Timisoara + Arad, Rumänien, Krankenbehandlungen

Mittwoch, Donnerstag und Freitag machen wir Krankenbehandlungen in Timisoara / Rumänien. Dort bin ich nicht über Internet erreichbar. Gestern hat mich die Aurelia genötigt, einen Film mit ihr anzusehen. Am Ende war ich ihr dankbar für die Nötigung..:-)

Bab`Aziz, Der Prinz, der seine Seele betrachtete

Nachtrag: Timisoara verlängern wir. Auch in der Woche vom 26.-31-1- sind wir , 3 Tage in Timisoara, den Rest in Arad

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Krankenbehandlungen auf der Mülldeponie

Letzte Woche waren wir wieder bei einer Familie, welche wir schon seit über 10 Jahren kennen. Früher wohnten sie in einer Blechhütte – heute haben sie etwas mehr Wohnraum zur Verfügung.
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Sie leben auf der Mülldeponie und klauben dort Eisen raus, welches sie dann an einen Schrotthändler verkaufen.
Seit ich diese Familie kenne, war die noch nie alleine. Sie schaffen es immer wieder, andere, denen es noch beschissener geht, mitzufüttern und mitzureißen.
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Zur Zeit füttern sie einen Traktoristen aus Mara Mures, dem Norden Rumäniens, durch, der zwar gearbeitet hat, aber dem der Lohn nicht ausbezahlt wurde seit Monaten.
Weiters füttern sie ein junges Pärchen mit, samt Kleinkind, „weil die Mutter des Kleinkindes nicht so fit in der Kinderpflege wie die Ibi, die Frau des Hauses, ist.“
Sie haben ein zahmes Pferd, welches in der Früh an die Tür klopft und eine Scheibe Brot oder ein Stück kürbis will – was es auch bekommt.
Und einen Jungendlichen haben sie auch noch dort, der aus dem Gefängnis entlassen wurde.
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Es ist dort, obwohl der Wind überall durchpfeift und kaum Brennmaterial vorhanden ist, eine menschliche Wärme, die man selten wo findet.
Aurelia hat die Ibi behandelt und ihr gezeigt, wie sie selbst mit unserem heliopathischen Mohnblütenöl anderen in ihrem Umfeld helfen kann.

Aktualisierung vom 8.2.2015: ,,,,,, und eine schöne Fortsetzung der Geschichte findet ihr hier: Ganz viel Segen & ein ganz, ganz kleiner Schatten.
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Rumänien für Pflicht- & Kaskoversicherte ………..

Sommerreifen, jährliches Treffen der Liebhaber von Sommerreifen

Bild: Jahreshauptversammlung der Liebhaber von Sommerreifen

Ich war heute mit Aurelia und dem Nachbar Georg auf dem Weg zu einem großen Gebrauchtwaren-Markt in Arad. Dabei habe ich im Zentrum von Arad ein Schlagloch genommen, welches mir die vordere Radaufhängung abgerissen hat. Das war nicht ohne, dieses Schlagloch.
Bei 112, der Notrufnummer, wollte ich sagen, daß die Polizei da irgendein Schild hinstellt oder den Fahrstreifen sperrt.
Ich bin dann zu einer Frau gekommen, habe de rerklärt, daß ich ein Schlagloch auf einer 4-spurigen Straße genommen habe und seitdem mein rechtes Vorderrad blockiert – die sagt mir, daß die Polizei für sowas nicht zuständig ist.
Was ich mir eh gedacht habe.
Ein Mann vom Notruf läßt sich die Stelle erklären, wo das passiert ist und er verspricht mir, eine Polizeistreife vorbei zu schicken.
Während ich so auf die Polizeistreife warte, schau ich interessiert zu, wie die anderen Verkehrsteilnehmer mit diesem Loch umgehen:
Einige haben sich erschreckt, konnten aber noch ausweichen. Einige sind reingefahren und voller Schreck nach dem Loch stehengeblieben, dann aber weitergefahren.
Andere sind vor dem Loch stehen geblieben und dann ganz langsam drüber. Und ein paar scheinen das Loch, die eigentlich 3 hintereinander sind, zu kennen und weichen „großräumig“ aus. Die haben wohl Streckenkenntnis.
( Mich hat das irgendwie an dieses Video mit den Pinguinen erinnert )

Also, Streckenkenntnis, die hätte ich auch. Vor 2 Tagen bin ich dort etwas ins Schwitzen gekommen, weil da 2 Schilder aufgestellt waren davor, daß man diese Schützengräben am besten umfahren sollen. Bloß – wohin?
Heute aber waren die Schilder weg und ich dachte, daß die Löcher eben repariert sind.

Die Polizisten kommen – und sagen, daß sie für sowas nicht zuständig sind. Tja, wer dann?
Der Straßenerhalter, sagen sie. Sie sind aber zumindest soweit, daß sie beim Straßenerhalter, den ich ja nicht kenne und somit auch keine Telephonnummer von ihm habe, anrufen und ihm sagen, daß da ein Loch ist.
Einer der Polizisten fragt mich, ob ich eine Kasko-Versicherung hätte. Nein, hab ich nicht. Das Auto ist 18 Jahre alt.
Somit ist der Fall abgeschlossen. Falls ich will, kann ich den Straßenerhalter auf dem Zivilweg klagen. Was ich nicht tue, denn die Sache ist aussichtslos.
Erst heute in der Früh hat mir eine Frau gesagt, daß ihr Sohn vor 4 Monaten gestorben ist.
Warum? Der ist mit dem Fahrrad in der Nacht in eine unbeleuchteten Graben gefahren. Mich hat´s einmal im Oktober 2013 mit dem Fahrrad erwischt bei einer nicht abgedeckten Dehnungsfuge einer Brücke in Arad. Resultat: 1 x Kiefer gebrochen plus 3 der 4 Rippen vorne, seitlich und hinten.
Ich bin mit dem Notarztwagen ins Spital gebracht worden, wo dann 2 Polizisten erschienen und mir eine Unterschrift abverlangt haben, daß ich zu Fuß unterwegs war. Nicht mit dem Fahrrad. So ist das. die Unterschrift haben die 2 Deppen nicht bekommen, eh klar.

Die Geschichte mit dem Fahrrad, der hundsgemeinen Dehnungsfuge und dem Spital, findet ihr hier.

Für Leute, die wissen, wovon die Rede ist bei einer gerissenen Radaufhängung, schaut das dann so aus:
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Wer kommt zu unseren Behandlungen?

Einige Fragen, die in letzter Zeit aufgetaucht sind, möchte ich in Form von ein paar Beiträgen beantworten:

Wer kommt zu unseren Behandlungen? –

Also, es ist umgekehrt: Wir sind überall dort, wo wir engeladen sind, Behandlungen durchzuführen. Dieses Jahr (vom 30.12.2013 – zum 31.12.2014) haben wir 38.000 km auf der Straße zurückgelegt – und einige 1.000 mit dem Zug. Aurelia war mit dem Zug in der Schweiz- neben unserer gemeinsamen Tätigkeit für „Heilung durch Gebet“ in Österreich, Deutschland, Spanien, Rumänien und Rep. Moldau – und ich war mit dem Zug 1 x oder 2 x war in Bukarest und Brasov.

Organisiert werden diese Treffen in einem Zeitraum für 7 – 10 Tage von

– privaten – kranken, oder auch gesunden – Leuten
– Angehörigen von Kranken
– Ärzten
– Therapeuten
– Apothekern
– Heilpraktikern (in Deutschland)
– Kirchen
– Priestern
– Yoga-Zentren
– Schulen
– Klöster

Die Leute, die zu unseren Behandlungen kommen, sind von allen Bevölkerungsschichten und Weltanschauungen. In Rumänien ist die Bandbreite besonders weit: Kinder, die im Kanalsystem hausen (obwohl sich da viele sgebessert hat in den letzten Jahren), Menschen auf Mülldeponen bis in die Wohnungen reicher Wirtschaftstreibender oder auch Minister. In Deutschlan dist es ähnlich – halt ohne Bewohner aus dem kanalsystem oder Mülldeponie, klar.

Bei den Weltanschauungen gibt es absolut keine Voraussetzungen. Manche pflichtversicherten Leute im Westen meinen, daß wir nur Leute behandeln sollten, „welche an Jesus glauben“. Das ist absoluter Blödsinn..:-)
Wir behandeln jeden, der will.
– Atheisten genauso wie Orthodoxe, Baptisten, Anthroposophen, Yogis, Katholiken, Mohammedaner, Fleischesser, Vegetarier, Veganer – und Leute aus Japan – an was die glauben, weiß ich gar nicht.

Oft werden wir gelobt, weil wir „soviel für die Armen“ tun. Das stimmt aber gar nicht. „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“ bedeutet nicht unbedingt, daß die Kranken arm an materiellen Werten sind (wobei dies oft der Fall ist). „Hilfe für Kranke ohen Hilfe“ hilft auch Kranken, die Angst haben, oder denen die Sinnlosigkeit überflüssiger Operationen bewußt ist – oder die Alternativen suchen zum lebenslangen Konsum giftiger Produkte der pharmazeutischen Industrie.

Die größte Freude für uns aber ist, wenn Leute zu den Sitzungen kommen, die absolut gesund sind. Si elernen unsere Techniken und haben somit einen wunderbaren und starken Schutz gegen Erkrankungen – und einen leichten und wunderbaren schub für ihre spirituelle Entwicklung.

Besetzung durch Fluchen

Bei Lothar Bross´  Himmelstufen.de habe ich heute Berichte von mir entdeckt, welche ich vor 9 Jahren, welche Ewigkeit…:-),  geschrieben habe. Danke Lothar und Anneliese für´s Archivieren…:-)

Diese Geschichte handelt von einer Zigeunerin und deren Heilung in einem rumänischen Dorf, welche so heftige Wut entwickelte und Flüche aussprach, die sich aber dann gegen sie gerichtet haben.

Das Bild „Gut behütet von den Engeln“ zeigt 2 Kinder damals 2006 in diesem Dorf, die dort in einem Stall ohne Strom und ohne Wasser – Heizung sowieso nicht – aufgewachsen sind. Das Bett schaut auf diesem Bild schöner aus, als es in Wirklichkeit war.

Bericht von Bernhard am 7.2.2006: 

Stocksauer fuhr ich am Sonntag Morgen raus in das Dorf, wo wir die Kantine haben. Aurelia war ein paar Tage dort gewesen und hat mir ein paar Vorfälle geschildert, welche absolut nicht zu akzeptieren sind.

Ein Frau, Großmutter von ein paar Kindern, hat die Kantine gestürmt und die 3 Köchinnen übelst beschimpft und verflucht. Wieder weise ich daraufhin, daß es wohl kein Land gibt, wo so häßlich und tief geflucht wird wie hier in Rumänien. Es war also wirklich unterste Schublade.

Es ist immer eine Gefahr bei solchen Dingen, daß sie auch andere ansteckt und dann wird es echt unausstehlich da draußen – einige von euch kennen noch die Geschichte mit der 3 Tage –Schlägerei wegen einer Hilfe bei einem Hüttenbau.

Ich bin also zu der Frau hingefahren und habe mir vorgenommen, mich nicht provozieren zu lassen. Fix war allerdings schon in meinem Kopf, daß wir die Kantine schließen und andere Wege der Versorgung finden müssen.

Ich trete ein bei ihr, sie war gerade mit dem Kochen von Kartoffeln beschäftigt, und sage ihr, daß ich gehört hätte, daß sie Probleme mit uns, den Köchinnen, den Nudeln und der Tomatensauce hätte und daß ich deswegen da sei, um zu erfahren, was ich tun kann, damit auch sie wieder zufrieden ist.

Das meinte ich ganz ernst, denn sie macht sehr viel Werbung für unsere Heilmittel, da sie selbst schon damit wunderbare Erfolge bei sich und auch bei anderen hatte. Allerdings kann sie auch so ein richtiges Zankweib sein, welches, einmal in Fahrt, nicht mehr zu bremsen ist.

Sie fing an zu jammern, daß die Nudeln nicht richtig gekocht sind, die Tomatensauce nicht richtig püriert (weil´s eine war mit ganzen Tomaten), die Köchinnen sind zu dreckig und ich solle sie austauschen.

Ich habe um innere Ruhe gebetet und hatte die auch. Inzwischen waren noch andere 4 Frauen gekommen, 3 davon waren Töchter und Schwiegertöchter von ihr und ich sagte ihnen, daß es natürlich unmöglich sei, solche Zustände in der Kantine zu akzeptieren und  daß die Kantine ab sofort geschlossen ist.

Dafür bekommt jedes Haus einen Sack Kartoffel und 6 Liter Öl.

4 hatten in ihrer Blödheit eine große Freude darüber, die 5. bemerkte, daß dies ein schlechtes Geschäft für sie war, denn die Kartoffel sind schnell aufgebraucht – die Kantine soll aber bis Mai laufen und nimmt den Müttern die Sorge des Kochens ab, denn bei manchen ist es wirklich so, daß das Essen in der Kantine das einzige Essen für die Kinder ist.

Ich bin noch am Sonntag zurück nach Arad, um insgesamt 1,2 Tonnen Kartoffel, abgefüllt in 30 kg –Säcken zu bestellen, welche ich dann am Montag abgeholt und, gemeinsam mit dem versprochenem Öl, verteilt habe.

Es hat einigen Tumult gegeben, denn die meisten waren nun mit dieser Lösung nicht einverstanden, aber da müssen sie durch und müssen selbst ihre Leute einmal in die Reihe bekommen, da es sonst für alle Betroffenen zu mühsam wird, den Betrieb aufrechtzuerhalten, wenn ständig quergeschossen wird.

So – bis daher war einmal die Kantinengeschichte, die sicher auch wieder ihr gutes Ende nehmen wird.

Gestern also war die Verteilung und einige waren sehr aufgebracht gegen diese Frau, welche da Sand ins Getriebe werfen wollte. Wie sich am Montag nämlich herausstellte, wollte sie Geld erpressen. Für ein Summe von ca. 80 Euro, dachte sie, daß ich weich werden würde und ihr, um des Friedens willen, diese rausrücken würde.

Womit sie sich getäuscht hat.

Teil 2:

Eine Mutter hat sich in Rage geschrieen, mit hervorquellenden Adern an den Schläfen, solange, bis sie umgefallen ist. Sie wollte sich mit der Erpresserin, welche zugleich ihre Schwägerin, anlegen. Das war aber schon, nachdem ich weggefahren war. Als sie wieder zu sich gekommen ist, hatte sie Weinkrämpfe und kannte niemanden mehr. Weder ihre 6 Kinder, nach ihren Mann, noch ihre Eltern und die Geschwister.

Um 1 Uhr in der Nacht läutete bei mir das Telephon und ein Frau sagte mir, daß im Dorf draußen ein Mann vor dem Haus sei, der weint und sagt, daß seine Frau verrückt geworden sei und daß ich zu ihm raus ins Dorf kommen solle.

Das sind 35 km und eigentlich nicht gar so weit, allerdings hatte ich keine Ahnung, was ich nun mit einer verrückt gewordenen Frau anfangen soll um diese Zeit.

Irgendwie aber spürte ich einen Impuls, da rauszufahren. Es war eine klare, saukalte Nacht, zum Glück alles gefroren, denn so kann ich bis ans Haus fahren. Wäre es aufgetaut, hätte ich auch noch einen Fußmarsch in der Finsternis durch Schlamm und Pfützen vor mir.

Als ich dort ankam, war die ganze Familie im Haus versammelt. Die Maße so eines Hauses sind 3,5 x 3,5 Meter und entsprechend eng war das dann auch. es waren so an die 20 Leute da drinnen, 2 Betten, ein Lehmherd und ein Kasten.

Die Frau sprach nur ungarisch (normal spricht sie auch rumänisch) und wollte immer nur weglaufen.

Sie bekam erst eine Üerdosis Laktose (mit einem goldenen Teelöffel aus Österreich), dann ließ ich die Frau ins Bett geben, wo ich ihr dann die Hände auflegte.

Die Leute dort im Dorf kennen den Vorgang und es ist nichts Neues für sie.

Die Mutter der Frau hatte Lungenkrebs, der nun weg ist, und die 7-jährige Tochter der Frau war erst vor 2 – 3 Monaten bei uns, weil ihr die Ärzte eine Niere rausschneiden wollten. Jetzt ist die Niere immer noch drinnen und das Mädchen ist wieder normal.

Ich beginne so Behandlungen immer mit „Augen zu und Schnauze halten“, was zwar dann jeder tut, aber zugleich auch weiß, daß ich es nicht so hart meine, wie ich es sage – damit nehme ich ihnen die Angst vor übertriebener Heiligkeit.

Wenn sie dann so daliegen und ich merke, daß sie ruhig werden, dann sage ich auch noch, daß sie nun, ohne Stimme und nur im Herzen, „Jesus, bitte hilf mir“ sagen können. Damit will ich verhindern, daß Betschwestern und Betbrüder nicht in ihre Litaneien verfallen und sich dort verhaspeln.

So sagte ich auch dort, weniger zu der Kranken, die für mich besetzt war, als vielmehr zu den Angehörigen, daß sie nun „Jesus, bitte hilf uns“ sagen können.

Oft sitze ich mit geschlossenen Augen, manchmal auch mit offenen – je nachdem wie lange es dauert und was sich sonst noch so im Raum abspielt.

Gestern hatte ich die Augen geschlossen, denn es war eine neue Situation für mich, wo wieder einmal die Frage im Raum stand: Hände auflegen oder ins Spital um eine Spritze schicken.

Leicht hob ich das rechte Augenlid und erspähte so irgendwie die Stimmung im Raum, als ich Lila entdeckt, die 7-jährige Tochter, die bei uns einige Tage zur Behandlung war.

Sie hatte den Kopf geneigt, ihre struppigen Haare in alle Windesrichtungen, die Hände gefaltet und die Augen geschlossen.

Still und fest stand sie da unter den Erwachsenen und mir kamen Tränen der Rührung. Irgendwie war ab nun auch klar, daß das Spital und die Spritze kein Thema mehr seien.

Ich lenkte mich wieder zurück zu der Kranken, bat um (geistige) Wächter, die ihr Herz, ihren Körper, ihr Haus vor dem Zutritt dunkler Kräfte beschützen sollten und bat, daß sie nun mit der Liebe, der Wärme und des Lichts Jesu überschwemmt werde und die dunklen Wesen, die da in ihr waren, aus ihr weichen sollen.

Nach 1 – 2  Minuten ging ein Zittern durch den Körper der Frau, ich ließ noch etwas die Hände auf ihrem Kopf und sie fragte, auf ungarisch, was denn ihre Mutter hier suche.

Ein Mann aus der Ecke übersetzte die Worte ins Rumänische. Ich war sehr gespannt, ob die da nun wieder in ihr war oder nicht. Mimi, eine unserer Köchinnen, spürte das und fragte die Frau, ob sie mich erkenne. Und sie sagte auf rumänisch: „Ja ich erkenne ihn, es ist der Bernhard.“

Da fiel mir ein Stein vom Herzen und ich bin raus, ein paar Tränen der Dankbarkeit zu verdrücken, Es war das erste Mal, daß es so direkt funktioniert hat.

Dann kam ihr Mann raus und suchte sich ebenfalls eine dunkle Ecke zum Heulen – der Druck wich und die Freude kam.

Dann hatten wir noch eine schöne Diskussion über das Fluchen, welche Tore man da dem Dunklen auftut und ich denke, daß sie es begriffen haben.

Es war eine schöne Lektion für uns alle – jeder halt auf seine Art.

Um 4 Uhr Früh war ich wieder daheim, es ist irgendwie wie an einem Feiertag …….. so der Morgen nach Weihnachten oder so …….:-)

…………………… ja, und dann ist auch die Lila noch gekommen, mit der hab ich dann beschlossen, daß wir in Zukunft öfter einmal gemeinsam arbeiten………:-)

Bernhard

Hilfe für Kranke ohne Hilfe