Rep. Moldau, Krankenbehandlungen

Wir sind nun in Soroca im Norden des Landes und am Nistru gelegen, der die Grenze zur Ukraine bildet. Etwas weiter unten ist der Nistru der Grenzfluß zwischen Republik Moldau und Transnistrien.

Anfang der Neunziger-Jahre gab es es Bestrebungen, Moldau an Rumänien anzugliedern, was ein Teil der Russisch sprechenden Bevölkerung ablehnte. Einige von ihnen haben den Staat „Transnistrien“ gegründet, mit der Hauptstadt Tiraspol. Es ist damals auch zu Schießereien gekommen, inzwischen aber scheint man sich an den Status gewohnt zu haben, wenngleich Transnistrien von keinem Staat anerkannt wird.

Moldau ist ein wunderbares unschuldiges Land eigentlich, wenn nicht auch hier der Westen, allen voran die USA, massiv versuchen würde, Einfluß zu gewinnen. So stehen an den renovierten Straßen riesige Tafeln mit „Verbessert vom AMERIKANISCHEM VOLK„, also USA.
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Die Moldauer sind nicht dumm und merken den Hintergrund der Liebestat: Im Gegensatz für die „Wohltat Straßenbau“ kaufen amerikanische Konzerne wie MONSANTO Unmengen von Hektaren Agrarflächen auf. Ein einzelner Grund-Deal vor einiger Zeit  betrug z. B. 200.000 Hektar Ackerland. Da Moldau nicht bei der EU ist, dürfen die da dann machen, was sie wollen. Diese US-Konzerne sind die gleichen, welche auch die Ukraine gut eingekauft haben, sprich: dort Land gestohlen und die Bevölkerung verarmt haben. Aber auch wenn die einfache Bevölkerung in der rep. Moldau den Diebstahl an Grund, Boden, Umwelt und Lebensqualität bemerkt, so kann sie trotzdem nichts dagegen ausrichten.

Und weil die westliche Propagandamaschine besser läuft und schönere Bilder hat, als die russische, sind für die meisten Menschen im Westen, die sich gemeinhin für gebildet halten, die Russen die Bösen und die Amerikaner die Braven.
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Happy and merry Chistmas mit Coca-Cola-Weihnachtssonderangebot für alle !!!…:-)

Die 2. Seite der Medaille: rianovosti

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9 Kommentare zu “Rep. Moldau, Krankenbehandlungen

  1. Danke für Eure Meldungen, auch wenn diese nicht erbaulich sind! Finde Eure Heilungen welche Ihr im Namen von Jesus Christus den Menschen schenken könnt, als Chance ein großes Licht in das Land zu bringen!
    Ich bitte darum, dass Euer Licht das der Kanonen und Raketen bei weitem überleuchtet!

    • So, liebe Leute, jetzt bleibt aber am Boden….:-) Die Kanonen und Raketen der ukrainischen Armee auf die eigenen Bevölkerung sind, ich habe jetzt bei google-maps nachgesehen…:-), 855 km entfernt.

      Was direkt vor der Haustüre ist, ist der Nistru. Der Grenzfluß zwischen Republil Moldau und Unkraine. Da die Menschen in der Republik Moldau rumänische und russische Wurzeln haben, haben sie ein Naheverhältnis zu Rußland. Viele sagen, daß es ihnen mit Rußland besser geht, als mit dem Westen. Das zu sagen ist legitim…:-) Auch wenn viele Menschen im Westen das nicht verstehen.
      Auch bringen wir kein „Licht“ zu den Menschen hier. Die sind dem Herrgott – was aber nicht unbedingt m e i n e m persönlichen „Jesus-Verständnis“ entspricht, viel näher, als die meisten von uns.
      Was wir bringen können, ist Hilfe in Form von Krankenbehandlungen im Namen Jesu. Was die dann damit machen, wenn wir wieder weg sind, ist ihre Sache. Genauso wie es eure Sache ist, ob ihr euch nun Teile aus euren Körpern rausschneiden läßt, oder nicht. Oder Tabletten und Chemikalien schluckt in Mengen, daß eure Körper nach dem Tod eigentlich als Sondermüll entsorgt werden müßten

  2. Oh Lichtbringer Bernhard, zu deine Information die neuesten Ergüsse von Putin:

    Solange die NATO Truppen nach Osten verschiebe, sehe Moskau keinen Grund zum Einlenken. „Wenn ein Russe sich im Recht fühlt, ist er unbesiegbar“, sagte Putin. Den Anschluss der Krim sieht er trotz scharfer internationaler Kritik im Einklang mit dem Völkerrecht. „Für Russland hat die Krim heilige Bedeutung – so wie der Tempelberg in Jerusalem für jene, die sich zum Islam oder Judentum bekennen.“

    Den ganzen Beitrag und mehr kann man hier lesen.
    http://orf.at/stories/2257687/2257673/

    Dass er einen Sezessionskrieg mit inzwischen tausenden Toten angezettelt hat, genügt dem Putler nicht, es muss auch noch ein heiliger Krieg sein. Allein schon diese Aussage belegt, dass dieser Mensch (falls er das überhaupt noch ist) völlig verrückt ist.

    Hier ein Ausschnitt aus Jahreschronik 2014 von „Der Spiegel“.

    Durch das Fernsehmonopol kann Russlands Führung die öffentliche Meinung inzwischen in jeder beliebigen Frage manipulieren.Der Moskauer Journalist Jurij Saprykin macht sich in einem satirischen Stück darüber lustig. „84 Prozent der Russen billigen das Importverbot westlicher Lebensmittel“, schreibt er nach Verhängung der russischen Gegensanktionen gegen den Westen. „88 Prozent der Russen erfahren alle Neuigkeiten aus dem Fernsehen, 99 Prozent der Russen möchten, dass Putin ewig regiert – nach Angaben von Soziologen wächst die Zahl jener, die jede beliebige Körperbewegung der russischen Machthaber billigen, schneller als der Dollarkurs an der Moskauer Börse. Wenn die Staatsduma morgen das Internet verbietet, für Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr die Todesstrafe verhängt und meinetwegen Madagaskar den Krieg erklärt – auch dem werden über 80 Prozent freudig zustimmen.“
    Dann wird Saprykins Ton ernst. In Russland biete sich jetzt ein beängstigendes
    Bild, sagt er: „Da ist ein großes Land, das davon träumt, endlich den Westen anspucken zu können, und das mit Freude beliebige Verbote und Repressionen begrüßt. Und das alles aufrichtig, von Herzen, in einem einheitlichen Drang.“ Der Kreml habe sich, so Saprykin, „eine aggressivhörige Mehrheit“ herangezogen. Sogar der Menschenrechtsbeauftragte beim russischen Präsidenten fordert Putin während einer Begegnung im Oktober auf, sich für eine „Demilitarisierung des gesellschaftlichen Bewusstseins“ einzusetzen. Seit Beginn des Kriegs hält Russland an seiner Behauptung fest, es habe mit dem Konflikt in der Ukraine nichts zu tun. Auch die prorussischen Rebellen kommen im russischen Fernsehen nur vor, wenn sie sich angeblich verteidigen müssen. Glaubt man dieser Propaganda, dann greifen die Rebellen nie an. So bleibt es ein Rätsel, wie sie es schaffen, bis zur Küste des Asowschen Meers vorzudringen, und warum so viele Rebellen dabei sterben.

    Auch ich wünsche dir frohe Feiertage, Bernhard, du selbstherrlicher Wunderheiler, Verschwörungstheoretiker, überkanonenheller Luzifer und Kurpfuscher, gerade so, wie du mich zur Hölle wünscht in meiner warmen Stube. Leider ist meine Heizung nicht stark genug, um es mir so richtig höllisch heiß zu machen. Halte dich meinetwegen weiter an nationalistische Propaganda, statt an objektiv berichtenden Medien. Warum gibst du deinen österr. Pass nicht ab und beantragst die russische Staatsbürgerschaft?

    • Lieber Wolfgang,

      Ich habe dich nie persönlich kennengelernt und kann dir nicht ganz folgen, warum du hier nun bei „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“ herumflegeln mußt..:-)

      Vorschlag: Trink einen heißen Wodka auf die Feiertage und auf unsere amerikanischen Freunde und laß es gut sein mit dem Beflegeln.

  3. GOTT SEGNE EUCH!!! – Bernhard&Aurelia! – Die Ihr im Auftrag von Jesus, „dem Auferstandenen“, handelt: „Geht hinaus in alle Welt… Legt Kranken die Hände auf“… – Und alle giftigen Pfeile der intriganten Finsternis können Euch nicht treffen!
    „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen“…Und das „Verwirrspiel“ wird noch seinen Höhepunkt erreichen, bevor SEIN Heerlager einen Schlusspunkt setzt!
    Alles Liebe u. Herzlichste Grüße von Lindi*

  4. Noch ein Wort an @WOLFGANG…
    Die Lage der Dinge aus meiner Sicht geschildert, findest Du auf dem anderen Newsletter… „CLUB OF ROME“ ect.

    Ob Du Dich nun bei Bernhard entschuldigst oder nicht, bleibt natürlich Dir überlassen. Solche harten Worte jedoch, einem Mann zukommen zulassen, der sich unetwegt einsetzt, für Arme,Kranke und Schwache – und das völlig selbstlos – das hat er in meinen Augen, wahrhaft nicht verdient!

    Ich nehme auch ganz stark an, dass Du etwas völlig mißverstanden hast. „Warme Stuben“ ect…
    Versetze Dich nur einmal 5 Minuten in deren Situation, in jenem Land, wo sich dieses christliche Paar gerade befindet.. (Arschkälte,- sorry – Hunger Elend, Verzweiflung, Krankheit, Sichtum, Tod)…
    Und denke auch mal nur kurz darüber nach, wo sie sich eigentlich befinden könnten… ,(schließlich sind sie rein freiwillig dort)…
    Ein schöner süffiger Stammtisch oder eine schöne Wellness im Legoland… Na ja – ich glaube, Du verstehst schon, was ich meine.
    Niemand hat sie dort hingeordert… Keine „Organisation“ oder sonstiges Unternehmen, das hinterher den „großen Preis“ ausbezahlt…
    Nein – ich glaube, unsere Bäuche sind noch zu träge, um das alles fassen zu können, was eigentlich um uns herum geschieht.
    Erst wenn wir selbst davon betroffen sind, dann erst können wir mitfühlen! … Das ist der große Katzenjammer… Aber auch dann, geht es immer NUR um uns selbst!!!… Ich – Ich – Ich…
    Und wenn es uns im Verhältnis zum Anderen immer noch gut geht, dann bejammert man wenigstens sein „Verlorenes“…

    Oh, Du armselige Menschheit… Das wäre vielleicht der richtige Song unter dem „heidnischen“ Weihnachtsbaum… :
    „Morgen Kinder wird’s nichts geben, vorbei ist’s mit dem fetten Leben…
    Für so manchem sird es bitter, richtet euch schon darauf ein; Börsensturz und Kursgewiiter – Tod dem Firlefanz & Flitter und dem schönen falschen Schein.
    Abends Lachs -und Käseplatten- Nein, das brauchen wir nicht mehr! Immerhin war’n wir die Satten, die doch immer alles hatten.
    Jetzt bleibt mal der Teller leer…
    Morgen kommt der Weihnachtsmann… oder erst im nächsten Jahr… Ob er dann noch helfen kann?
    Wer glaubt schon an den Weihnachtsmann!“

    „Es war in einer heil’gen Nacht, da wurde die Lyrik umgebracht.
    Sie wurde missbraucht – in Flitter getaucht – mit Lametta behängt – mit Reimen verrenkt… Von Odu & Owi ausgelacht!“…

  5. Wolfgang,
    Dich kann man nur aufrichtig bedaueren!
    Versuche einmal Deine Scheuklappen aufzumachen, damit Du Deine von den deutschen Medien verkrustete Ansichtsweise beschauen kannst!
    Noch besser wäre es, Die Scheuklappen hanz abzulegen, denn erst dann kann der Blick frei schweifen…..

    Bernhard und Aurelia, danke für Das was Ihr für diese Menschen tut und danke auch dafür, dass Du Bernhard uns die Sicht für das Weltgeschehen aus diesem Flecken der Erde aus einer anderen Perspektive näherbringst!

    • …die Moldau ist dort weit entfernt. Die Republik Moldau hat nichts mit dem Fluß „Moldau“ zu tun. Die Prut bildet die Grenze zu Rumänien – und im Norden-Osten der Nistru die Grenze zur Ukraine

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