsplatz bei Nokia, dem Telephonhersteller, gefunden hat.

Das heißt, auch die Feinmotorik seiner Hände war komplett wieder hergestellt.

Ein kleiner Wermutstropfen: Nokia waren die Löhne, die sie den Arbeiten bezahlt haben, wohl zuviel, haben das werk in Rumänien zugesperrt und sie sind dann von hier weiter nach China gezogen.

Die Arbeiter bei Nokia waren über Subunternehmen angestellt, welche den Arbeitern Löhne um die 140 – 15 € im Monat bezahlt haben. Die Arbeiter haben im 3-Schicht-Betrieb gearbeitet. Soviel zum Thema „Wirtschaft“, jeder Kommentar überflüssig.

 

 

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3 Kommentare zu “Behandlungen in Ludus, Sarmasu, Balda Teil II

  1. Ja, und bevor sie nach Rumänien sind, haben Sie die Werke in Deutschland zugemacht + eine Menge Arbeitslose hinterlassen.
    So, ist das…

  2. Aber das mit Adi ist wirklich der Wahnsinn und auch mit dem Mann der Leukämie hat.
    Ich wünschte, ich würde meine Schmerzen auch los werden, aber es ist für mich schwer, an so was wie Handauflegen oder auch was eine Freundin von mir macht, als erstes unerwünschte Reisende aus dem Körper zu verbannen, zu glauben.
    Ich denke viel zu rational…
    LG von Dani

    • Einen, der Leukämie hatte und eigentlich schon aufgegeben war, habe ich gerade gestern wieder getroffen. Der arbeitet nun bei der Müllabfuhr, vorher war er auf dem Bau beschäftigt.
      Und über das Handauflegen:
      Da soll ich schon längst einen Artikel darüber schreiben, damit das auch einmal klar und für manche nicht mehr so mystisch ist…:-)

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