Ganz, ganz dringend gesucht: elektrischen Treppensteiger (scalamobil)

Wir suchen ganz, ganz dringend für einen 13-jährigen gelähmten Jungen mit Muskelschwund einen gebrauchten Treppensteiger (scalamobil)

Achtung: Ist seit heute, 20.12.2013, 8 Uhr erledigt. Er wird gerade generalüberholt und am 26.12. von Deutschland nach Rumänien gebracht. Danke an alle, welche mitgeholfen und mitgedacht haben, auch bei der Geschichte mit den Rollstühlen und Klobrillen.

Kontakt:    Bernhard      lorberost@gmail.com   Tel Österreich: 0043 681 107 44 1 88   Tel Rumänien: 0040 752 641 021

Aufgeblähter Bauch – Nachtrag

Heute erhielt ich noch einmal eine Nachricht von jener Frau mit dem „ganz speziellen Bauch“…:-)

Zitat aus ihrem mail:

Mir tun aber die Leute echt leid, die niemals eine Loesung fuer solche Probleme finden. Beispielsweise hoerte ich von einer Frau, die sich sogar das Leben nahm, weil sie mit aehnlichen Symptomen zu kaempfen hatte und dadurch wohl zunehmend vereinsamte. Wenn ich mich recht entsinne, war ihr Ehemann sogar Arzt. Zurueck liess sie eine Tochter, die nun Heilpraktikerin wurde, um weitere solche traurigen Geschichten zu vermeiden……Zitatende

Es ist echt tragisch, wie sich manche Leute oft abplagen, wo doch manchmal eine Lösung oder Heilung ganz, ganz nahe und einfach ist.

 

Die Behandlung bei jener Frau mit dem Bauchproblem bestand aus einer einzigen Sitzung Hand auflegen, sowie – ich glaube maximal , 2 x 15 ml (? – vielleicht berichtigst du mich, falls es geringfügig mehr war?) von einem unserer Sonnenheilmittel.

 

Aufgeblähter Bauch – ein ganz spezieller Fall

Ein blöder Unfall, wo ein in Deutschland gechippter (?) Hund in Rumänien ums Leben kam, war der Anlaß, daß ich Bekanntschaft machte mit einer jungen Frau aus Deutschland, deren Freund wir schon seit viele Jahren kennen. Sie waren mit einem MB Sprinter von Deutschland in der Ukraine auf Urlaub und sind über die Republik Moldau und Rumänien wieder zurück nach Deutschland.

Da die also hier in Rumänien einen Totenschein für einen deutschen Hund besorgen mußten, sind sie bei uns auf unserem Stützpunkt neben Arad gelandet und über Nacht geblieben, denn den Totenschein für den deutschen Hund konnten wir erst am nächsten Tag besorgen.

Neben der Traurigkeit über den verstorbenen Hund hatte die Frau noch ein anderes Problem: Einen ganz verrückten Bauch – also, ich habe so einen Krankengeschichte zumindest noch nie vorher gehört und somit war mein Interesse sehr groß, denn es ist etwas anderes, Schnupfen und Husten zu behandeln – oder „richtige Fälle“. Und der Fall da war ein „richtiger Fall“…:-)

Zum Glück hat sich die Frau nun, ein paar Monate später, wieder gemeldet, denn auch für mich ist es interessant und wichtig, Rückmeldungen zu bekommen. Meistens aber, wenn die Leute gesund sind, hört man nichts mehr von ihnen und wenn man sie nach Jahren zufällig auf der Straße trifft und fragt, warum sie sich nicht mehr gemeldet haben, sagen sie: „ja, weil ich nach der Behandlung eh nichts mehr gehabt habe“.

Ich habe die Frau aus Deutschland mit ihrem ganz speziellem Bauch gebeten, mir kurz ihre Geschichte vor – und nach der Behandlung aufzuschreiben,  was sie heute dann auch gemacht hat und es ist mir eine große Freude, auch euch daran teilhaben zu lassen.

Hier geht´s zu ihrer „Bauchbeschreibung“
Mein Zustand frueher
schlimme Bauchschmerzen, Kraempfe, fieser Blaehbauch (als sei ich schwanger), Verstopfung abgewechselt mit Durchfall, der Druck auf´m Bauch machte ein staendiges Gefuehl des Pinkelmuessens – kurzum: eine voellig unberechenbare Verdauung. Anfangs waren mir immer abends die Hosen viel zu eng, die mir morgens passten, im spaeteren Verlauf musste ich dann umsteigen auf Hosen, die am Bauch passten aber an den Beinen schlackerten (dachte sogar ueber Umstandshosen nach!)
Kaffee war ganz schlimm! Was andere Menschen als Verdauungshilfe nutzen sorgte bei mir zu Verschlimmerung der Beschwerden.
Das macht einen frustriert, die staendigen Schmerzen und das Druckgefuehl auf´m Bauch, ich wurde zunehmend gereizt und das mit der Gesellschaftsfaehigkeit ist dann ja auch son Ding…
2004 hab ich mich umfassend untersuchen lassen: „Diagnose Reizdarm.“ Am Anfang hab ich das sogar geglaubt und und mich brav an die Empfehlungen gehalten, sprich ballaststoffreiche Ernaehrung blabla…
Hat aber alles nicht hingehauen, zumal der Zustand unabhaengig war von Einfluessen wie Stress oder Ernaehrung: Allesfresser, Vegetarier, Vegan, Essen weglassen, egal wie – gab immer Probleme
Dann vor einigen Jahren hab ich mir nochmal gesagt, dass ich mit diesem Problem nicht leben kann und ging zu einem anderen Arzt: Verdacht auf Fructoseintoleranz – wollte ich nicht wahrhaben, waren doch fructosehaltige Lebensmittel meine Hauptnahrungsquelle… Ignoriert und stattdessen Selbstversuche, wie Gluten weglassen und so weiter. Dieses Jahr wars dann so schlimm, dass ich nachdem ich Zucchinisalat gegessen hatte, nicht mehr grade laufen konnte. Ich ging mit dem Oberkoerper nach vorn geknickt, aber nur bis zum Klo. Ansonsten hab ich mich einfach auf den Boden gelegt, solche Kraempfe waren’s. Dann fiel mir die Fructosintoleranzgeschichte wieder ein. Ich googelte Symptome… passten! Und ganz viele Leuten schrieben, sie bekamen aufgrund unfaehiger Aerzte die Diagnose Reizdarm. Dann hielt ich mich an die Vorschlaege und ass zunaechst nur noch Fleisch, Milchprodukte und trank nur noch Wasser und Milch. Alles hoechstens gesalzen oder wenig gewuerzt – vor allem ohne Paprika. Da ich zusaetzlich eine Histaminintoleranz vermutete, liess ich auch alles Fermentierte und Geraucherte weg. Das half, war aber verdammt langweilig… Mir fiel es sehr schwer diese Art von Diaet einzuhalten, aber angeblich vertraegt man nach einer gewissen Zeitspanne wieder ein bestimmtes Mass an Fructose. Habs versucht, ging aber nicht. Nur beim dauerhaften Weglassen solcher Nahrungsmittel gings meinem Bauch gut.
Du gehst dabei fast ein… Stell dir vor du faehrst im Sommer ueber die Krim – ueberall Wassermelonen (sabbersabber) und du kannst sie nicht essen. Irgendwann machst dus trotzdem und dann… autschautschautsch
Meine persoenliche Theorie ist, dass meine Verdauung einfach schonmal erblich bedingt etwas anfaellig ist. Dazu kommt die Ernaehrung in der Kindheit. Ungefaehr bis ich 18 war ass ich immer nur „Fertigfutter“, das gabs halt zuhause und ich hatte das dann auch weitestgehend uebernommen. Die ganzen Geschmacksvertaerker, Konservierungstoffe, Farbstoffe und was da sonst fuer Chemie drin ist, griffen sicher dern Darm an. Eine Heilpraktikerin sagte mir mal, sowas koenne den Darm poroes machen, sodass die dort ansaessigen Bakterien in den Duenndarm wandern und dann der Bauch bei egal was man isst einfach aufblaeht. Eine sogenannte Fehlbesiedlung.
Dazu zu sagen gilt, dass fast alle Weibsbilder in meiner Familie muetterlicherseits sich damit rumplagen. Meine Oma hatte den Bauchstress, meine Mutter und meine Tante leiden daran und bei meiner Schwester zeigen sich ab und an auch
Anzeichen.
Wie lange der Zustand anhielt
Weiss ich nicht genau, als Kind hatte ich schon Probleme aber nicht so starke. Richtig schlimm wurde es rueckblickend betrachtet, soweit ich mich erinnere als ich mit 18 Jahren auf gesunde und abwechslungsreiche Ernaehrung umstieg. War der Bauch ja nicht gewohnt. Der Zustand steigerte sich immer weiter bis ich schliesslich kaum noch Nahrungsmittel vertrug und hielt an bis zu dem Tage als wir bei dir (Anm. von Bernhard: September 2013) eintrafen.
Wie ich mich aktuell fuehle
Waehrend der Behandlung (Anm. von Bernhard: Hände auflegen. Im September 2013, als sie bei uns war) merkte ich, dass sich da was tat. Es zog und drueckte im Bauch. Dann nahm ich brav das Kampferpulver und aeusserlich das Mohnbluetenoel und es ging mir damit immer besser. Es ist nicht komplett verschwunden, hin und wieder piekst und drueckt es, aber es fuehlt sich milliardenfach besser an als zuvor! Und ich kann wieder alles essen was ich will! Unbeschreiblich… Vor allem weil ich schon gar nicht mehr daran glaubte, irgendwann ein „Normales Leben“ im Sinne der Ernaehrung zu fuehren. Alkohol und Kaffee lass ich immer noch weg aber einfach weil ich gar keine Lust mehr drauf hab. Es lebt sich irgendwie stressfreier 🙂
Bericht Ende.
So – erstens einmal habe ich eine Freude über das Ergebnis, zweitens über die ausführliche Beschreibung – ich mußte sie nicht selbst schreiben…:-) und weil du es sooo ausführlich beschrieben hast, daß auch ich es jetzt begriffen habe…:-), möchte ich, daß die Symptome komplett verschwinden. Vielleicht haben wir eine Chance mit Hände auflegen auf die Distanz und der weiteren Verwendung gewisser Sonnenheilmittel. Vielleicht, wenn du wieder einmal in unserer Nähe bist – oder wir in Deutschland, auch eine oder 2 Sitzungen mit unseren neuen Hyperenergetisierten Heilstäben in Silberausführung.
Und – gerne nehmen wir auch deine Schwester und deine Mutter mit auf ins Programm…:-)

Gebärmutterschmerzen, Heilstäbe

Eine Frau um die 30 in einem Dorf neben Arad war mit Zwillingen schwanger, allerdings sind die im 4 schwangerschaftsmonat abgestorben. Sie wurde ins Spital nach Arad gebracht, hatte aber bei ihrer Entlassung tagelang sehr , sehr starke Schmerzen in der Gebärmutter.

Ich ließ sie 2 unserer neuen hyperenergetisierten Heilstäbe im Bereich der Gebärmutter auflegen – in den ersten 1 – 2 Minuten spürte sie gar nichts – doch dann sagte sie, daß eine große Hitze entsteht in ihr drinnen. Wie Feuer. Die Hitze wurde sehr, sehr stark und sie wollte die Heilstäbe weggeben, weil es zu heiß in ihr wurde. Ich aber versprach ihr, daß die Hitze bald vorübergehen werde und so war es auch. Nach 15 Minuten war sie schmerzfrei, allerdings ließ ich ihr die Heilstäbe dort und trug ihr auf, sie über Nacht die folgenden 3 Tage am Körper im Bereich der Gebärmutter zu direkt auf die Haut zu geben.

Wir setzen die hyperenergetisierten Heilstäbe auch bei Zysten und Myome ein.

Über Selbstbehandlungen und alternatives Heilen ……

Gestern hatte ich eine längeres Gespräch mit einer Frau aus Bayern über skype und ich will dies als Anlaß nehmen, euch ein paar Gedanken aufzuschreiben. Die Frau aus Bayern ist etwas verschreckt, weil ihre Mutter Blut im Stuhl hat. Die Mutter war zwar im Krankenhaus, wo ihr eine Darmspiegelung empfohlen wurde, welche sie allerdings abgelehnt hat. Nun ist sie daheim und die Tochter macht sich Sorgen und probiert alternative Heilmethoden mit Schwedenbitter, Globuli etc

Das ist alles sehr schön und löblich, will ich fast schreiben, aber es stimmt nicht.

Ab und zu gibt es Situationen, wo wir eine genaue Diagnose brauchen. Punkt. Dort etwas zu probieren und da im Internet was zu finden ist eine Flucht vor der Verantwortung und auch ein Mangel an Hausverstand.

Es ist ein Unterschied, wenn es sich um einen chronische Kranken handelt, wo schon lange klar ist, was es ist. Aber in so einem Fall, wo der Patient Blut verliert – und sogar viel Blut verliert – ist es klar und notwendig, eine ganz normale Diagnose zu erstellen.

Mit dieser Diagnose kann man dann alternative Behandlungsmethoden zu beginnen und gerade ihr Leser in Deutschland seid da privilegiert, was das Angebot an alternativen Heilmethoden betrifft.

In anderen Ländern ist der Beruf des Heilpraktikers nach wie vor verboten. Ich bin aus Österreich. Ich habe seit 40 Jahre oder auch länger keine Tablette geschluckt – das einzige Gift waren vorgeschriebene Spritzen, als ich einmal in Algerien lebte und arbeitete. Auch das würde ich nicht mehr machen.

Leute aus Österreich fahren 80, 100, 150 km über die Grenze nach Deutschland, um dort von einem Heilpraktiker behandelt zu werden.

Bis 1995, bevor Österreich zur Europäischen Union kam, war es verboten, homöopathische Heilmittel über die Grenze zu bringen. Oft ist uns nach einem Besuch bei einem Heilpraktiker nördlich von Passau die österreichische Zollwache mit ihrem VW Käfer mit Blaulicht nachgefahren, um uns zu kontrollieren, damit wir ja keine homöopathischen Heilmittel nach Österreich bringen. Solche Deppen, denke ich mir heute noch immer.Diese Drangsalien habt ihr alle nicht. Also nutzt eure Freiheit.

In Rumänien hatte ich einmal fürchterliche Bauchschmerzen. Ich habe ehrlich gedacht, ich sterbe – und ich habe meine Frau am 2. Tag um eine Ärztin geschickt, um wenigstens noch auf der Erde zu erfahren, woran ich sterbe….:-) Die greift mir auf den Bauch – Wahnsinn, diese Schmerzen – und sie sagt, ich soll sofort ins Spital, denn ich habe eine Blinddarmentzündung.

Ok. Das ist eine klare Sprache, eine klare Diagnose – und somit konnte ich mit der Behandlung mit unseren eigenen Heilmitteln beginnen.  Ohne Arzt, ohne Spital. Nach 3 – 4 Stunden war die Situation erledigt, den Blinddarm  habe ich bis heute noch drinnen und bis  heute habe ich mit ihm auch keine Schwierigkeiten mehr gehabt. Dieses Situation war 2002. (Hinweis, damit da keiner einen Strick draus drehen kann: Achtung, das ist keine Aufforderung für Selbstbehandlung in Ländern mit Pflichversicherung).

Noch was: Vor 3 Wochen war ich mit dem Fahrrad unterwegs nach Arad und habe dabei eine fehlende Abdeckung übersehen. Ergebnis: 2 gebrochene Rippen, 1 gebrochenes Kiefer, eine angeschlagene, aber nicht verwundete linke Lunge und eine angeschlagene, aber nicht verwundete Milz.

Nach 3 Tagen insistieren meinerseits wurde doch noch ein Röntgen gemacht von meinem Kiefergelenk, wo sich dann herausgestellt hat, daß es doch gebrochen ist – 5 Tage nach dem Unfall wurde mein Kiefer dann gerade gerichtet und mit Draht starr fixiert, sodaß ich nun 1 Monat lang kaum reden – und nicht essen kann. Nur flüssig.

Aber, es ist eine wunderbare Therapie…J

In dem Moment, wo die Diagnosen klar waren und mein Kiefer wieder in die richtige Position gebracht war – in dem Moment konnte ich mit meiner eigenen Behandlung beginnen. Ich habe kein Gramm und kein Milligramm Chemie genommen, sondern alles mit unseren Methoden: Sonnenheilmittel, Hände auflegen und hyperenergetisierte Heilstäbe behandelt (auf Grund des Unfalls und meines Aufenthaltes in einem rumänischen Spital habe ich übrigens folgenden Beitrag geschrieben: Suche 10 robuste Klobrillen und 10 Rollstühle)

Also auch hier wieder: erst wissen, wo´s fehlt – und dann behandeln.

Einfach drauf los mit Schwedenbitter und ein paar Globuli oder sonst irgendwas ist gefährlich, dumm – und es ist ein Davonlaufen von der eigenen Verantwortung für die Gesundheit.

In diesem aktuellen Fall: Blut im Stuhl. Das kann ein Hinweis sein auf eine etwas heftigere Erkrankung, auf einen Heilungsvorgang – oder auf eine kleine, vorübergehende Unpäßlichkeit. Auch als Patient würde ich darüber Klarheit haben wollen, was es denn nun ist.

Jeden Pillen-, Tee- und Heiltheorienverdreher, der ohne klare Diagnosen solche Patienten in ihrem Tun unterstützt, bezeichne ich als unseriös.

So, und jetzt entschuldigt die offene und klare Sprache, falls sie euch zu offen und klar war – aber ich denke, es war notwendig.

Suchen Rollstühle & solide Klobrillen

Wir suchen für die Chirurgische Abteilung  des Landesspitals in Arad / Rumänien aus gegebenem Anlaß 10 gute, solide, gebrauchte Rollstühle, sowie 10 robuste Klobrillen.

Wir wollen keine Geldspenden, sondern Sachspenden in Form von Rollstühlen (wo gibt´s Rollstühle) und robusten Klobrillen mit Befestigungsschanier (ideal aus Geschäftsauflösung, Restposten….)

Falls irgendwer von euch was weiß, hinterläßt bitte eine Nachricht in der Rubrik „Kommentar“

Ich bin zur Zeit nicht mobil, erst in 3 – 4 Wochen wieder. Vielleicht aber finde ich eine Transportmöglichkeit von Österreich bis Arad.

Ergänzung vom Montag 11.11.2013: 5 solide, originalverpackte Klobrillen in Kunststoff werden inzwischen von Christian in OÖ bereitgestellt. Wir suchen weiterhin:  noch weitere 5 Klobrillen und 10 Rollstühle.

Ergänzung vom Dienstag 10.12.2013: Christa aus Wien hat eben falls eine Klobrille gefunden. Originalverpackt…:-) 4 Stück also brauchen wir noch.

Ergänzung vom Freitag, 20.12.2013:  Wir haben heute die Nachricht bekommen, daß die gesuchten  Rollstühle beschafft wurden vom Eigentümer der www.schwenninger-venenklinik.de, Dr.med. Volker Rümenapp. Danke.

Für die, welche nicht über den Rumänienadventskalender 2013 hierher gefunden haben: Hier findet ihr die Geschichte, warum wir das alles suchen.

Für Rückfragen:

Bernhard Luger  e-mail.  lorberost@gmail.com

Bettelbanden im Westen

Antwort auf eine Frage „jamei“s in www.ooen.at zum Thema Bettlerbanden aus dem Osten, welche in Wärmestuben für Obdachlose in Linz, Österreich, agressiv auftreten.

Mein lieber jamei,

inzwischen ist fast jeden Tag schon irgendetwas über Zigeuner, Roma, Sinti zu hören – irgendwo las ich gestern von einem neuen europäischem Problem, welches dieses Volk verursacht – und so möchte ich deine Frage als Anlaß nehmen, detaillierter darauf einzugehen, auch, um diese Antwort für andere Beiträge in anderen Medien ebenfalls nutzen zu können.

Bis zur rumänischen „Revolution“ im Jahre 1989, als Ceaucescu von seinen eigenen Leuten ermordet wurde, hatten alle, auch die Zigeuner, eine Arbeit und auch alle eine Wohnung.

Das bedeutet nicht, daß die alle in riesigen Fabriken zusammengepfercht waren, wie es uns die westliche Propaganda vermittelt – bis ins Jahr 2007, dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union,  gab es ein festes Gefüge im althergebrachten Wirtschaftssystem:

Ziegel wurden hauptsächlich von Zigeunern gemacht. Die kamen aus dem Süden rauf, bauten sich Zelte neben der Muresch, lebten dort mit dem kompletten Clan vom Frühjahr bis zum Herbst und machten die Ziegel. Aufgeschlichtet in einem bestimmten System mit Kanälen drinnen, welche sie mit Kohle füllten und dann die Ziegel brannten. Ich habe da oft zugesehen und habe einmal gutes Bezin besorgt, damit es schneller wegbrennt.

Ein Großteil der Häuser in dieser Gegend ist aus diesen Ziegeln gebaut.

Dann kam die EU und mit der EU kam Wienerberger, OBI, Hornbach, Praktiker etc …. also  genau die Firmen, die Geld aus einem Land von der Bevölkerung, absaugen.

Kesselmacher. Ebenfalls Zigeunerfamilien, die im Sommer in die Gegend kamen, ihr Zelt an einem Ortsrand aufstellten und dort Brennkesseln aus Kupfer getrieben haben, Töpfe geflickt und neue verkauft haben. Das waren wahre Künstler und brauchten keine Versorgung.

Die haben sich alle selbst erhalten und die rumänische Bevölkerung war froh, diese Handwerker zu haben.

Dachrinnen. Dach-Spenglerarbeiten. Sind in der festen Hand von Zigeunern aus dem Osten Rumäniens gewesen. Bis die 2007 Baumärkte kamen und diesen Beruf verdrängt haben.

Und noch was:

Die Zigeuner waren fixe Arbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben. Egal, ob mit Getreide oder Viehzucht, Milchwirtschaft, Schafhirten und Melker etc.

Nach dem Zusammenbruch des bis 1989 gültigen Wirtschaftssystems in Rumänien haben sich viele Leiter dieser großen Betriebe die Dinge unter den Nagel gerissen. Traktoren, Mähdrescher, landwirtschaftliche Geräte und auch das Geld.

Es wurden keine Löhne mehr ausbezahlt. Die Arbeiter sahen darin das Recht, auf eigene Faust zu handeln und stahlen dann die Dachziegel, die elektrischen Installationen, die Fenster, die Türen, die Ziegeln aus den Mauern – das Holz vom Dachstuhl und dort, wo früher riesige Ställe waren, siehst du heute nur mehr einen Stumpfen Betonfundament.

Somit ist die Wirtschaft des Landes komplett eingebrochen.

Die Zigeuner, die heute so um die 50 Jahre und älter sind, hatten bis 1989 jeder Arbeit, Wohnung, oder Haus, Kranken- und Pensionsversicherung.

Deren Kinder, heute so um die 30, hatten keinen fixen Arbeitsplatz mehr. Sie überleben mit gelegentlichen Feldarbeiten, Unkrautläten auf bei Sonnenblume und Mais, Maisernte, welche noch bis vor 5 – 6 Jahren händisch gemacht wurde oder weichen aus in den Westen.

Übrigens: Der aktuelle Tageslohn eines Taglöhners ist Süden Rumäniens ca. 4,60 €, bei uns im reicheren Westen Rumäniens ca 12 €.

Tageslohn – nicht Stundenlohn.

Und deren Kinder – haben absolut keine Chance mehr. Braucht niemand mehr. Aber auch die träumen von einem Handy und einem Computer. Und haben dasselbe Recht drauf wie ein Kind aus Österreich, oder Deutschland………

„Die Zigeuner“ …… dieses Volk ist sehr vielfältig. Meinen ersten Porsche Cayenne und meinen ersten Maybach habe ich in Rumänien gesehen mit einem Zigeuner am Steuer.

Und wir haben jedes Jahr im Winter Zigeuner-Kinder bei uns mit aufgefrorenen Füßen, etwas, was ich bis dahin nur aus den Schilderungen der Soldaten hörte, welche im 2. WK in Rußland waren.

Das ist die Bandbreite – so wie bei jedem anderen Volk auch.

Zurück zu den Bettlern bei euch im Westen.

Die Mutter der Kinder mit den aufgefrorenen Füßen – und viele andere mit ihr, welche ein Ehrgefühl haben, würde sich schämen, im Westen eine Bettel-show abzuziehen.

Viele, die betteln, müssen sehr oft das erbettelte Geld abgeben an ihre Chefs. Der Oberchef des Unternehmens lebt in Palästen, von dem du keine Vorstellung hast. Sie haben eigene Angestellte, deren Aufgabe es ist, rumzufahren und das Geld einkassieren. Da geht´s um riesige Summen.

Nicht nur von den Bettlern, sondern auch von der Prostitution, Kinder- und Organhandel, Kreditbetrug (Kredite, die mit falschen Lohnbestätigungen von Analphabeten ergaunert werden) und dem System des erschwindelten Kindergeldes im Westen.

Darum, stellt euch, aber nur im Rahmen geltender Gesetze, auf die Füße, sagt Bernhard, der

–          seit 2006 Ehrenmitglied der rumänischen Zigeunerpartei ist,

–          10 Jahre lang täglich bis zu 140 Kinder, davon über die Hälfte Zigeunerkinder, mit essen versorgen durfte (Ergänzung: jeweils in den härteren Monaten Anfang November – Ende Mai)

–          Seit 14 Jahren Zigeuner, welche kein Recht auf Krankenbehandlung haben, im Rahmen von „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“ betreuen darf.

–          Zum Teil mit ihnen gelebt hat und sie liebt, auch wenn sie manchmal etwas anstrengend sein können …..:-)

So, jamei, das war wieder ein kleines, weiteres Mosaiksteinchen zu diesem Dauerthema…:-)