Aufgeblähter Bauch – ein ganz spezieller Fall

Ein blöder Unfall, wo ein in Deutschland gechippter (?) Hund in Rumänien ums Leben kam, war der Anlaß, daß ich Bekanntschaft machte mit einer jungen Frau aus Deutschland, deren Freund wir schon seit viele Jahren kennen. Sie waren mit einem MB Sprinter von Deutschland in der Ukraine auf Urlaub und sind über die Republik Moldau und Rumänien wieder zurück nach Deutschland.

Da die also hier in Rumänien einen Totenschein für einen deutschen Hund besorgen mußten, sind sie bei uns auf unserem Stützpunkt neben Arad gelandet und über Nacht geblieben, denn den Totenschein für den deutschen Hund konnten wir erst am nächsten Tag besorgen.

Neben der Traurigkeit über den verstorbenen Hund hatte die Frau noch ein anderes Problem: Einen ganz verrückten Bauch – also, ich habe so einen Krankengeschichte zumindest noch nie vorher gehört und somit war mein Interesse sehr groß, denn es ist etwas anderes, Schnupfen und Husten zu behandeln – oder „richtige Fälle“. Und der Fall da war ein „richtiger Fall“…:-)

Zum Glück hat sich die Frau nun, ein paar Monate später, wieder gemeldet, denn auch für mich ist es interessant und wichtig, Rückmeldungen zu bekommen. Meistens aber, wenn die Leute gesund sind, hört man nichts mehr von ihnen und wenn man sie nach Jahren zufällig auf der Straße trifft und fragt, warum sie sich nicht mehr gemeldet haben, sagen sie: „ja, weil ich nach der Behandlung eh nichts mehr gehabt habe“.

Ich habe die Frau aus Deutschland mit ihrem ganz speziellem Bauch gebeten, mir kurz ihre Geschichte vor – und nach der Behandlung aufzuschreiben,  was sie heute dann auch gemacht hat und es ist mir eine große Freude, auch euch daran teilhaben zu lassen.

Hier geht´s zu ihrer „Bauchbeschreibung“
Mein Zustand frueher
schlimme Bauchschmerzen, Kraempfe, fieser Blaehbauch (als sei ich schwanger), Verstopfung abgewechselt mit Durchfall, der Druck auf´m Bauch machte ein staendiges Gefuehl des Pinkelmuessens – kurzum: eine voellig unberechenbare Verdauung. Anfangs waren mir immer abends die Hosen viel zu eng, die mir morgens passten, im spaeteren Verlauf musste ich dann umsteigen auf Hosen, die am Bauch passten aber an den Beinen schlackerten (dachte sogar ueber Umstandshosen nach!)
Kaffee war ganz schlimm! Was andere Menschen als Verdauungshilfe nutzen sorgte bei mir zu Verschlimmerung der Beschwerden.
Das macht einen frustriert, die staendigen Schmerzen und das Druckgefuehl auf´m Bauch, ich wurde zunehmend gereizt und das mit der Gesellschaftsfaehigkeit ist dann ja auch son Ding…
2004 hab ich mich umfassend untersuchen lassen: „Diagnose Reizdarm.“ Am Anfang hab ich das sogar geglaubt und und mich brav an die Empfehlungen gehalten, sprich ballaststoffreiche Ernaehrung blabla…
Hat aber alles nicht hingehauen, zumal der Zustand unabhaengig war von Einfluessen wie Stress oder Ernaehrung: Allesfresser, Vegetarier, Vegan, Essen weglassen, egal wie – gab immer Probleme
Dann vor einigen Jahren hab ich mir nochmal gesagt, dass ich mit diesem Problem nicht leben kann und ging zu einem anderen Arzt: Verdacht auf Fructoseintoleranz – wollte ich nicht wahrhaben, waren doch fructosehaltige Lebensmittel meine Hauptnahrungsquelle… Ignoriert und stattdessen Selbstversuche, wie Gluten weglassen und so weiter. Dieses Jahr wars dann so schlimm, dass ich nachdem ich Zucchinisalat gegessen hatte, nicht mehr grade laufen konnte. Ich ging mit dem Oberkoerper nach vorn geknickt, aber nur bis zum Klo. Ansonsten hab ich mich einfach auf den Boden gelegt, solche Kraempfe waren’s. Dann fiel mir die Fructosintoleranzgeschichte wieder ein. Ich googelte Symptome… passten! Und ganz viele Leuten schrieben, sie bekamen aufgrund unfaehiger Aerzte die Diagnose Reizdarm. Dann hielt ich mich an die Vorschlaege und ass zunaechst nur noch Fleisch, Milchprodukte und trank nur noch Wasser und Milch. Alles hoechstens gesalzen oder wenig gewuerzt – vor allem ohne Paprika. Da ich zusaetzlich eine Histaminintoleranz vermutete, liess ich auch alles Fermentierte und Geraucherte weg. Das half, war aber verdammt langweilig… Mir fiel es sehr schwer diese Art von Diaet einzuhalten, aber angeblich vertraegt man nach einer gewissen Zeitspanne wieder ein bestimmtes Mass an Fructose. Habs versucht, ging aber nicht. Nur beim dauerhaften Weglassen solcher Nahrungsmittel gings meinem Bauch gut.
Du gehst dabei fast ein… Stell dir vor du faehrst im Sommer ueber die Krim – ueberall Wassermelonen (sabbersabber) und du kannst sie nicht essen. Irgendwann machst dus trotzdem und dann… autschautschautsch
Meine persoenliche Theorie ist, dass meine Verdauung einfach schonmal erblich bedingt etwas anfaellig ist. Dazu kommt die Ernaehrung in der Kindheit. Ungefaehr bis ich 18 war ass ich immer nur „Fertigfutter“, das gabs halt zuhause und ich hatte das dann auch weitestgehend uebernommen. Die ganzen Geschmacksvertaerker, Konservierungstoffe, Farbstoffe und was da sonst fuer Chemie drin ist, griffen sicher dern Darm an. Eine Heilpraktikerin sagte mir mal, sowas koenne den Darm poroes machen, sodass die dort ansaessigen Bakterien in den Duenndarm wandern und dann der Bauch bei egal was man isst einfach aufblaeht. Eine sogenannte Fehlbesiedlung.
Dazu zu sagen gilt, dass fast alle Weibsbilder in meiner Familie muetterlicherseits sich damit rumplagen. Meine Oma hatte den Bauchstress, meine Mutter und meine Tante leiden daran und bei meiner Schwester zeigen sich ab und an auch
Anzeichen.
Wie lange der Zustand anhielt
Weiss ich nicht genau, als Kind hatte ich schon Probleme aber nicht so starke. Richtig schlimm wurde es rueckblickend betrachtet, soweit ich mich erinnere als ich mit 18 Jahren auf gesunde und abwechslungsreiche Ernaehrung umstieg. War der Bauch ja nicht gewohnt. Der Zustand steigerte sich immer weiter bis ich schliesslich kaum noch Nahrungsmittel vertrug und hielt an bis zu dem Tage als wir bei dir (Anm. von Bernhard: September 2013) eintrafen.
Wie ich mich aktuell fuehle
Waehrend der Behandlung (Anm. von Bernhard: Hände auflegen. Im September 2013, als sie bei uns war) merkte ich, dass sich da was tat. Es zog und drueckte im Bauch. Dann nahm ich brav das Kampferpulver und aeusserlich das Mohnbluetenoel und es ging mir damit immer besser. Es ist nicht komplett verschwunden, hin und wieder piekst und drueckt es, aber es fuehlt sich milliardenfach besser an als zuvor! Und ich kann wieder alles essen was ich will! Unbeschreiblich… Vor allem weil ich schon gar nicht mehr daran glaubte, irgendwann ein „Normales Leben“ im Sinne der Ernaehrung zu fuehren. Alkohol und Kaffee lass ich immer noch weg aber einfach weil ich gar keine Lust mehr drauf hab. Es lebt sich irgendwie stressfreier 🙂
Bericht Ende.
So – erstens einmal habe ich eine Freude über das Ergebnis, zweitens über die ausführliche Beschreibung – ich mußte sie nicht selbst schreiben…:-) und weil du es sooo ausführlich beschrieben hast, daß auch ich es jetzt begriffen habe…:-), möchte ich, daß die Symptome komplett verschwinden. Vielleicht haben wir eine Chance mit Hände auflegen auf die Distanz und der weiteren Verwendung gewisser Sonnenheilmittel. Vielleicht, wenn du wieder einmal in unserer Nähe bist – oder wir in Deutschland, auch eine oder 2 Sitzungen mit unseren neuen Hyperenergetisierten Heilstäben in Silberausführung.
Und – gerne nehmen wir auch deine Schwester und deine Mutter mit auf ins Programm…:-)
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