Heilung in Rumänien

Diese Artikel wurde von einer Frau aus Deutschland geschrieben. Sie ist diplomierte Psychologin. Und sie ist hellsichtig. In dieser Geschichte hat sie in ihren blumigen und ehrlichen Worten aufgeschrieben, was sie in 14 Tagen in diesem wunderbarem Land erlebt hat:

Aktive Spiritualität

Geist-Erleben und Heilungen in Romania

Liebster Herr, vielfach will ich Dir danken, dass es Dir
gefallen hat, mich in dieses wundersame Ländchen zu schicken, und so sollen diese Aufzeichnungen Dir gewidmet sein und Dir meine Liebe zu Dir zeigen, sie sollen ein Lob und Preis werden an das Leben, und zwar an das ewige Leben, wie auch an das oftmals beschwerliche Dasein auf dieser Erde, das wir mit Dir gehen dürfen. Und es soll dieser mein Reisebericht eines einfachen Augenzeugen auch eine Liebeserklärung sein an alle Menschen, die ich während der letzten 12 Tage kennen und lieben lernen durfte. 

Fast wie zerschlagen war ich zuvor im Herzen, und Deine Weisung, dorthin nach Rumänien zu fahren, nahm ich daher nur halbherzig an, wollte aber dennoch in jedem Fall Deinen heiligen Willen erfüllen. Doch was sollte da schon auf mich warten? Wahrscheinlich nur mehr wieder eine Enttäuschung, die mir zeigen würde, wie weit ich noch von Deiner Liebesordnung entfernt stehe! 

So konnte ich Dir auch keineswegs glauben, dass ich in den 12 Tagen im Osten täglich eine von 12 Eigenschaften durchleben sollte mit Dir. Du legtest mir ins Herz, es wären dies die Geisteskräfte Glaube, Stärke, Beurteilung, Liebe, Heilkraft, Schauung, Weisheit, Wille, Ordnung, Freude, Selbstverleugnung und Leben, die ich durchwandern sollte in dieser Zeit, welche sich nun im Nachhinein als eine der denkwürdigsten meines Lebens herausgestellt hat. Als Du, mein geliebter Vater, mir vor dieser Reise von diesen Geistesgaben erzähltest, konnte ich Deinen so tröstlichen Worten nicht im Geringsten glauben, der Zweifel nagte wieder an mir, und ich hielt sie für mein Eigenes. 

Und doch hat sich nun wieder bewahrheitet, dass Deine Worte treu und gewiss sind, und wir Deinen Verheißungen Glauben schenken sollen, um in deren Erfüllung gelangen zu können. 

Gegen Abend dann auch tatsächlich in Rumänien angekommen, wartete sogleich eine wohltuende kleine Aufrüttelung auf Dein Töchterchen, denn der mich vom Flugplatz abholende Bruder B. war durchaus aufmerksam, und als ich verhalten den Wunsch äußerte, einmal die Zigeuner kennen lernen zu dürfen, da hielt er ganz gemäß seiner Sturm- und Drangnatur etwa 20 Minuten später vor den schäbigen Hütten der „Tsigani“. Dutzende von mehr oder minder schmutzigen Kindern empfingen mich fröhlich rufend und lachend, und das war ja schon Dein erster Segen für mich, und es fiel bereits das meiste von mir ab, als diese Kleinen mich neugierig umringten. 

Nach einer kurzen Nacht ging es zeitig los nach Siebenbürgen. Tag des Glaubens, und ich erfuhr auch bald, was Du hiermit meintest, liebster Jesus, denn ich hatte nun Gelegenheit, mich während dieser traumhaft schönen Autofahrt lange und ausgiebig mit meinem Bruder B. zu besprechen. Da wurden mir erstaunliche Heilungen durch ihn vermittelt mit dem ihm ganz eigenen Temperament, dass ich irgendwann ein Stoßgebet zu Dir hinaufschickte, denn ich konnte kaum fassen, was ich da alles hörte. 

Von der Amerikanerin zum Beispiel, die durch die Fernbehandlungen des B. gesundete von einem Tumor an der Hypophyse, oder von dem gelähmten jungen Mann, den wenige Heilmagnetismus-Behandlungen vollauf geheilt hatten. Oder von der kleinen, drei Jahre alten und zuckerkranken Deniza, die nach drei Behandlungen nur noch ein drittel des Insulins benötigte wie bisher, und, und, und. Allerliebster Vater, Deine Wege sind wunderbar, denn Du bist der Wunderbar, und sie führen den Menschen über dessen eigene Umwege doch immer hinein ins Heil. 

In Siebenbürgen angekommen, wurde mir bald der erste kleine Probierstein gesetzt, denn schon am nächsten Morgen strömten die Menschen ins Haus der lieben Irina, die uns ihr komplettes Anwesen für die Heilungen zur Verfügung gestellt hatte. Ja, an diesem Tag der Stärke sollte ich wahrhaft Stärke beweisen. Noch in keiner Weise an die seltsamen Betten und das eiskalte Duschwasser gewöhnt, hieß es nun heilmagnetisch behandeln von früh bis spät, mit großzügig gerechnet einer kleinen Mittagspause von 30 Minuten irgendwann zwischendurch. Mehr und mehr Menschen kamen herbei, es wurden und wurden nie weniger, dass sie meist stundenlang vorm Haus warten mussten. Wie schwer wurde es uns da, irgendwann mit dem Behandeln aufzuhören, doch ab 21 Uhr gingen wir über zu Fernheilungen, und so hattest Du, unser Leben, in Deiner Weisheit doch täglich Selbst dem direkten Händeauflegen ein Ende gesetzt. 

An diesem Tag empfand ich bereits dankbar, mich in Deiner Gnade und im Geiste bei Dir in Deinem Reich zu befinden, und Du Selbst in mir warst sonach froh und freudig über jedes Menschenkind, das den Weg zu uns und somit zu Dir gefunden hatte. Leid und Not hatten sie nun in Deine Arme getrieben, und ich schaute die Kranken an, und spürte oftmals ganz spontan, welches ihre Erkrankungen und entsprechende seelische Gebrechen waren. Ich atmete auf, denn Du, guter Herr hattest mich gekräftigt und schnell geheilt von aller Traurigkeit. 

„Jesus, drück´ mich fest in Deine Arme, öffne mein Herz, und nimm´ mir mein Leid,“ sollten sie vor dem Händeauflegen im Inneren zu Dir sagen, und manches alte Weibchen lag engelgleich mit andächtig gefalteten Händen da, und wir wussten, dass sein Seelchen sich ganz nah bei Dir befinden musste, denn ein seliges Lächeln huschte ihm übers Gesicht. Manchmal sah ich lichte Wesen durch den Heilungsraum gehen, der immer mehr und mehr aufgeladen wurde mit heilender Kraft aus Deinen Vaterhänden. Wie verzweifelt sind die Menschen, und wie leiden sie so sehr, doch Du in Deiner Erbarmung neigst Dich tröstend und aufrichtend zu uns Menschen herab. 

Ganz am Anfang erschien 24-jährige Felicia, eine zurückhaltende junge Frau, mit ihrem vierjährigen Töchterchen Alina Andrea. Das Kind litt unter Glasknochen, die bereits 16 Mal gebrochen waren und zersplitterten, sobald es sich hinsetzte oder auch nur umdrehte. Die Kleine weinte leise und schwach. Felicia war zunächst vollkommen verzweifelt, und ihre Schwermütigkeit ergoss sich gleich einer Sturzflut aus ihrem Herzen. Würde der Vater in uns ihr Hoffnung geben können? Ganz tief spürte ich deren Unglück in meinem Herzen, als die junge Mutter auf dem Bett vor mir lag, das Kindchen vor sich auf dem Bauch. Ich legte ihr die Hände aufs Herz, und da begann die Liebe zu strömen. Du, geliebter Jesus, warst gegenwärtig, und beschenktest uns in Deiner Gnade mit einem väterlichen Wort für diese liebe Felicia, das hier nun auch aufgezeichnet werden soll, auf dass Dein heiliger Name auf ewig gelobt und gepriesen werde im Himmel, auf Erden und unter der Erde: 

„Die Liebe hat gerufen, diese sind herbeigeeilt, und so sprich denn, Mein Kind, denn es ist Mir als eurem Vater eine übergroße Freude, wenn Ich Mich euch kundgeben kann, wenn Ich Mich euch offenbaren kann in eurer Liebetat am Nächsten und in Meinem Wort, das Ich euch gebe. 

Täglich schenke Ich der Welt erneut Mein Erbarmen, doch die Wenigsten richten sich nach Meinen Worten, die Wenigsten strömen wie diese hier Mir entgegen mit offenem Herzen. Noch wissen sie nicht, Wem sie da eigentlich zuliefen, dass sie ihrem Herrn und Vater direkt in die Arme laufen, doch Ich bereite ihre Herzen zu, und gerade dies junge Weib hier ist eine der wenigen in diesem Lande, die als Sternenseele auf die Erde kam, und diese wollen oft viel tragen und dulden. Es ist dies eine große Reinigung im Herzen eines solchen Kindleins, die vonstatten geht, und ließ Ich sie denn die Glückliche nennen, da soll sie denn auch wahrhaft überglücklich sein, wenn ihr Herzenshaus eines Tages vollauf gereinigt ist. 

Ja, es ist dieser kühlende Hauch, den sie empfindet, tatsächlich Mein Geist, doch komme Ich auch mit dem Besen und muss ausfegen ein solches Herzenskämmerlein vom Unrat, vom Kot der Welt, den der Gegner dort niedergelegt hat. Ich lasse Mir die Meinen nicht entreißen, und darum lege Ich denn nun Selbst Hand an, und muss manches Mal einen Zaum umlegen einer solchen Seele, dass sie nicht allzu stark werde. So auch diese, die nun nahe am Verzweifeln, da ihr Liebstes so schwer leidet. Doch Ich sage dir, Meine Tochter Felicia: die Kleine leidet am Allerwenigsten. Du bist es als die junge Mutter, welche hier Schmerzen erträgt, seelische Schmerzen, und das Kind diese aufnimmt, und es zumal erschüttert ward durch ein zuviel an Therapien und durch Gestalten in Spitälern, die sich über dieses beugen, ernsthaft mit dem Kopfe schütteln und stärkste allopathische Mittel verschreiben. 

Ich sage euch, hier sei das Meersalz Bestandteil der Therapie [eine Frau kommt ins Zimmer]. Und wiederhole Ich: das Meersalz soll die Kleine nehmen, dass die Knochen erstarken und nicht mehr brechen, denn noch ist der zarte Körper nicht ganz geschwächt durch die Medikamente, und die Kleine wird noch wohlauf werden, weil es so Mein heiliger Wille ist. Wenn sich nun die inneren Wogen glätten, dann kann Heilung geschehen. 

Vertrauet Mir, und dieses Vertrauen gebt durch Mich in euch weiter an diese Leidenden und Darbenden, denn Ich bin der ewige Quellbrunnen, und wer da zu Mir kommt, dessen Durst soll auf ewig gestillt werden. So kommet denn zu Mir. 

Sage Ich, euer guter Vater Jesus. Amen. Amen. Amen.“ 

Es gab uns Dein Wort nun Hoffnung, dass dies winzig kleine und zerbrechliche Wesen doch noch in Deiner Gnade erstarken würde. Felicia kam von 80 km weit angereist, so war leider nur eine einzige Behandlung möglich, aber Du, liebster Vater, hattest uns ja Deinen Willen kundgegeben, und demnach erhielt die kleine zerbrechliche Alina Andrea heliopathisches Meersalz. Felicia, die sich sichtlich beruhigt hatte, setzte ich draußen neben unsere Ancutza, die mit ihren 38 Jahren und ihrer Nervenlähmung ein wunderbares Vorbild ist für alle jene, die Freude und Ergebenheit in den göttlichen Willen erlernen wollen. Gerade war neben Ancutza ein Plätzchen frei geworden, und es saßen die beiden Frauen jetzt beieinander und sprachen, die Felicia nun mehr und mehr hoffend und vertrauend, und ich freute mich wie ein Schneekönig und ging rasch wieder zurück ins Behandlungszimmer. Das waren die glückseligen Momente, wenn der B. und ich zufriedene Blicke wechselten und Worte einfach nur überflüssig gewesen wären. 

Dann war da auch meine süße Anastasia, 42 Jahre alt, doch sah dieses liebenswerte, sanftmütige Wesen anfangs eher aus wie eine alte trauernde Frau. Als geplagte Ehefrau eines Trinkers weinte Anastasia bitterlich, und wir begannen sofort mit der Behandlung. Auch mir liefen nun die Tränen, denn Du zeigtest mir erschreckende Szenen aus ihrem ehelichen Leben, dass mir meine eigenen Nöte ganz unwichtig und nichtig wurden. Und Du Selbst in Deiner Gnade sprachst nun zu ihr und schenktest auch ihr ein Wort aus Deiner Barmliebe, denn Anastasia ist eine ganz wunderbar demütige Blume in Deinem Garten der Liebe. Diese Frauen sind stark, liebster Herr, und ihre Stärke liegt in Deiner Kraft, denn sie lassen sich in ihrer Armut und Beschwer zart anziehen von Dir als dem guten Heiland, Der ihnen hilft, sie tröstet und sie heilt. 

Als sie aufstand nach dem Händeauflegen, war Anastasias Blick plötzlich licht und klar geworden. Täglich kam sie nun zu uns, auch abends, wenn wir uns zu den Fernheilungen im engsten Kreis trafen. Am nächsten Tag erschien sie uns bereits deutlich gestärkt und fast jugendlich. Anastasia und ich konnten uns anfangs kaum voneinander trennen, und mächtig ergoss sich die Liebe jetzt in die Herzen. Du, mein Wunderbar, warst bei uns, und da muss nun einmal das Herz vor Freude springen, und lässt auch die Umgebung teilhaben an dieser seligen Freude. 

Bruder B. zog im Geiste einen Zaun des Lichts und der Liebe um das Haus der Anastasia, den ich deutlich im Geiste vor mir sehen konnte. Wie schön, denn ich sah: Die weißen Latten dieses Zaunes waren in Wirklichkeit – helle strahlende Engel, die nun bei dem Trunkenbold für Ruhe sorgen sollten. Und das Wunderbare geschah tatsächlich, denn in der Woche, in der wir in Siebenbürgen waren, war der Ehemann der lieblichen Anastasia ganz ruhig und friedlich, und auch ihre Schmerzen im Bein hatten glücklicherweise aufgehört. Wir konnten ihr kaum glauben und fragten jeden Tag auf Neue nach, aber es war Frieden eingekehrt. Danke, lieber Vater, denn Du bist großmütig, übergut und allerbarmend. 

Dann kam irgendwann Nadja, eine Schönheit von dreißig Jahren mit Haaren, die ihr lockig den Rücken hinunterfielen wie eine endlose Flut. Sie war kritisch und glaubte an keine Heilung mehr. Ständige Schmerzen durch einen Tumor im Kopf sollten ihr den Weg zeigen, dass das wahre Glück nicht in ihrem prächtigen Haus und ihrem großen BMW zu finden war. Nadja zweifelte, Du aber wolltest ihr helfen, und wenn auch der Mensch in ein kleines Gericht fällt durch solch´ wundersame Heilungen und Linderungen, so bist Du doch immer und überall, und ganz besonders in dieser Endzeit, die Barmliebe Selbst – und Nadja erschien nach zwei Tagen wieder und erzählte froh, keine Kopfschmerzen mehr zu haben. Gelobt seiest Du, bester Jesus, und das war das Einzige, was wir der Schönen mit auf den Weg gaben: Vom Kopf ins Herzdenken zu kommen, dass sich die Krankheit still und leise würde verabschieden können, da sie ihre Aufgabe schließlich erfüllt hatte an diesem Menschenkind. 

Auch die Minerva war irgendwie beeindruckend. Eine stattliche Frau mit dem unvermeidlichen Kopftuch, 68 Jahre alt, und sie wirkte auf mich zunächst eher ein wenig streng. Klagte über Herzrasen, Schwindel, Asthma, Schilddrüsenüberfunktion und anderem Malheur. Als B. und ich ihr die Hände auflegten, er immer auf den Kopf, ich meist aufs Herz und die Organe, merkte ich plötzlich, wie ihr Herz ganz heiß wurde. Sie erhielt kurz darauf ein Wort von Dir, geliebter Jesus, was mich selbst zu diesem Zeitpunkt am meisten überraschte, zumal Du für dies kranke Weib auch noch einen Engel durch mich singen ließest, was mir wirklich alles andere als gewohnt war und mich völlig erstaunte, dass solche Töne aus mir sich den Weg bahnen konnten. 

Minerva kam wieder. Zwei Tage später ließ sich noch einmal nachbehandeln wie viele andere auch, und verkündete im Vorraum lautstark, wie gut sie sich nun fühlen würde. Keine Schmerzen mehr, kein Schwindel mehr, keine Atembeschwerden mehr, keine Tabletten mehr. Kurz und gut: Jesus, der Herr, hätte ihr geholfen! Vater, Dir zum Dank und zur Ehre, und uns zum Segen, seien Deine liebreichen Worte an diese temperamentvolle Alte hier noch einmal wiederholt: 

„Und die Zeit ist gekommen, da ich die Meinen bis ans Ende der Welt schicke als Sendlinge Meiner Liebe, und sie sollen nicht sorgen, was sie handeln oder sprechen, denn Ich werde ihnen die Worte in den Mund legen, und Ich werde Taten durch sie vollbringen allein aus Meiner Gnade und Erbarmung heraus. So fällt auch von Meinem Mägdelein nun langsam das Seelische ab, und der Geist kann sich mehr und mehr ausbreiten. Es ist Mein Liebegeist, der euch erfüllt, und nun auch dieses Haus wunderbar belebt. Hört ihr die Stimmen, hört ihr, wie Meine Kindlein draußen sich freuen, und allein dies ist ja schon Heilung, denn Mein Geist lebt hier, und alle sollen gestärkt an Leib, Seele und Geist diesen Ort verlassen. Ich bin ein treu sorgender und barmherziger Vater und blicke nun voller Freude auf Meine Kinder herab. 

Höret, die Zeit, da der Glaube allein die Erde beherrschte, ist vorüber. Die Netze wurden ausgeworfen, die Wahrheit ward verkündet, doch nun wird das Netz der Liebe durch Meine Kinder eingezogen. Dieses Netz, es ist allein die Liebe, denn die Liebe holt ein, die Liebe zieht zurück zum Vater, ins innerste Herz der Barmliebe hinein. Und so ziehet nur mutig weiter, Meine Getreuen, auf dass immer mehr Kinder Meine Liebe spüren und heil werden, denn Ich habe euch alle erlöst und erwarte innigst alle Seelen, um sie mit Mir als dem urewigen Bräutigam auf ewig zu vermählen. 

Werdet zu Gefäßen der Demut, und wie zur Hochzeit zu Kanaan die Krüge gefüllt wurden mit Wasser, mit Glauben und Demut an Mich als dem Herrn Jehova Zebaoth, so trat Ich Selbst als der Sohn hinzu und wandelte Kraft Meiner Liebe und Erbarmung den Glauben aus der Demut in die Liebe. Die Liebe verwandelt, die Liebe erlöst, sie trägt und sie duldet, die Liebe gibt sich völlig hin. 

Dies Weib hier auf dieser Pritsche, alle Kälte ist gewichen aus ihr, und ihr Herz lodert zu Mir empor. Ja, wenn der Geist sich nicht in Seiner Heimat wähnt, wenn er keinen Freiraum findet und die Entfaltung blockiert ist, da tut sich dies auch mittels des Leibes kund durch allerlei Atemwegserkrankungen. Ebenso bei ihr, deren Freiheit war stark eingeschränkt, und falsche Behandlungsmethoden haben dazu geführt, dass sie schwach ward und schwindlig auch durch ihr Alter. Ich aber will ihr helfen und sie vollauf stärken, und Mein Geist in ihr soll nun erwachen und erwachsen. Sehet, dies Web hat eine Vorliebe für die Musik, und so kann sie sich gern reinen Klängen hingeben, die Mich loben und preisen, und sich daran erfreuen. Gebet ihr Kampferpulver, aber dies wisst ihr selbst, und liegt doch auch an den äußeren Mitteln, welche Ich euch gegeben aus Meiner Erbarmung heraus, nicht allzu viel, denn Ich bin der Herr, und da will Ich Mir auch die Heilung hier Selbst und direkt vorbehalten. Und dennoch brauchen die Menschen oft noch das äußere Materielle, um den Glauben in sich erstarken zu lassen. 

So ist denn alles gut, und siehe, Ich sende Meinen Engel, und er führt euch Menschenkinder zu, wie dereinst, so auch heute. Ich sende einen Engel, und Ich öffne deinen Mund und lasse ihn durch dich, Mein Kind, Mich loben und preisen, diesem Weibe zur Labung und Stärkung. So sei Friede in euren Herzen, jetzt und immerdar, und von Zeitalter zu Zeitalter. 

Dies sage Ich, die ewige Liebe und euer Bräutigam Jesus Christus. Amen.“ 

Noch eine, mir ganz besonders liebe Seelenverwandte schicktest Du mir über den Weg: Die Aghi, 26 Jahre alt, ein gutmütiges, stark übergewichtiges Mädchen mit Schilddrüsenunterfunktion. Als hingebungsvolle Mutter zweier Kinder klagte sie ganz verhalten darüber, viel zu wenig Antrieb zu haben. Ich behandelte sie diesmal allein, und spürte deutlich eine Wärme und ein intensives Empfinden, als würden meine Seelenhände immer weiter hineinversenkt in ihren Oberkörper. Irgendwie spürte die Aghi das auch, und sie berichtete später, wie geschwebt zu sein während dieser Behandlung. Aghi erhielt helioenergetische Laktose und wurde von Deinem erlösenden Geist rasch erfasst. Schnell war ich ganz verliebt in dieses Schwesterchen; auch sie kam jetzt täglich, und wurde immer agiler und fröhlicher von Behandlung zu Behandlung. Aghi freute sich sichtlich und sagte: „Ich spreche jetzt freier, und ich fühle mich auch freier.“ 

Guter Vater, dann legtest Du uns noch die Olympia ans Herz, und diese Vierzigjährige war wirklich eine Herausforderung für uns alle. Mürrisch und mit tiefer Längsfalte auf der Stirn konnte sie ihren Seelenzustand eigentlich kaum beschreiben. Jedenfalls litt sie unter Schmerzen am Herz und im Arm, soviel verstanden wir. Als ich Olympia behandelte, entstand eine tiefe und innige Liebe zu ihr, und das war es ja, was sie eigentlich so dringend nötig brauchte und ihr in Wahrheit diese Herzschmerzen bereitete. Als ich zwei Tage später ihre Mutter Minerva behandelte, führtest Du mich in Olympias Kindheit, und ich schaute, dass dies kleine Mädchen eigentlich ein Junge hatte werden sollen. Verwöhnt und doch mit Entzug der Liebe ständig unter Druck gesetzt, spürte ich eine völlige Traurigkeit, und es wurde uns der Weg der Heilung angezeigt für das depressive Gemüt der Olympia. Auch der liebe B. als Geist aus der Erbarmung Deines Willens wurde geleitet von Deiner Barmliebe, und hatte so des Nachts einen hellen Traum, in dem er die Olympia als kleinen Burschen sah, der gezwungen wurde zu essen von seinem leiblichen Vater. 

Es war uns nun hier der Schlüssel gegeben durch Dich, unseren liebsten Jesus, und da wollte ich der Olympia gerne Mutter sein und Vater zugleich durch Dich in mir, dass Du ihr blutendes Herz heilen konntest mit Deiner Kraft, die Du uns als Deinen Kindern so segensvoll zuströmen lässt. Auch hingen mächtige Hadergeister an ihr, die wir freundlich einluden, doch eine kurze Zeit bei uns zu verbleiben und das wunderbare Geschehen zu beobachten, das sich hier aus Dir als dem Herrn offenbarte. So durften wir jener Tage zusehen, wie die Olympia in Deiner Gnade täglich wachsen und gedeihen konnte, ihre Schmerzen schwanden und mit ihnen auch die Falte auf ihrer Stirn. 

Am nächsten Tag schon führtest Du uns einen wahren Engel des Himmels zu, es war die dreißigjährige bildhübsche Catalina, die Du mit ihrer spastischen Lähmung durch ein tiefes Tal geführt hast hin zu Deinen geheiligten Höhen der Liebe und des Lichts. Es passierte während einer Gruppenbehandlung, die wir nun ob des großen Andrangs durchführten mit denjenigen, die zuvor schon einzeln behandelt worden waren und wenig oder keine Beschwerden mehr hatten. Als ich ihr die Hand aufs Herz legte, entströmte diesem ein helles orangefarbenes Licht, was mich äußerst froh machte, da ich wusste, dass dieses warme Liebeslicht Traumata aufzulösen vermag. Das Mädchen fiel daraufhin in eine Art Heilschlaf. 

Der ganze Raum war mit einem Male offen, und ich sah strahlende Engel auf und ab steigen. Aus dem Herzen des B. erstand eine lichte Kugel, leuchtend hell und ausgesprochen glänzend gleich einer Silberkugel, die sich weitete und das ganze Zimmer erfüllte. In meinem Innersten bildeten sich nun Worte, und Du erlaubtest mir, diese laut auszusprechen: 

„Ja, Meine Kinder, was ihr hier in diesem Augenblick fühlt und erlebet, ist, dass Meine Verheißungen allezeit treu, wahr und gewiss sind, dass der Himmel sich herabneigt, und so ist nun, und ihr könnet dies empfinden oder auch schauen, der ganze Raum erfüllt von Engeln, die ihre große Freude haben, denn hier ereignet sich, was Ich an mancher Stelle bereits sagte, dass ein Strahlen und ein Widerstrahlen der Liebe entstehet. Wenn die Herzen, erlöst durch Mich als dem einzigen Heiland und Erzarzt Jesus Christus, wenn die Herzen ganz in Liebe erglühen zu Mir und zueinander, so entsteht da ein Leuchten und ein Strahlen, und eilen auch Meine fleißigen Helfer, die Engel, herbei, um ganz zu Diensten zu sein, und sie neigen ihre Häupter in tiefer Freude. 

Hört nur, wie friedlich sie schläft, doch ihr Geist ist bei Mir, und sie redet mit den Engeln. Stieg herab zur Erde, um ein Licht zu sein in der Finsternis. Alle Meine Sendlinge müssen Leid durchleben und gehen den Kreuzweg, wie auch Ich ihn ging, und da ist die vollständige Heilung des Leibes nicht immer notwendig für das Heil der Seele. So setze Ich Mir dann und wann auch starke Pfeiler mit schwachem Leibe als Vorbild für jene, die ebenfalls noch im Leiden stehen und hadern, die ihr Schicksal nicht annehmen mögen, und diese Meine Sendlinge sollen ihnen den Weg weisen, den Weg, in Liebe zu wandeln, auch ohne die materiellen Füße zu gebrauchen, und werktätig zu sein in Meinem Weinberge, auch wenn die Hände dem Äußeren nach schwach sind. 

Und daher blicket denn immer allein ins Innere, lasst euch nicht erschüttern durch das Außenbild eines Menschen, der ganz heil und rein an Meiner Brust ruhen mag, während ihr oft noch strauchelt. So ist denn alles gut, denn Ich, der Vater, bin bei euch und erfülle euch alle nun mit Meiner heiligen Kraft. 

Dies als aufbauendes Wort der Stärkung und als Brücke der Freude hin zu Mir, – sagt euch euer Bruder Jesus. Amen.“ 

Allerliebster Vater, so zeigtest Du uns hier in Deiner Gnade an, dass Catalina in diesem wunderbaren Moment die Heilkraft überkam. Eine Frau sah im Geiste während der Behandlung Sterne vom Himmel fallen, und uns alle drei verbandest Du mit Deiner sanften Liebe tief und fest zu gemeinsamem Wirken. Catalina war fortan ständig bei uns und begleitete uns im Rollstuhl an alle Orte, die wir aufsuchten. Sie arbeitete von diesem Tage an selbst als Heilerin durch Deine Erbarmung, und konnte so ein helles Licht für all´ jene werden, die sich mit ihrem Schicksal noch nicht auszusöhnen vermochten. 

Doch auch sie erlebte an sich noch ein kleines Wunder, und wir alle durften Zeugen hiervon werden: Während ihre Stimme eigentlich sehr leise, schwach und unverständlich war aufgrund ihrer Lähmung, hattest Du, liebster Jesus, in Deiner großen Güte es wohl für nötig befunden, diese ihre Stimme zu kräftigen, da sie jetzt vermehrt mit den Menschen sprechen und ihnen auch Weisungen geben sollte. Als wir später nach unserer Rückkehr aus Siebenbürgen mit Catalinas Familie telefonierten, waren wir völlig erstaunt, die junge Frau laut und deutlich am anderen Ende der Leitung vernehmen zu können, da man sie zuvor selbst im nahen Kontakt kaum verstehen konnte. Aller Dank hierfür gilt Dir, unserem Wunderbar, unserem einzigen, wahrhaften Heiland Jesus! 

Am Donnerstag stand dann alles unter Deinem Motto „Göttliche Liebe“, und nachdem wir morgens im Hause unserer lieben Gastgeberin heilmagnetisch behandelt hatten, besuchten wir nun Sandel, einen jungen 28-jährigen Mann, der an Muskelschwund leidet. Sofort schien die Sonne aufzugehen, als ich diesem jungen Menschen in die Augen blickte, und das Herz ging mir vollkommen auf in seiner Gegenwart. Ja, hier bei dieser kleinen Familie war die Liebe zu Hause, und so schwer es für uns war, dieses entlegene Haus zu erreichen, da der schlammige Weg wegen des vielen Regens dieser Tage völlig unbefahrbar war, so schwer würde es uns später auch wieder werden, Abschied zu nehmen von dieser selbstlosen Familie, die uns sogar die Schuhe vom Schlamm reinigte und uns die Ihren für den feucht-schlammigen Rückweg liebevoll aufdrängte. Du, Vater, warst da, und Du wolltest auch dem Sandel eine Gabe zukommen lassen aus Deiner endlosen Liebe und Erbarmung heraus: 

„Lasse dein Herz höher schlagen, Mein Kind, denn Ich bin da, Ich erfülle dich und diesen ganzen Raum, und Ich liege als Kindlein in der Krippe, denn hier ist Bethlehem, hier ist Meine Stadt der Liebe, und so ihr eure Herzen weit öffnen könnt, da wird diese Liebe sie umwandeln, rein machen und wird vollkommen einziehen in den gänzlich bereiteten und geklärten Gottestempel. Ja, hier ist Bethlehem, hier ist Mein Reich der Liebe, und manche Pflanzen müssen im Schlamme wachsen, um zu gedeihen in der Demut und der Selbstverleugnung. 

Einer, der nie gefallen, wollte den Weg zur Erde gehen, um die Kindschaft zu erreichen. Nie gefallen, und er bat Mich nur um eines: „Vater, kein großer Auftrag soll der Meine sein auf dieser finst´ren Erde, nur eines will ich – in der Demut bleiben! Oh, lass´ mich doch nur demütig sein annähernd so wie Du!“. Da nahm Ich ihm die äußere Kraft, auf dass er desto gewaltiger im Inneren ganze Welten erschaffen könne. Darum sage Ich dir nun, Mein Sohn: rege dich, rege dich im Geiste, öffne Mir dein Herz vollends, öffne es weit. Ja, rufe freudig im Inneren in die Weiten der Unendlichkeit: „Ich bin nun der Sohn des Allmächtigen, ich bin Sein liebes Kind! Ich bin Sein, und Er ist mein“. 

Es wird sich der Geist nun noch stärker ausbreiten und sich in die Seele mehr und mehr ergießen, wenn dieser junge Mensch nicht zu oft sich an der Technik erfreut, und nicht zu oft im Dunkel der Räume sich aufhält. Hinaus ins Freie soll er da, dass er an der Schönheit der Natur sich erfreuen kann. Siehe, Mein Sohn, wenn du die Vögel zwitschern hörst, und gewahrst die Blätter im Wind sich bewegen, siehst die Sonne am Himmel glänzen, da werden auch deine eigenen Augen strahlen gleich einer Sonne, und deine Worte werden sein wie ein ewiger Quell der Liebe, an dem sich deine Umgebung stärken und laben kann. 

Diese sind die hellen Lichter, die Ich im Westen nicht gar sehr oft finde, und selbst Meine Kinder, die die Nachfolge antreten, und Ich sie bereits mehr oder minder erfüllen kann, sie haben diese Demut nicht, denn hier in der Einöde kann Mein Geist wehen, wie er will, da der Mensch dann mehr und mehr sein Eigenes vergisst und sich Mir unterstellen mag. Und selbst die im Aberglauben will Ich segnen, so die Menschen nur an Mich glauben mögen, denn die Zeitenwende ist da. Ich bin der Herr, und Ich führe alles in die wahre Erlösung, dass alle Meine Kinder eines Tages in Frieden, in Freude und Seligkeit sich als Brüder und Schwestern erkennen werden. Ich bin der Herr, doch hier liege Ich als Kindlein in der Krippe, und Ich lasse Mich wickeln und windeln von euch durch jeden Gedanken und jedes liebreiche Wort, das ihr eurem Nächsten schenkt, und da wachse Ich heran, um einst zum Gottessohne zu werden, der sein dreijähriges Lehramt antritt. 

Gebet diesem Jungen weiterhin Mohnblütenöl, das Salz ist nicht nötig, denn sind hier allein die Muskeln betroffen. Doch soll er im Äußeren fleißig versuchen, seine Füße zu bewegen, und je mehr er sein Inneres Mir zuwenden mag, desto mehr wird auch im Äußeren die Kraft wieder in ihm erstehen, und es wird leichter für ihn, sich fortzubewegen, wie er auch seiner lieben, sich gar sehr um ihn sorgenden Mutter hierdurch eine Wohltat verschaffen kann. 

So leget denn alles in Meine Hände, wie Ich als Kindlein Mich in die euren lege. Und wenn ihr Mich im Nächsten windeln wollet und kosen wollet, da will auch Ich euch auf ewig in Mein Herz aufnehmen, auf ewig. Jesus Christus ist Liebe über Liebe, Treue über Treue, Barmherzigkeit über Barmherzigkeit. Mein Friede sei mit euch. 

Amen. Euer Vater Jesus. Amen.“ 

Wer einmal in sein demütiges Antlitz geschaut hat, wird verstehen, warum Du, geliebter Herr, ihm ein so väterlich liebvolles Wort zukommen ließest, auf dass auch er seelisch genesen und sein Schicksal dankbar und vollkommen ergeben annehmen würde in Deinem Geiste der Liebe und Erlösung. Deine Liebe, die diese engen Räume an jenem Nachmittag erfüllte, war auch für die Hadergeister der Olympia eine vollkommene Heilung, und so sah ich freudig, wie sich diese nun bereitwillig von Engeln geleiten ließen und endlich Abschied nehmen konnten von der Erde. 

Abends jedoch begannen die Proben an diesem Tag der Liebe. Wir besuchten die gottverlassene Hütte einer Zigeunerfamilie mit einem besessenen Ziehkind, der etwa 25 Jahre alten Julia Andrea. Diese durfte die ärmliche, bruchfällige Hütte kaum verlassen, kauerte auf ihrem Bett am Eingang der schäbigen Baracke, machte stereotype Armbewegungen und fügte sich selbst oftmals Verletzungen zu. In diese nahezu höllische Sphäre wurde ich gleichermaßen wie hineingeworfen, und saß dieser von Dämonen und bösen Geistern Besessenen mit einem Male gegenüber. 

Die Schwingung in dieser kleinen schmutzigen Hütte war mir erschreckend, massenhaft krochen Fliegen am Boden, und ich blickte der Ziehmutter ins Gesicht, und sah hinter ihrem anscheinend so freundlichen Aussehen ihren wahren fauligen Kern, wie sie einst ihr Adoptivkind aus Habgier aufnahm, allein um eine kleine staatliche Unterstützung zu erhaschen, und sie sonach selbst zum Opfer wurde und ihren tristen Alltag nun fristen muss mit diesem von Geistern schwer geplagten Wesen. 

Ein Lichtblick aber fand sich auch dort, denn in dieser Gottesferne war doch ein zartes schönes Röslein wunderbar gewachsen und leuchtete mir entgegen: Es war das 11-jährige Zigeunermädchen Larissa, und wir blickten uns an, und die Liebe umschlang und verband uns sogleich miteinander, was sich noch späterhin ganz segensreich zeigen sollte. 

Wir baten die ganze Familie, mit uns ins stille Gebet zu gehen, was diese bereitwillig taten. Ich flehte Dich nun leise an, zu erscheinen, aber Du musstest in Deiner All-Weisheit ablehnen, denn in dieser Hütte wollte man Dich im Herzen nicht kennen, doch durfte ich schauen, wie Du in Erbarmung mit diesen Armen zwei Engel durch den engen Raum gehen ließest, die sich am vorderen und hinteren Ende der Hütte aufstellten. In dem Moment jedoch, als die Lichtboten erschienen, begannen die inwendigen Bewohner der Julia Andrea zu knurren gleich einem bösen Tier. Ernsthaft sagtest Du mir, dass die Befreiung von Dämonen ganz gleich einer Befreiung von bösen Geistern wäre und daher allein vorzunehmen durch Bannung. Just in dem Augenblick knurrte die Besessene erneut animalisch, ich aber fühlte mich nun schwach, denn diese Sphäre und die Lebensumstände dieser Menschen waren mir erschütternd, und erschütterten in diesem Gefühl auch meine Seele, voraufhin sich Dein Geist aus ihr wieder etwas mehr zurückzog. 

Wir verließen daraufhin die Hütte und kehrten bei lieben Freunden zum Essen ein, deren liebevolle Zuneigung mich jedoch nur teilweise wieder in der Freude und der Liebe erglühen ließen. Abends war die Lymphe an meinem Hals geschwollen, was Du, allerliebster Jesus, mir bereits vor Monaten als Einfluss von Geistwesen erklärtest, und ich fühlte mich sehr schwach. Auch die am Leib ohnehin kränkliche Ankutza, die ganz tapfer mit uns auf diese Reise gegangen war, bekam Fieber in jener Nacht. 

Es waren schwarzmagische Angriffe, die uns aus dem Geiste bringen sollten. Allein Bruder B. stand stark und fest gleich einem Felsen in der Brandung, so dass diese Dunklen an ihm völlig abprallten. Seine Frau hingegen rief etwas aufgelöst an und berichtete, seit kurzem wären ständig Gegenstände auf dem Dachboden umgefallen, sobald sie in die Stille gehen würde, und Krähen hätten des nachts im Garten die Weintrauben weg gefressen. 

In der Nacht im Halbschlaf sagte eine schneidende Stimme plötzlich zu mir: „Weißt du eigentlich, dass ein Toter neben dir liegt?“. Und ich sah mich um und erblickte rechts hinter mir tatsächlich einen männlichen Toten aufgebahrt mit Hut. Die Beunruhigung war da, und B. erzählte mir, die Stelle, an der ich den Toten gesehen hatte, wäre genau jener Platz, an dem vor einigen Jahren der Ehemann der Hausbesitzerin aufgebahrt worden war nach seinem leiblichen Tod. Liebster Vater, da sagtest Du mir nun auch, dass es sich um dunkle Rituale handelte durch männliche Schwarzmagier, denen der selbstlose B. und sein Liebeswerk der Heilung in Rumänien ein ordentlicher Dorn im Auge war. 

Am nächsten Morgen war ich noch immer schwach. Es war kalt, es hatte seit Tagen geregnet, und auch das Wasser im Bad war eiskalt. Selbst der Tee und die Suppe an diesem Tag, den wir später meinen „Absterbungstag“ nannten, waren nur lauwarm, und die vielen Behandlungen trugen nicht dazu bei, dass mir wärmer wurde. Während die Kranken gemütlich und warm eingepackt in den Betten lagen, fror ich einfach nur erbärmlich. Tag der Heilkraft heute? Also wohl doch meine eigene seelische Wunschvorstellung! 

Nachmittags aber, nachdem ich die letzten drei Tage etwa 100 Menschen die Hände aufgelegt hatte, und noch immer beim Behandeln war, da ich mir ganz fest vorgenommen hatte, in Deinem Sinne still und leise mein Leid zu tragen und in Deine allmächtigen Hände zu legen, passierte etwas mit mir. Beim Händeauflegen wurde es auf einmal ganz heiß in meinen Handflächen, die geistigen Augen öffneten sich mir, und ich sah einen hellen gewaltigen Strom aus meinen Handflächen strömen auf den vor mir liegenden Kranken. 

Ich behandelte gerade Josif, 56 Jahre alt, ein demütiger Mann mit sanftem Blick. Er hatte einen Bandscheibenschaden, und spürte es in dem Moment auch heiß in seinem Inneren und wie Ameisen durch seinen ganzen Körper laufen. Josif hatte bereits kurz nach dem direkten Händeauflegen auf seinen Rücken weniger Schmerzen und würde fortan auch keine allopathischen Medikamente mehr nehmen müssen, wie wir später noch von ihm erfahren sollten. So hattest Du an mir kleingläubigem, unwürdigen Mägdelein nun doch Deine wunderbaren Verheißungen wahr gemacht, mein liebster Jesus, und mich, wohl zumindest in diesen gesegneten Tagen, zum Wohle der Menschen mit Deiner Heilkraft gesegnet! Heil Dir, dass Du uns Sünder Dir nimmst und Deine heilige Kraft durch uns fließen lassen willst! Aller Lob und alle Ehre hierfür Dir allein! 

Der B. strahlte jetzt ebenso wie ich, und schien erfüllt von unbändiger Kraft. Um nur ein paar wenige wunderbare Begebenheiten dieses gesegneten Tages zu nennen: Dankbar durften wir erleben, wie die 73-jährige Leontina mit Glaukom nach drei Behandlungen wieder lesen konnte, der Nebel im Auge, sagte sie erleichtert, wäre nun fort. Ihre Hüfte war zuvor entzündet, aber die Schmerzen waren nun weg. Jesus, Dir sei aller Dank hierfür! Paulina, stolze 80 Jahre jung, konnte nach einer heilmagnetischen Behandlung von 30 Minuten zum ersten Mal wieder ihre Zehen bewegen. Auch Letizia kam zum wiederholten Male. Die Füße der 55-jährigen waren schließlich schmerzfrei, und sie benötigte keinerlei Blutdruck senkende Medikamente mehr. 

Von da an wurden wir in Dir und in Deiner Liebe regelrecht euphorisch. Es war, als ob wir nicht mehr essen mussten, auch wollten wir nicht mehr rasten und ruhen, und wir arbeiteten und arbeiteten, oder vielmehr arbeitetest Du, guter Vater, durch uns. Abends waren wir meist wie aufgeladen von Liebeskraft, dass wir uns das ausgelassen-herzhafte Lachen manches Mal verkneifen mussten. Die anderen waren doch irgendwie in einer etwas anderen Schwingung, dass wir dann auch manches Mal ganz bewusst uns wieder erden mussten. 

Samstag waren Behandlungen im Nachbarstädtchen angesagt, und es erwarteten uns dort in etwa ein dutzend Personen. Wir waren bei ungarischen Landsleuten, und fanden hier offene, bereits so weit gereifte Gemüter, dass sie interessiert im Innern ernsthafte Fragen bewegten, wie denn solche Heilungen eigentlich vonstatten gehen würden. Diese hier befanden sich nicht mehr in der blinden Liebe, und froh und frei hielt der liebe B. nun einen seiner kleinen Vorträge aus Dir. Da warst Du es, Der da sprach, und Du, Der da die Menschen ins helle Licht führte. 

Nicht vergessen werde ich Sabine, eine Lehrerin, Dir sei Dank sprach sie gut Englisch, und so war es möglich, sich geistig etwas tiefer auszutauschen. Ich legte ihr die Hände auf, und sie war sehr aufgeregt. Für sie galt es, loszulassen, auch und gerade den Intellekt, und sich gleich einem Kindlein in die Arme des Vaters zu werfen. Es fiel ihr noch schwer, doch wusste ich, dass hier eine schöne Knospe am Aufgehen war, und insbesondere sie einen Wirkungskreis in diesem Ort erhalten sollte. Zum Abschied schenkte sie mir drei wunderbar duftende Rosen aus ihrem Garten, und ich umarmte sie mit dem festen Versprechen, im folgenden Jahr wieder zu kommen. „Die sind Deine“, sagte der B., und so wussten wir mittlerweile schnell und sicher, wer welchen Patienten behandeln und weiter betreuen sollte. Im Allgemeinen übernahm er gerne und mit inniger Liebe die „Alten“ mit den Kopftüchern, und ich wendete mich dann eher den „Jungen“ zu. 

Ach, was für süße Kinderchen durfte ich behandeln: Da war Ciobi, 13 Jahre und Epileptiker, dem ich lange die Hände auflegte und ihm viel Laktose mitgab, doch nicht ohne eine längere „Predigt“ übers Fernsehen, und wie man sich am besten abends schützen könne vor dem Zubettgehen, etwa durchs Gebet und das Visualisieren von Lichtkugeln. Auch er kam noch ein zweites Mal zur Behandlung mit seiner vor Freude strahlenden Mutter, die uns berichtete, Ciobi würde es gut gehen, er wäre sehr beeindruckt und hätte alle gegebenen Anweisungen aufs Genaueste befolgt. Und so hatte dieser süße Kerl denn nun wohl auch die längste Zeit unter seinen Anfällen gelitten. 

Oder etwa Sorin, 10 Jahre alt, dessen temperamentvolle Großmutter Maria ihn zur Behandlung brachte, denn er litt unter Asthma. Die Maria war ja bereits ein Fall für sich, und wir hatten sie schon behandelt wegen ihrer Schilddrüse. Sie erzählte, sie würde sich jetzt viel besser fühlen, und wenn sie das Mohnblütenöl einreiben würde auf den Hals, dann würde es dort kribbeln. Nun brachte sie also ihren Enkel herbei. Wie alle Kinder erhielt Sorin zunächst einmal ein Stofftier von mir, das nahm schnell die Unruhe, und ich legte ihm dann die Hände auf, gewöhnlich zuerst aufs Herz, denn da zeigte sich mir auch bald der Gemütszustand des Patienten, und ich konnte mich schnell einfinden in seine Innenwelt. Sorin, ein stiller, dunkelhaariger Junge, war wirklich gesegnet, denn nach dieser Behandlung und der einmaligen Einnahme einer ordentlichen Dosis Kampfermilchpulver benötigte er sein Asthmaspray nicht mehr wieder. 

Schmunzeln muss ich auch, wenn ich an die drei Geschwister Dorina (13), Andrea (10) und Dorin (7) denke. Eine schwache Mutter, die sich nicht durchsetzen konnte, und die wir sodann erst einmal geistig stärkten, mit zwei überaus willensstarken Töchtern, die sich ständig stritten, dass die Kleine Epileptikerin werden musste und die Große ununterbrochen unter Magenschmerzen litt. B. nahm sich nun die Kleine vor, ich mir die Große, die sich sehr verantwortlich fühlte für ihre Geschwister. Diese Dorina spürte während des Händeauflegens Wärme und eine Art warmen Schüttelfrost. Im Magen fühlte sie sich danach leichter, und dieser war nun wohl auch bereit, nach der Behandlung eine kleine Lektion aus der Ordnung der Liebe zu verdauen, wie sie sich als Geschwister denn künftig am besten gegeneinander verhalten sollten. 

Auch diese Familie kam wieder am nächsten Tag, und das war immer der Segen und die Freude für uns, wenn wir sehen konnten, wie strahlend die Menschen mit einem Mal geworden waren, und wie sie ganz erheitert sich nun fühlten und ganz wohl. Die Mutter der drei Ungestümen fühlte sich an diesem folgenden Tag deutlich wohler, sie lächelte sanft, sah nicht mehr so abgespannt aus, und die drei Kinder waren angenehm ruhig und friedlich geworden. 

Im Nachbarstädtchen behandelten wir auch Erzsi zum ersten Mal, eine Rothaarige, die sich viel zuviel aufbürden ließ und schließlich durch zwei Knoten in der Brust und einen Bandscheibenschaden zur Abgrenzung gezwungen wurde. Erzsi war kritisch, eine moderne Frau in Jeans und Jeansjacke, vermutlich um die vierzig. Du, guter Herr, ließest uns spüren, dass wir ihr zunächst einmal die Angst und die Hektik nehmen mussten, bevor sie am Leib geheilt werden konnte. Der B. legte ihr die Hände auf, und sie verspürte schnell Erleichterung. Ich sah im Geiste während der Behandlung eine Spritze, welche die Knoten in ihrer Brust auflöste. Wir waren jetzt sicher: Es war nichts Ernstes (zumindest nicht mehr). 

Fortan kam Erzsi fast täglich, und ihre schweren Beine aufgrund des Bandscheibenvorfalls schmerzten sie schnell nicht mehr. Auch sie gehörte zu denjenigen, die sichtlich immer helllichter wurden, die immer mehr strahlten, und es war ein kindliches Strahlen, das da aus ihnen leuchtete, eine Freude aus kindlich sonnenhaften Gemütern. 

Womit hier nun auch das Vorurteil begraben werden kann, dass Du als der Wunderbar und als die Barmliebe Selbst nur dann Heilung bringst, wenn der Mensch auch daran glaubt. Wir sind dankbar, erlebt zu haben, dass gerade die Zweifelnden oftmals am Tiefsten berührt wurden von Dir. 

Dann galt es, noch eine ernsthaft Erkrankte zuhause aufzusuchen: Es war Maria, 68 Jahre alt, die schwach danieder lag mit Brustkrebs, leider bereits metastasiert in Lunge und Leber. Zurzeit lebte sie bei ihrer 46-jährigen Tochter Rodica in einem Plattenbau des kleinen Städtchens mit wenig Aussicht, aber unserem westlichen Komfortdenken nach recht hygienischen Bedingungen mit Bad, warmer Dusche und Zentralheizung. In deren Wohnung empfing uns laute Pop-Musik und eine völlig aufgepeitschte Atmosphäre, die dem Nachdenken dieser Menschen keinen Raum mehr geben konnte. Hier herrschte Ablenkung vom eigentlichen Problem – dem Abschiednehmen, dem Hinübergehen, und dem Verzeihen. 

Maria lag schwer atmend im Bett, und als ich ihre vom Krebs zerfressenen Brüste sah, war ich zutiefst erschüttert, denn solch´ leiblichen Verfall und Fäulnis hatte ich noch nie gesehen. Der gute B. aber nahm beherzt das Mohnblütenöl und salbte die Kranke damit; wir gaben ihr Kampfermilchpulver, und sie begann, ruhiger zu atmen, während wir ihr die Hände auflegten. 

Wir wussten sogleich, dass sie bald hinübergehen würde. Der eigentliche Heilungsprozess für sie war, in den göttlichen Frieden mit sich und ihrer Umwelt, und mit Dir als dem Geber alles Seins zu gelangen. Wir behandelten sie, doch lag hier insgesamt viel zu viel Anspannung und Verdrängung im Raum. Als wir der Tochter Rodica die Hände auflegten, kam der ganze Prass dieser Frauen zum Vorschein, die an diesem Punkt noch nicht verzeihen konnten, und selbst das Gleichnis vom verlorenen Sohn, dass Du mich behutsam ansprechen ließest, erhitzte die Gemüter nur mehr. Wir vertrauten auf Dich, liebster Herr, und verabschiedeten uns. 

Und es hatte Dir gefallen, auch hier die Herzen für Dich und Dein Reich zu berühren, denn als wir einige Tage später wieder zur Behandlung erschienen, zeigte sich uns ein völlig verändertes Bild. Maria saß angezogen im Wohnzimmer, ihr Blick war klar, und sie erzählte, besser atmen und schlafen zu können. Die eigentliche wunderbare Veränderung in dieser kleinen Wohnung aber war im Geistigen zu erspüren. Mit offenem Blick begegnete uns Rodica, und als deren Schwester Musik anschalten wollte, stellte sie diese sogleich wieder ab. Sie wäre im Kloster gewesen und hätte dort gebetet, sagte sie ruhig, und die tiefe Falte auf ihrer Stirn war verschwunden. Froh nahm ich sie in die Arme, und sie weinte – aber vor leiser Freude, den inneren Frieden nun gefunden zu haben. 

Die Maria war sanft und still wie immer, und als wir sie behandelten, verließen die anderen den Raum. Laut wurde es da plötzlich im Obergeschoß, und ein Handy klingelte schrill just in dem Moment, in dem Du, über alles geliebter Vater, Dich zu uns herabbeugtest und der Maria eine wunderschöne Kundgabe schenktest, Dein Töchterchen sehnsüchtig zu Dir rufend. Wir lauschten den Worten: 

„Merkt ihr, liebe Kinder, wie der Gegner versucht, diese Zusammenkunft zu stören, spürt ihr seinen Ärger? Und empfindet ihr auch, wie ihr wohl geborgen seid im Schutzmantel Meiner Liebe? Sehet das Licht, das hier strahlt aus Meinem Geiste, denn Ich bin der Herr, und Ich breite Meine Arme aus und spreche: So schweiget denn, ihr Mächte, schweiget, denn Meine Kinder sollen nun durch Mich Heil und Segen bringen diesem Weibe! 

Und dir, Meine kranke Tochter, die du schwer ringst, die du leise klagst und daniederliegst, und dir dein Leib zum Kot geworden ist, nahezu verachtend nun alles Fleischliche, dir sage Ich: Ich bin die Vergebung und die Verzeihung, und allein derjenige, der alle Enttäuschung und allen Hader loslässt, um Mich hernach ganz zu ergreifen mit den bloßen Händen, der kann in Mein Reich des Lebens eingehen. Ich will dich doch ganz für Mich haben, und Ich strecke aus nach dir Mein durchbohrten Hände. So, wie du nun ringst, so habe Ich einst im Todeskampfe für dich gerungen. Alle Himmel erwarten dich, wenn du jetzt loslässt den Hass auf eine Männerwelt, die dich nur ausbeuten wollte und enttäuscht hat, wenn du loslässt alles Eigene, und dich ganz und gar deinem guten Vater übergibst. Dann will Ich Selbst dich bald einführen in Mein Reich der Herrlichkeit. Sollst nicht erst in einem Spital dort in der anderen Welt genesen, nein, Ich will dich glücklich und frei zu Mir führen in die Hallen der Glückseligkeit, zur Familie, da deine Eltern auf dich warten, und deine Geschwister im Geiste sich bereits nach dir sehnen. Und soll ein Freudenmahl sein, wenn Meine Tochter heimkehret. So gräme dich nicht, Meine Kleine, leg´ deinen Kopf in Meinen Schoß, übergib´ Mir deinen Schmerz, und sei ganz Mein. 

Selig, die der Barmherzigkeit huldigen wollen und die der Liebe zum Sieg verhelfen. Selig, denen Ich der König der Könige bin und die sich mit Freude Meine wahren Kinder heißen können. Selig, die sich selbst verleugnen wollen um ihrer Brüder und Schwestern willen, denn Ich will das Heil und den Segen durch ihre Hände fließen lassen, dass die Erde bald zum Paradiese werden kann. 

Die neue Zeit hat bereits begonnen, und so stecke Ich hier nun das Banner des Lebens auf, und in allen Orten, in die ihr fahret, will Ich Meinen Samen ausstreuen. Es soll auch Meine ungarische Tochter Sabine einen kleinen Wirkungskreis bekommen, und wiewohl sie noch nichts davon ahnt, und diesem neuen Leben in sich nicht traut, da bin Ich doch schon freudig in ihr erwacht, und es wird das heilige Leben aus Mir sich immer weiter und weiter ausbreiten. Mein Geist in euch trägt, und die Liebe, die ihr empfindet, gebet sie weiter, und das bin ja bereits Ich, denn Mein Wesen ist Liebe, Mein Geist ist Erbarmung, und wenn euch die wahre Liebe antreibt, so bin Ich es in euch. Und du, Mein starker Sohn, willst du Worte hören, wenn Ich doch Selbst in dir handele? Sind es doch Meine Hände, die du da auflegst, und sind es doch Meine Worte, die Ich durch deinen Mund spreche. 

Es wird Meiner Tochter Maria der Kampf nun ein wenig erleichtert werden, doch soll sie sich in Mein heiliges Wort versenken und das Gleichnis vom verlorenen Sohn auch von Anfang bis zu Ende lesen, um es im Herzen wahrhaft begreifen zu können. Die Behandlung hat hier gut angeschlagen zur Erleichterung dieser Kranken. So fahret fort, ihr das Pulver zu geben und das Öl, vielfach gesegnet aus Meinen Händen ihr nun gereicht. Das wahre Öl aber ist das Öl der Liebe, mit dem Ich sie salben will. Ich breite da Meine Hände zum Segen aus, auf dass ihr diesen Segen weitergeben könnet. 

Dies sage Ich, euer Jesus, der Lebendige und Ewigwahre. Amen.“ 

Gerührt blieben wir noch eine Weile in der Stille. Heute war Marias Leibesgeburtstag, und es hieß jetzt langsam, Abschied zu nehmen. Drei Tage später verschlechterte sich ihr Zustand zusehends… 

Aber neue Aufgaben warteten schon, und ließen auch mir, die ich gern manchmal ein wenig ins Nachsinnen falle, keinerlei Zeit, auch nur kurz nachzudenken. Am folgenden Tag, dem Sonntag nämlich, war ja der Tag der Weisheit laut meinem Kalender der Geisteskräfte, und schon früh war ich dem B. eine kleine Plage, weil ich nun Fragen über Fragen bewegte, was ihm so gar nicht behagte, da er ganz Barmherzigkeit und ganz Wille ist, und mit der kühleren Weisheit nicht viel im Schilde zu führen weiß. Ich jedoch wusste, als ich eines von Catalinas Gedichten las, dass ich ihr noch heute eine kleine Weisheit aus Dir aufblättern sollte, und freute mich bereits auf den Moment, meinem süßen, lieben Geistesschwesterchen ein wenig von Deinem heiligen Erlösungsplan eröffnen zu dürfen. 

Alles war so gefügt, dass heute keine wartenden Kranken vor der Tür standen, und wir konnten einmal sozusagen „al gusto“ behandeln, was wir auch taten. Heilmittel verpacken, hieß es da also, und mit den Liebsten, nämlich Catalina, ihrer lieben Mutter und einigen anderen, starteten wir erneut zu Sandel, unserem demütigen, nicht gefallenen Engel, der, wie es sich herausstellte, auch ein kleiner Weisheitsapostel war und großes Gefallen an dem zeigte, was ich der Catalina erzählte. 

Zuvor jedoch hatte der B. in seiner großen Liebe noch eine schöne Überraschung für mich: Er brachte mir das hübsche Zigeunermädchen Larissa, die mir sogleich um den Hals fiel vor Freude, ihrem tristen Dasein in der schäbigen Hütte einmal entkommen zu können. Ich würde sie also anlernen dürfen, und da sie tatsächlich Talent und Disziplin zeigte, so hattest Du, geliebter Jesus, hier wieder einen Deiner perfekten Züge gemacht: Du wolltest dies Kind voller Licht und Liebe zurück geben in ihre gottverlassene Hütte, doch mit einem neuen heiligen Wissen im Herzen um die heilenden Kräfte, die da wirken, und mit der lodernden Liebe im Inneren, die sie durch Dich in uns hernach würde erfahren dürfen. 

Freudig schlug mein Herz schneller, und heute mussten wir auch nicht durch den Schlamm laufen. Es gab eine Abkürzung zum Haus des Sandel, und diese ging geradewegs – über den Friedhof. Wieder eine wundersame Fügung, denn hier sah ich etliche Geister, orthodox und verzweifelt am Zahne der Zeit nagend, die Hoffnung schon fast begraben habend, dass Du, guter Vater, wirklich und wahrhaftig alle Toten in die Auferstehung und in das ewige Leben führen wolltest. „Kommt zu uns“, rief ich ihnen im Geiste zu, „kommt und seht und schmeckt die Liebe und die Weisheit aus ihr, die unser Herr Jesus Christus uns allen nun darreichen will. Folgt uns, und wollet euch denn endlich einmal erlösen lassen von Ihm, Jesus Christus, der die urewige Liebe Selbst ist!“ Und sie folgten uns tatsächlich, diese vielen Geister, die wir nun im Schlepptau zum Hause des Sandel geleiteten. 

Bei diesem angekommen, eröffnete sich uns eine recht entspannte Atmosphäre. Alle waren bereits heilmagnetisch behandelt worden, und nur unsere Liebsten waren hier bei uns, dass die Liebe sonach leicht und völlig erglühen konnte. Wir, etwa 10 Personen, behandelten uns jetzt gegenseitig, auf dem Boden sitzend oder liegend, alt und jung beieinander, in andächtiger Stille und Liebe vereint. 

Als ich der guten, selbstlosen Mutter Catalinas die Hände auflegte, weitete sich mit einem Mal der kleine Raum nach oben, ich blickte wie ins Endlose hinein, und dann sah ich Dich, meinen über alles geliebten Jesus! In hellem Gewand gingst Du nun von einem zum anderen, und legtest gelinde Deine segnenden Hände auf, ja, Du beugtest Dich gar Selbst herab, Du knietest Dich zu uns und legtest uns gerade also die Hände auf, wie wir es tun durften in Dir. Das war zuviel: Die Tränen strömten mir in lauterem Glück aus den Augen, denn hier zeigte sich das Himmelreich auf Erden, und eine ganz sakrale Stimmung hatte uns mittlerweile alle erfasst, dass keiner mehr sprechen mochte, denn die Liebe bekundet sich ja bekanntlicherweise non-verbal. Und als ich dann meine kleine Larissa betrachtete, wie sie andächtig die Hände auflegte mit geschlossenen Augen, ganz konzentriert und voll kindlichem Eifer, als ich merkte, dass ich ihr nun nicht mehr zeigen brauchte, wo die Behandlung nötig war, da fühlte ich mich wahrhaft selig in Dir. 

Nachher entflammte ich irgendwie so in Deiner Liebe, dass ich, fast ein wenig übermütig, allen eine „Runde“ Sonnenpulver spendierte, nicht eingedenk der Tatsache, dass es eigentlich gar nicht meine Heilmittel waren, die ich da so großzügig in den Mündern verteilte. Machte nichts, der B. bekam einfach auch einen Löffel Laktose in den Mund, und damit Schluss jeglicher Diskussion! 

Dann nahm ich mir meine Catalina ans Herz, und während wir Arm in Arm ganz in der Liebe schwangen, konntest Du, unser lieber Heiland, liebe-weise zu ihr sprechen durch mich, und sie endgültig und vollkommen aussöhnen mit dem göttlichen Heilsplan Deiner Erbarmung. Auch der Sandel bekam da leuchtende Augen, und als wir später voneinander Abschied nahmen, wurde dieser uns gar nicht schwer, denn im Geiste werden wir ja immer verbunden sein. Während wir auf dem Rückweg wieder über den Friedhof fuhren, zeigte sich uns jetzt ein berauschend schöner Anblick: Die Sonne ließ alles erstrahlen in hellstem Mittagsglanz, und ein wunderbarer Regenbogen krönte die gnadenreiche Arbeit, die Du, Vater der Liebe, durch uns hier getan hattest. 

Doch gab es keinen Feierabend in Dir, und auch die Kraft versiegt da nie in Dir, und so ging es weiter ins Nachbardorf, denn dort hatten sich einige zur Behandlung angemeldet. Unsere „Sekretärin“ und Organisatorin Letizia, die Mutter des einst so erkrankten und durch B.�s Behandlung vollständig genesenen Adi, hatte alle Hände voll zu tun und war immer an unserer Seite. Äußerlich etwas streng erscheinend, schlug doch in der 50-jährigen ein butterweiches Herz, und so war sie bald wie eine Mutter um mich besorgt, schaute genau, dass ich meinen Rucksack nicht vergaß und schimpfte, wenn ich morgens mit nassen Haaren aus dem Haus ging. 

Wir fuhren also weiter, denn Letizias Pläne waren Gesetz, und wir erreichten bald das Nachbardorf. Wir behandelten dort verschiedene Familien, aber denkwürdig und in Erinnerung wird mir der Besuch bei einer Familie bleiben, deren etwa 30-jähriger Sohn an schmerzhaften Bläschen im Mund litt. Ein schöner stattlicher Mann mit sanftem Blick und rosa Wangen erwartete uns, und mir war sogleich sonnenklar, dass es hier nicht nur um Mundbläschen gehen würde. 

Als wir in die Stille und dann zur Behandlung über gingen, passierte auf einmal etwas Eigenartiges. Der junge Mann, ebenfalls Sandel mit Namen, schlief sofort ein, und obwohl sich hier wieder an die 10 Personen im Raum befanden, ohne die Kinder gerechnet, war es plötzlich mucksmäuschenstill geworden. Ja, nicht nur im Haus war es still, auch draußen tat sich rein gar nichts mehr: kein Hahn, kein Huhn, keine Gans, kein Pferd gab auch nur einen Ton von sich, und nicht einmal ein Windeshauch war noch zu spüren. Da legtest Du, Geliebter, mir ins Herz: 

„Siehe, wie Ich einst in jener Nacht in Bethlehem geboren wurde, und dort alles stille ward und die Zeit stehen blieb, so ist nun auch hier und jetzt alles im Äußeren zu einem kurzen Stillstand gekommen. Für Momente ist da überwunden die Dimension der Zeit, weil Ich Selbst nun ausgeboren werde in diesem Meinem Sohne, Mich als Licht hinein gieße und helllicht in ihm zu Bewusstsein erwache. Amen.“ 

Wunderbar, einmal eine solche geistige Geburt erleben zu dürfen, und der Sandel schlief wirklich tief und fest und erwachte erst, als wir bereits gehen wollten, sonst hätte er in der Eintracht mit Dir wahrscheinlich ewig so weiter schlafen mögen. 

Am Abend waren wir noch bei Letizia, die täglich mit der Irina, unserer Hausherrin, darum kämpfte, uns bewirten zu dürfen. Heute aber bestanden wir darauf: Letizia, ihr Mann, und deren 22-jähriger Sohn Adi sollten bei ihnen zu Hause behandelt werden. Nachdem ihn die Ärzte 2006 bereits aufgegeben hatten, und er nicht einmal mehr allein essen konnte, durfte Adi nach wenigen heilmagnetischen Behandlungen vollständig gesunden, und erfreute sich nun dankbar seines jungen Lebens. Aller Dank hierfür sei Dir, unserem liebsten Vater Jesus! Auch bei Letizia herrschte nun tiefe, geistig-andächtige Stimmung, und Du schenktest uns sogar ein Wort betreffend den Adi und seiner eigentümlichen Krankengeschichte: 

„Der Friede sei mit euch und sei mit diesem Hause, denn die Mich da sehnsüchtig rufen, zu denen will Ich auch allezeit kommen als ihr liebender Vater, und reiche ihnen die Hand zum Gruße, zum Heil und zur Freude. Mein Name ist „Ich bin Der Ich bin da“, denn Ich bin allgegenwärtig, Ich bin im Hauch, der euch umweht, und Ich bin das Feuer in eurem innersten Sein. Ich bin im kleinsten Vögelchen, das freudig zwitschert und Mich also lobet und preist. Ich bin Der Ich bin da. 

Und in diesem Hause bin Ich der Wunderbar, denn hier hat sich ein Wunder der Heilung ereignet, da Ich dieses Dorf ganz erwecken wollte für Mich. So hat dieser Junge, der sich niemals recht heimisch fühlen konnte auf dieser Erde, ein Kreuz auf sich genommen und erkrankte. Vitaminmangel und ein kalter Winter bewirkten, dass sich ein Virus einnisten konnte, der das zentrale Nervensystem nach und nach völlig lähmt. Ich aber bin der Allmächtige zum Heile dieses Jungen, der nun das Leben auf dieser Erde so recht schätzen kann, und jeden Tag dankbar ist, dass er hier laufen, leben und arbeiten darf, und auch zum großen Heile seiner Mutter, die im Glauben und im Vertrauen schon recht gewachsen ist und eine rüstige Arbeiterin in Meinem Weinberge werden soll. Vom Gemüte her ein wenig labil und verträumt, neigt er dazu, zu Trostmitteln zu greifen, und, eigenwillig wie manches Mal sein Vater, der Welt auch gern zu entfliehen. Darum stärke Ich ihn nun mit Meiner Liebekraft, durch Mich in euch ihm gereicht. 

Seligkeit der Einswerdung, und darum schreitet nun ins Kämmerlein, ins Gemach der Liebe, kehret euch ganz ein in Mich, in Mein Wort, in Mein Reich, das Ich euch mit Speise und Trank, von Mir euch gereicht, auf ewig laben kann. Diese allein selig machende Speise und dieser Trank werden nur dem inneren Menschen gereicht, der sodann vollauf lebendig in Mir erstehen kann. Dies ist das einzig wahre und das rechte Sakrament der Liebe, da der Mensch von Mir das Abendmahl erhält, Meine Speise als Mein heiliges Wesen und Mein Blut, den Wein der Liebe, als Meinen Geist aufnimmt und der Mensch dann selbst ganz Geistleib und ganz heiliges Sein werden kann. Dieser neue Mensch ist sodann zum Lamme geworden, und Ich sammle diese Meine Schafe und Ich führe sie gen Himmel als der gute Hirte der Meinen. Die Tür ist offen, tretet hinein, Meine Kinder. 

Mein Segen sei mit euch, und was ihr in dieser Meiner Liebe sprecht, ist Mein Wort, und was ihr in dieser Meiner Erbarmung tut, das habe Ich getan, und so nah, wie ihr dem Verlorensten seid, so nah bin Ich euch, dies sei euch gewiss, denn Ich gehe euch im Ärmsten entgegen. Ich bin der Bettler, Ich bin die Waise, die die Hand bittend ausstreckt. Tröstet die Verlorenen, befreit die Gebundenen, und führet sie heim ins Licht, zu Mir, eurem Himmlischen Vater. 

Amen.“ 

Am nächsten und letzten Tag in unserem kleinen Dörfchen in Siebenbürgen, dem Tag des Willens, wartete eine Menge Arbeit auf uns. Fast alle wünschten, noch einmal behandelt zu werden, und viele Neue kamen hinzu, so dass wir schließlich an diesem Tag, da Dein göttlicher Wille an uns geschehen sollte, ungefähr siebzig Patienten in Deinem Namen die Hände auflegten. Die meisten ließen es sich dann nicht nehmen, glücklich und froh über die Heilerfolge unseres Herrn Jesus Christus zu berichten, und so will auch ich es hier tun, um Dir als unserem Vater alle Ehre zuteil werden zu lassen. 

Da war Florina, 54 Jahre, mit vergrößerter Leber, leichter Lungenentzündung und starken Rückenschmerzen, die jetzt glücklicherweise keine Tabletten mehr benötigte. Oder unsere Maria, eine Fünfzigjährige mit dicker Brille, die zuvor acht verschiedene Medikamente nehmen musste wegen ihres Bluthochdrucks, ihres schwachen Herzens und etlicher anderer Beschwerden. Bei der ersten Behandlung durch B. brach sie völlig in Tränen aus. Nachdem sie sich beruhigt hatte, erzählte sie, ganz real empfunden zu haben, in den Armen Jesu zu liegen und von Ihm gehalten zu werden. Maria nahm seitdem keinerlei allopathische Medikamente mehr, und ihr freudiger Ruf: „Halleluja“ klingt mir noch heute in den Ohren. 

Veronica, 78 Jahre alt, mit Arthrose und problematischer Halswirbelsäule, konnte bald besser laufen mit deutlich weniger Schmerzen in den Armen, den Beinen und am Rücken. Oder die süße Dokia, eine 64 Jahre alte Diabetikerin mit dicker Brille und kleinen, sanften Augen: Sie spürte zunächst ein Kribbeln wie Ameisenlaufen im ganzen Körper, und dann war ihr Herzrasen mit einem Male fort – und das blieb es auch, Dir, Herr, sei Dank. 

Eine weitere Maria wird mir ebenso in Erinnerung bleiben. Eine blonde, stark übergewichtige, gut situierte Frau um die fünfzig, die über schmerzhaften Druck auf der Brust, heißen Knoten an der Schilddrüse und starken Bluthochdruck klagte. Nach der zweiten Behandlung musste sie plötzlich laut rülpsen, was der eher feinen Dame zunächst sichtlich peinlich war, dann aber mussten wir alle umso herzhafter lachen, denn der Druck auf ihrer Brust war verflogen. So einfach war das manchmal. Das eigentlich Schöne jedoch war, dass Marias Blutdruck soweit fiel, dass sie hierfür keine Medikamente mehr zu sich nehmen musste. 

Erwähnenswert ist noch eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit an einer seltenen Herzkrankheit litt. Ana war erst 34 Jahre alt, aber ihr Herz schlug so vehement stark in ihrem zierlichen Körper, dass sich der Brustkorb stark pulsierend auf und ab bewegte. Ihre Beine waren geschwollen und voller Wasser; aus den entzündeten Füßen trat bereits der Eiter aus. Ihr Gesicht war gelb, vermutlich Leberzirrhose, und ich bekam einen ziemlichen Schreck, als ich sie sah. Ana hatte einen unfreundlichen Blick, die Arme schaute verbittert, und folgte unserem Vorschlag, sich von uns behandeln zu lassen, auch leider erst am diesem letzten Tag. Sie blieb jedoch schließlich lange bei uns, bis sie weniger Schmerzen in den Beinen empfand und beschwerdefreier laufen konnte. Schließen wir sie in unsere Gebete ein, denn dieses junge gebeutelte Menschenkind hat es wahrlich nicht leicht. Ja, so ging es fort und fort, bis schlussendlich gegen acht Uhr abends auch die allerletzten Kranken behandelt und von dannen gezogen waren. 

Froh saßen wir noch lange im engsten Kreis zusammen, nachdem wir ein letztes Mal zusammen in die Stille gegangen waren, um Dir als unserem all-erbarmenden Heiland innig für diese Tage zu danken. Kerzen wurden angezündet, und ich legte meiner Anastasia noch einmal die Hände auf zur Stärkung für die kommende Zeit mit ihrem alkoholkranken Ehemann. Es gab Torte, und die Stimmung wurde sehr fröhlich und fast ausgelassen, bis wir Lebewohl sagen mussten. Wohl flossen auch bei mir ein paar Tränchen, als ich die Aghi im Arm hielt und ihr süßes, sechs Monate altes Töchterchen, aber in Dir, bester Vater, gibt es ja keinerlei traurigen Abschied, sondern allein die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen, was ich denn auch allen ganz feierlich versicherte. 

Am nächsten Morgen brachen wir schon frühzeitig auf. Unsere Fahrt führte uns in eine der großen Städte des Landes, denn dort sollten wir mit einer Gruppe von Anthroposophen zusammentreffen, die sich ebenfalls behandeln lassen wollten. Auf der Fahrt nahmen wir ein altes Mütterchen mit, das jetzt hinten auf dem Rücksitz saß und prompt anfing, uns von seinen vielen schmerzhaften Leiden zu erzählen. 

Ich schloss die Augen, während sie so sprach, und merkte plötzlich, dass ich meinen ätherisch-seelischen Körper ganz einfach und frei in meinem materiellen Leib bewegen konnte. Ich drehte also meinen Seelenkörper, beugte mich mit diesem nach hinten zu dem alten Weibchen, und legte der Alten im Geiste meine ätherischen Hände auf. Es war alles auf einmal ganz einfach. Später berichtete ich B. freudig von meiner schönen Erfahrung. Er antwortete, dass er oftmals so behandeln würde, und manchmal sogar seinen ganzen Seelenkörper regelrecht im Behandlungsraum stehen lassen würde, während sein fleischlicher Leib das Zimmer bereits verlassen hätte. Das war mir denn doch ganz neu, und ich danke Dir, süßer Jesus, dass mir ein solches Erleben aus Dir zuteil werden durfte. 

In der Stadt angekommen, durften wir erfahren, dass sich wieder in angenehmster Weise Deine Einteilung meiner Reise in die 12 Gnadengaben erfüllen sollte. Als wir nämlich an diesem Tag der Ordnung ins Apartment der rumänischen Familie traten, empfingen uns fünf überaus interessante und liebenswerte Menschen – in wunderbar geordneter Umgebung und Atmosphäre. 

Der 57-jährige A., einer der größten Verleger des Landes für anthroposophische Literatur, zeigte ein sehr sanftes und demütiges Wesen, und da er fließend Deutsch sprach, konnte ein tiefsinniger Austausch stattfinden, zumal er die Neu-Offenbarung des Jakob Lorber gelesen hatte und sich nun viele Gemeinsamkeiten finden ließen. Seit vier Jahren bereits litt er an einer seltenen Blutkrankheit mit hoher Vermehrung der Thrombozyten, und die Leber schien ebenso angegriffen. Der geplagte 46-jährige Ingenieur S. konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben, er litt an Borreliose und hatte zudem einen Tumor im Kopfbereich. Ständige Schmerzen waren bis dato sein Begleiter, und seine dunklen Augen spiegelten den starken Leidensdruck und den schlimmen Verlust seiner Hoffnung, die ihm auch etwa durch das Lesen der Werke eines Jakob Böhme bisher nicht wieder geworden war. 

Fein säuberlich hatten diese hier Liegen aufgebaut, und Decken und Kissen lagen für jeden einzelnen bereit, so dass wir bald mit der Behandlung beginnen konnten. Es war sofort klar, dass B. den S. und ich den A. heilmagnetisch behandeln würde, die sich bereits in die Stille mit Dir zurückgezogen hatten. 

Liebster Heiland, als ich so dem A. die Hände auflegte, war Deine Gegenwart ganz stark zu empfinden, doch ich scheute mich zunächst, die Worte, die sich in meinem innersten Herzen formten, auszusprechen bei diesen gebildeten Männern. Aber da Du mich dann sanft drängtest, öffnete ich schließlich mein Herz ganz weit, und es entströmte ihm ein trostreiches Wort für den A.. Also hast Du zu uns gesprochen: 

„Sprich, Mein Kind, denn die da glauben, dass Ich, Jesus Christus, der wahre Heiland der Meinen bin, die vertrauen, dass Heilung nur aus Meiner Hand Meinen Kindern zufließen kann, denen soll auch Heilung werden, und sie sollen vollkommen heil werden und froh und frei werden in Meinem Geiste der Liebe. Und so erfülle Ich nun mit Meinem Frieden auch dieses Haus, denn die Herzen Meiner Kinder hier sind Mir in lieblicher Freude geöffnet. 

Oh, könntet ihr sehen, dass der Himmel offen ist, und auch eure Anverwandten, die bereits hinübergegangen sind, eine rechte Freude mit euch haben, dass hier eine Offenbarung aus Meinem Geiste euch zuteil wird. Heilung kommt allezeit nur von Mir, und will Ich alle Meine Kinder fröhlich sehen und unbeschwert, doch müsst ihr manches Mal das Kreuz auf euch nehmen, denn das Kreuz ist dann der Weg, die Liebe aber ist das Ziel. Wenn ihr doch Mir euer Kreuz übergeben würdet, wenn ihr doch Mich in euch diese Last tragen lassen würdet, da würde sie euch leicht werden. 

Ja, viel Unerlöstes ist noch in euch, und doch sollen hier mächtige Leuchttürme Meiner Liebe und Meines Lichtes entstehen in dieser großen Stadt, die verführt ist, sich ganz dem Weltgeiste hinzugeben. Die aber, denen die Welt alles gegeben hat, und sie ihnen dennoch zuwider ward, da sie erkannten, dass dieser Unrat des Fürsten der Lüge nicht zu vergleichen ist mit der Perle, die ihr durch Mich gereicht bekommt, der Perle, die Ich Selbst bin, Ich, Der Ich das Leben, die Liebe und die Wahrheit bin, diejenigen, welche dies erkennen aus vollstem Herzen, die sollen sonach auch in Mir und durch Mich vollends heil und lebendig werden. 

Siehe, Mein Sohn A., einst standest du vor Mir in den Hallen der Ewigkeit und du sprachst: „Mein Herr, ich will auf Erden ein rechter Streiter werden für Dich, und wie ich hier in der Unendlichkeit ganze Welten bewege, so will ich die Erde, diese zarte Träne Deiner Erbarmung, ein wenig bewegen, wenn es Dein heiliger Wille ist.“ Und Ich segnete dich, und du warst bereit, den Gang zur Erde freudig und in Meinem Willen schwingend anzutreten. So ist nun die Zeit gekommen, da du dich ganz in dein Inneres wenden sollst, dich ganz sammeln sollst in der Kontemplation zu Mir, und die göttliche Einsprache des Herzens, Mein heiliges Wort, sollst auch du in dir vernehmen, wenn du nur alles andere loslassen willst um Meinetwillen. Trostreich und ratend werde Ich dir dann zur Seite stehen, und du wirst allein einen Wunsch haben: Mich nie wieder zu verlieren. 

So seid denn gleich den Jüngern, die nach Meiner Auferstehung zusammen gen Emmaus wandelten, und Ich der Inhalt ihrer Gespräche war, Ich in ihren Herzen brannte und sie Meiner liebreich gedachten. Und da war Ich gegenwärtig, da wandelte Ich neben ihnen. So sollt auch ihr in Meine Gegenwart kommen, und die Gespräche, die ihr führt, die alltäglichen Dinge, die ihr verrichtet, sollet ihr allezeit segnen lassen von Mir. 

Und so höre, Mein A., wenn du nun eine Anhöhe mit Freunden besteigen möchtest, da gehe mit Mir, bitte Mich um Kraft und Segen, und zweifle nicht daran, dass Ich dir diese Kraft auch allezeit geben will. Übergib� Mir nun alles, denn du bist stark im Willen, und darum bist du nun schwach im Fleische geworden, damit Ich ganz in dir auferstehen kann. Und wie Ich des Morgens mit den Jüngern wandelte, so will Ich auch mit dir gehen, und da werde Ich deine Kraft und Stärke sein und werde Ich dein Wille sein. So ist es recht und gut, und so soll es sein. 

Nehmet dies als Zeugnis, als Trostwort und als Stärkung von eurem euch liebenden Vater Jesus. Amen.“ 

Die Seelen waren nun immer mehr eingekehrt zu Dir, und der B. begann ganz in Deinem Willen schwingend zu berichten, seine Hände wären aufgrund eines außergewöhnlich starken Zugs während der Behandelns am Kopf des tumorkranken S. förmlich wie kleben geblieben. Dann hielt er eine leuchtende kleine Rede über die Heilkraft Jesu und die Sonnenheilmittel, der auch ich am Boden sitzend aufmerksam lauschte. 

Der 69-jährige Ioann wurde jetzt sehr lebhaft, denn als Physik-Professor interessierte ihn in erster Linie, was da eigentlich für eine Form von göttlicher Kraft wirkte. Kalorische Energieform, metaphysische Energie? Ich verstand kein Wort von all dem, doch als er erzählte, seine Hände wären ganz heiß geworden bei der Behandlung und die Schmerzempfindungen hätten dann nachgelassen, als er sich seine Hände selbst auflegte, wurde uns klar, dass Du, unser Wunderbar, mit diesen Geschwistern etwas ganz Besonderes vorhaben musstest, und an diesem lichten Tag ein kleiner Kreis von Dir geweiht wurde, der künftighin in Deinem Sinne weiter wirken konnte. Freudig verabschiedeten wir uns, denn ein weiter Weg lag noch vor uns, aber wir blickten nun in erhellte Gemüter voller Hoffnung und Gottergebenheit. Aller Dank Dir, bester Vater, dass Du uns hier so wundervolle Geschwister zuführtest! 

Viel später, als es bereits dunkel geworden war, rasteten wir auf einem Parkplatz, um für die Fernheilungen in die Stille gehen zu können. Beiden wurden uns innige Erlebnisse zuteil in dieser halben Stunde mit Dir. B. spürte, wie der Kopf des S. noch immer gleichwie an seinen Händen hing, und die Behandlung noch nicht ganz abgeschlossen war. 

Voller Freude schaute ich zum zweiten Mal die hell leuchtende, silbrig-strahlende Lichtkugel von B. aufsteigen und bemerkte auch einen zartroten Nebel aus meinem Herzbereich ausströmen. Mein Geist ging daraufhin wandern, und ich befand mich plötzlich in dem gegenüberliegenden Baumarkt. Ich sah dort einen Mann, den die Lichtkugel umhüllte und er nun ein schlechtes Gewissen bekam wegen eines lieblosen Streits mit seiner Frau. Ein zweiter Mann kratzte sich einfach nur am Kopf, aber ein anderer dritter konnte besser durchatmen, denn die Luft in diesem Markt war wohl von allerlei Chemikalien durchtränkt. 

Dann schaute ich die Erde unter mir, die in einem einzigen Augenblick auseinander brach, und ich sah Feuer und lodernde Flammen auf ihr brennen, die bis zum Himmel aufstiegen. Nicht auszumalen, wie es den Erdenkindern da unten ergehen mochte, denn alles war von dunklem Rauch umhüllt. Auf einmal öffnete sich die Erde, und der satanische Geist im Inneren, der Verderber der Welt, entwich. Durch Dich jedoch, allerliebster Jesus, wurde er sogleich in eine finsterste Ecke des Universums geworfen und wie hinter schwarzer Hülle verwahrt, um schon einmal vorkosten zu dürfen, welches Los ihn gar bald erwarten wird. Daraufhin schwanden die Bilder, wir zwei Geschwister tauschten uns aus, und nahmen einen Endspurt nach Hause. 

Tief und friedlich schlief ich in dieser Nacht, tief, fest und glücklich. Als ich aber am Morgen die traute Liebe in diesem Hause erlebte, und ich so freudig empfangen wurde, als wäre ich hier daheim, da drängte mein eigener Schmerz noch einmal kurz hervor und ließ heiße Tränen fließen. Der B. schaute verwundert – Tag der Freude heute? 

Eine Reinigung war wohl angesagt, und so packten wir unsere Rucksäcke und fuhren ins nahe gelegene Thermalbad. Es war ein altes Schlösschen, in dessen verwunschenem Garten heiße Quellen aus der Erde sprudelten und in zwei Becken im Freien aufgefangen wurden. Dann inmitten der sprudelnden Wasser sprachst Du sanft und liebevoll zu mir: 

„Deine Tränen, Mein Kind, will Ich umwandeln in Tränen der Freude.“ 

Ganz beruhigt im Inneren und fest vertrauend auf Dich und Deine Gnaden war ich nun wieder, und plötzlich fiel ein Schleier, und ich erschaute die vielen Naturgeistlein um uns herum. Es waren diese heißen Quellen tatsächlich stark heilkräftig, und über dem Wasser erblickte ich elfenartig und transparent etliche um die 50 cm große Naturgeister, ich will sie einmal Nymphchen nennen, die eifrig und emsig über den Becken schwirrten. Welch� rührender Anblick war das, und zudem fiel mir jetzt auf, dass die großen gelben Blumen am Rande des Beckens alle ihre Blütenköpfe nach innen hin zum Wasser gewendet hatten. Da schaute ich auch die kleineren Blumenelfen, und sah mehrere an die drei Meter hohe Trolle an den großen Eichen stehen, die dieses Heilbad umrahmten. 

Zu Hause angekommen, befand ich mich dann in völligem Frieden mit Dir, geliebter Heiland, wurde sehr müde und fiel auch sogleich in eine Art Halbschlaf. 

Abends waren wir bei lieben Geistesgeschwistern aus der Schweiz eingeladen, wunderbaren jungen Leuten, die ganz mit Dir im Verbunde Ökolandwirtschaft betreiben, und auf deren Biofarmland der Segen aus Deinen liebenden Vaterhänden allseits spürbar ist. Der B. war schon freudig aufgeregt, denn er meinte, dass uns alle noch etwas Besonderes erwartete. 

Es ist schwer, zu beschreiben, was Du uns noch Wunderbares bereiten mochtest, guter Herr. Ein traumhafter Sonnenuntergang hatte auf dem Weg zu diesen liebevollen Geschwistern die ganze Puszta in rosenrotes Liebeslicht getaucht, und wollte uns vielleicht schon Deine Ankunft ankünden in unserer Mitte. Und als wir ankamen und ins Haus traten, da warst Du bereits da, und die Liebe floss über, sie ergriff uns alle im Nu und trug uns regelrecht fort mit Sich in Ihr ewiges Reich. Sogleich waren wir eng vertraut miteinander, denn Dein Geist in uns schafft ja diese Vertrautheit. Als wir beim Essen saßen, acht in einer Runde, da warst Du der Neunte, Der zu uns trat mit Deinem Segen, und Dich treu sorgend zu uns herabneigtest. Es war auch gerade noch ein Platz frei geblieben oben am Kopfende des Tisches. Ganz väterlich sanft kamst Du, und Du sagtest zu uns: 

„Zu euch spricht Jesus Christus: Weidet Meine Schafe, weidet Meine Schafe, denn die Zeit ist nun gekommen, da Ich die Meinen aussende. Wie Ich Selbst auf Erden 30 Jahre im Verborgenen blieb und in der Stille, der Demut und der werktätigen Liebe reifte, so musstet auch ihr reif werden für Mein inneres Wort, reif werden, dass Ich Mich in euch ausgebären konnte, dass Ich das Innere eures Herzenshauses so weit reinigen konnte, dass ihr bereit seid, euch ganz in Meinen Dienst zu begeben. Und wie auch das Mark des Lebensbaumes lange verborgen lag, so ist nun eine neue Zeit angebrochen, da das Morgenrot Meiner Liebe bereits strahlt, erhellt und erleuchtet, und diejenigen erfreut, die bereits in Meinem Geiste leben, und sich Mir ganz anvertrauen mögen, die da sagen: „Vater, in deine Hände legen wir unser ganzes Sein! Handele Du durch uns, sprich Du durch uns, liebe Du durch uns!“. So ist das Neue Heilige Geistige Reich Meiner Liebe nicht mehr fern, und große Umwälzungen werden kommen, doch Meine Kindlein sind wohl bewahrt und geschützt in Meinem Vaterhause. 

[Das anwesende Kleinkind brabbelte immer wieder „Mama, Mama“]. Und nun auch dieses Kleine spürt Meine Anwesenheit, da Ich an eurer Tafel sitze, denn wenn die Meinen Mich rufen und ihre Herzen Mir öffnen, kann Ich nicht anders als geschwind bei ihnen einzukehren, denn Meine Sehnsucht ist groß nach euch. Wenn ihr euch so zu Mir wendet, da will Ich allezeit kommen und erscheinen, und die Mich wahrhaft lieben, die sollen Mich auch im Herzen vernehmen und sollen Mich schauen dürfen. Seht, in dieser Weihestunde, da Ich unter euch trete, sind auch die Seligen Meiner Himmel bei euch, und ihr dürft spüren und empfinden einen kleinen Abglanz der Freude, die ihr einst haben werdet, wenn ihr wieder in das Reich Meiner Herrlichkeit, in das urewige Reich der Barmliebe zurückkehret. Doch zuvor warten noch gewichtige Aufgaben auf euch, und es ist kein Zufall, dass ihr euch hier zusammengefunden habt. Die im Geiste eins sind, die führe Ich auch zusammen, und die waren bereits zusammen, bevor sie sich entschlossen, den Gang in die Welten der Trennung zu tun. 

Und so will Ich denn nun noch einige persönliche Worte an Meine Kinder richten, und Ich beginne mit Meinem Sohn C., der traurig und deprimiert dasteht, und ist an einem Punkte angelangt, da er Mir nicht mehr vollkommen vertrauen kann. Ich sage dir: Alles will Ich von dir haben, und so du noch einen letzten Rest zurückhalten magst und für dich behältst, da kann Ich nicht vollauf in dir erstehen, und kann die immerwährende Freude und der Frieden, die dich erfüllen werden, wenn Ich ganz bei dir eingekehrt bin, sich nicht in dir entfalten. Übergib� Mir alles, und wie Ich einst zu Meinem Salomo sprach: Schau an die Lilien auf dem Felde, und sieh� die Vögel des Himmels, denn sie sorgen sich nicht. Und wie Ich die Lilien kleide, wie sie in schönstem Gewande vor dir stehen, und Ich die Vögelein nähre, so will Ich auch für dich sorgen, da jedes Haar an deinem Kopfe gezählt ist und kein Flieglein stirbt ohne Meinen Willen. Leg� alles in Meine Hände, und so du willst, führe Ich dir auch eine andere Aufgabe zu als die Übersetzung Meiner Werke, doch harre noch ein wenig aus, und sind da sieben Jahre vollendet, da kannst du auch in einen anderen Dienst treten. So du willst, führe Ich dir da andere Aufgaben zu, denn einsam ist dein Herz, und es weint nach Mir und nach Meiner Liebe. Doch Ich bin bei dir. 

Meine vier liebreichen Töchter, bleibet ihr ganz in der Demut und in der Liebe, in der Sanftmut des Herzens, da stehet ihr allezeit recht, und Ich will euch segnen und will euch fruchtbar machen und will auch durch euch segenvoll wirken. Wenn ihr ganz demütigst euch fühlt gleich dem Sünder, der sich im Tempel auf die Brust schlägt, so seid ihr gerecht vor Mir und sollet es auch bleiben, und werdet sonach zu lieblichen Blumen Meiner Himmel. 

Mein Sohn C., der Schweizer, an dir habe Ich ein großes Wohlgefallen. Wirst steigen auf der höchsten Berge Gipfel und noch laut von dort verkünden Mein Wort. Doch bist du noch jung und sollst reifen, und gleich einer Traube am Weinstock wirst du Mir süß munden. Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben, Meine Kinder, doch braucht es Zeit, dass ihr in Mir ausreifen könnet. Und da die Geduld nicht eure stärkste Eigenschaft ist, so bittet Mich täglich um Geduld und Barmherzigkeit, um Demut und Liebe. 

Meine Tochter C., auch du sollst die letzten Gebundenheiten nun loslassen, und jegliche weltliche Rücksicht wird dich von Mir wegführen und wird Meine heilige Kraft in dir wieder schmählern, die du hast erfahren dürfen dieser Tage. Bleibe auf dem Wege, den Ich dir vorgezeichnet habe, und lass� alles Alte los, denn Ich mache alles neu. Vertraue Mir, übergib� auch du dich Mir ganz, und liebe Mich von ganzem Herzen und mit allen deinen Kräften. 

Mein Sohn B., der du dein Lebensschifflein hin- und hergefahren hast auf den Flüssen, und hast doch nun das Schiff des Lebens ins ewige Meer Meiner Liebe steuern lassen: Bleibe nun auf diesem Kurs, und auch dir werden neue Aufgaben zugeführt werden, doch komme noch mehr in die innere Ruhe, so wird Mein Geist sich in dir gänzlich entfalten und dich bereits hier auf Erden völlig lebendig werden lassen, hin zur Wiedergeburt im Geiste. 

Meinen Geist gieße Ich aus auf euch, den ihr nun als Segen, als Frieden im Herzen und als Liebe empfinden dürfet. Dies für euch an diesem Abend, und gedenket dieser Weihestunde, da Ich bei euch gewesen und das Brot mit euch brach. 

Amen, -spricht die Liebe des Vaters in Jesu. Amen.“ 

Nur der wird erfassen können, was wir empfanden, dem bereits selbst ein solch� gnadenreiches Glück zuteil werden durfte, nur der wird die Stärke und die Kraft der Liebe verstehen, welche entsteht, wenn der Vater unter den Seinen weilt und sie lieblich anspricht. Wir Frauen konnten uns nun kaum mehr voneinander trennen, und der B. lächelte viel sagend, denn er hatte ja bereits vorher geahnt, was dieser Abend uns allen werden würde: Unvergessenes Glück in Deiner heiligen Gegenwart, und das süße Entstehen inniger Bande, welche Du, unser Jesus, in Deiner Liebe um uns alle winden mochtest. 

So trug es sich dann auch zu, dass wir uns am nächsten Tag wieder trafen, um gemeinsam zu einem nahen Tempel zu fahren. Vor Jahren hatte ein Weib namens D. an jener Stelle eine Vision und grub in der Erde, woraufhin ein Heilwasser empor sprudelte. Sie bekam einen Sohn, und mystische Geschehnisse rankten sich um die beiden – Tote wären etwa auferweckt, und Speisen mehrfach wundersam vermehrt worden. Sie wäre Maria, oder gar Gott Selbst, sagte man, ihr Sohn O. jedoch wäre der auferstandene Jesus Christus, der das Werk der D. seit deren Tod fortführte. Liebster Vater, an diesen Ort schicktest Du uns nun, um zu schauen, zu segnen, und die Sphäre dieser Stätte zu erspüren. 

Als wir eine Stunde vor Beginn der Heilungs-Meditation eintrafen, erwartete uns dort schon ein reges Treiben, und ganz gemäß den osteuropäischen Gemütern hingen viele Jesus- und Heiligenbilder im Kapellensaal. Gleich am Eingang stand eine große Jesus-Statue, die mir recht gut gefiel, und die Menschen pilgerten nach vorn und beteten dort; in ihrer extravertierten Art küssten und umarmten sie oftmals die Statue. Auch Bilder der D. und ihres Sohnes hingen an den Wänden, und ich wusste, dass ich ganz vorne sitzen sollte, um dem O. direkt in die Augen blicken zu können. So ließen meine zwei Geistesschwestern K., N. und ich uns in der dritten Reihe nieder, während der B. mit den anderen hinten saß, um den Raum in Deinem Namen zu segnen. 

Die Schwingung dieser Stunde des Erwartens war angenehm, weil die Menschen sich Dir zuwandten, wenn auch noch in einer sehr äußerlichen Art. Es herrschte eine hoffnungsvolle Stimmung, und ich sah Dich im Geiste in weißem Gewand durch den Mittelgang laufen. Du, guter Herr, warst da, segnend, tröstend und aufrichtend, was wir alle empfanden. Dennoch bekam ich einen warnenden Impuls, und wir drei Frauen vorne beteten gemeinsam und baten um Schutz und Bewahrung. 

Es war genügend Zeit, um in die innere Zwiesprache mit Dir zu gehen, und als ich so mit geschlossenen Augen und mit Dir ganz verbunden auf der Bank saß, kam mir plötzlich eine Gruppe von Geistern entgegen, die sich vor mir auf die Knie warfen und mich anbeten wollten. Hier zeigten sich die üblen Früchte jeglicher Heiligen- und Seligenverehrung, wie diese irre gelaufenen Seelen, die sich vom reinen Liebe-Licht Jesu hinwegbewegt hatten, sich auch als Jenseitige Objekte ihrer Verehrung suchten, und auf mich aufmerksam wurden. Sie wurden angezogen von Deinem Licht, das Du in mir angezündet hast, und das erklärte ich diesen armen Seelen, die sich daraufhin etwas zerknirscht wieder entfernten. 

Dann öffnete sich die Tür, O. trat ein – und Du gingst hinaus. Noch war dessen Blick milde und seine Stimme sanft, doch mir war, als wurde es dunkler im Raum. Alle sollten die Augen schließen, was ich nicht tat, denn meine Augen sollten frontal den seinen begegnen. Und da Du bei mir warst, und ich ja zudem auch Deinen wunderbar lieben Blick bereits kenne, sollte mir das Erfassen nicht allzu schwer werden, wessen Geistes Kind mir hier begegnete. 

Er hatte mich bereits erspäht, trat dicht an mich heran und gab mir Zeichen, meine Augen zu schließen, wie die anderen Anwesenden – was ich nicht tat. In dem Moment traf mich sein Blick direkt: ärgerlich, ungehalten, nahezu zornig, sah er mich tief an, und es schauderte mich innerlich. Mir wurde kalt. Meine Geistesschwester N., eine recht sensitive junge Frau, bekam jetzt Herzrasen und musste wenig später den Andachtsraum verlassen. Auch mir raste nun das Herz, während er sprach und durch die Reihen ging. Unangenehm spürte ich seine Präsenz und Dominanz, und außerdem baute sich plötzlich noch im Geiste ein Weib vor mir auf, etwa sechzig Jahre alt und mit leicht zerzaustem Haar. Eine Art furienhafte Matrone schwebte vor mir und war sichtlich erbost über meine Anwesenheit. Es war die D., welche jedoch bald wieder abzog, und sich anderen im Raum zuwendete, zumal ich von ihr völlig unbeeindruckt blieb. 

Eigentlich wollte ich hinauslaufen, die Sonne am Himmel sehen, hinaus und fort aus dieser Sphäre, aber Du, süßer Jesus, sagtest da zu mir: 

„Ziehe nicht ihre Flüche auf dich, Mein Kind, denn diese haben dich ohnehin längst als störendes Element erspäht in ihrem eigenliebigen Getriebe. Halte deine Augen nun geschlossen, und lasse dein Herzlein beruhigen, das dir hier wieder sachte angezeigt, künftighin ganz dauerhaft in Mir und Meiner Gegenwart zu verbleiben, dass derlei Energien dich nicht mehr heraus zu bringen vermögen aus den Räumen der ewigen Liebe, und du vielmehr immer und allüberall an Meiner liebenden Vaterbrust zu ruhen vermagst in völlig ruhigem Gleichmut. 

Verlasse diesen Ort, sobald dies Spektakel vorüber, welches den O. nur weiter abbringen wird von dem Wege hin zu Mir, den anderen aber allein um Meiner endlosen Barmherzigkeit willen dennoch auch der Kraftzufuhr dienen kann, so sie Mich lieben, aber da fehlgeleitet hoffen und glauben, Mich in diesem Armen anzubeten. Doch kann von einem wahren Heil und einer Heiligung durch Mich hier freilich nimmermehr die Rede sein. 

Höre, das Weib D. verfügte einst über große Geisteskraft, und es offenbarten ihr Meine Erzengel eines Tages diese Heilquelle. Ihr selbst jedoch sollte diese Quelle nicht zum Heil gereichen, denn wie einst der erste Engel des Lichts verlor sie sich eigenwillig in selbstsüchtigem Wirken. Niedere Geister hängten sich an sie und machten sie fett und träge, dass sie in einer Art Wahne hernach zu glauben begann, Ich Selbst zu sein. Es hat sich diese auch bisher in der jenseitigen Welt nicht zum Besseren geleiten lassen, und denkt da noch immer, alle Wahrheit, Weisheit und Macht inne zu haben. 

Ihr armer Sohn ward groß gezogen in diesem Truggebäude, und gleich einem verzogenen Erbprinzen konnte sodann die Herrschsucht sich seiner leicht bemächtigen. Er fügte sich diesem Wege schnell, da er ihm ein einträgliches und bequemes Leben verschafft, wiewohl er im Innersten dennoch stark zweifelt an seiner Mission, und in seiner Leere manches Mal des Nachts die Quartiere der Käuflichen aufsucht, die ihm den nötigen Trost nimmermehr geben können. 

Du aber, Mein Kind, bleibe nur schön fein in Mir und Meiner Liebe, und merke dir diese Geschichte wohl, denn viele sind berufen, wenige nur auserwählt, manche aber erwählen sich gar selbst, und berufen sich hernach als heimliche Handlanger Meines Gegners. Amen.“ 

Glücklicherweise war der „Gottesdienst“ bald vorüber, und ich lief hinaus, während sich die Gläubigen um O. scharten. Draußen umarmte ich die N., in welcher Du bereits so stark erwacht warst, dass sie die Lage in ihrem Geiste erfassen konnte und den völlig richtigen Impuls hatte, sich zu entfernen. 

Wir fuhren heim, denn die fünf Geschwister sollten noch heilmagnetisch behandelt werden. Es ist dies ja immer auch ein schöner Liebesdienst, wenn die Liebe gegenwärtig und spürbar ist während des Händeauflegens, nämlich im demütigen Patienten die Gottesliebe, im rechten Heiler jedoch die reine Nächstenliebe aus dieser Gottesliebe heraus, so dass die Heilkraft aus Dir, allerliebster Vater, uns zufließt, und wir sie im Verbunde mit Dir weiter fließen lassen dürfen. 

Es war mein letzter Abend in Romania, und uns allen sollte noch einmal ganz intensives Erleben zuteil werden während der Behandlungen. B. und ich legten die Hände auf, und auch unsere Geistesschwester K. wurde später so weit erfasst vom Erlöser-Geist aus Dir, dass sie aufstand und ebenfalls begann, die Hände aufzulegen im Vertrauen auf Deine allmächtige Heilkraft. Der B. und ich waren ja mittlerweile ein gut eingespieltes Team, dass wir meist zum selben Zeitpunkt empfanden, wenn eine Behandlung abgeschlossen war. 

So legten sich unsere Lieben nun nieder, und wir beide gingen nach und nach von einem zum anderen, nachdem wir alle Dich sehnsüchtig eingeladen hatten, uns in Deine Vaterarme zu nehmen und unser unreines Herz mit Deiner reinsten Liebe zu öffnen. Diese meine letzten Behandlungen in Rumänien waren ganz außergewöhnlich für mich, denn ich hatte ein völlig neues Empfinden in den Händen. 

Als ich meinen Geistesbruder C. behandelte, spürte ich plötzlich in angenehmstem Sinne meine Hände gar nicht mehr, und es war, als würden sie mit seinem ruhig und regelmäßig schlagenden Herzen geradezu verschmelzen. Dann legte ich der N. die Hände auf den Kopf, und sie wurden extrem heiß, doch spürte ich erneut weder Schwere, noch irgendein anderes Empfinden in meinen Händen als allein diese intensive Wärme. Dasselbe ereignete sich bei der K. und der lieben A., die ich ganz in ein wunderschönes hellrosa Licht eingetaucht sah. Die sensitive N. berichtete später über große Hitze, und ihr wäre sodann etwas aus dem Kopf gezogen worden. Bruder B. meinte, Heilungen wären eben jedes Mal einmalig. und der scheue C. sprach ganz froh von einer tief greifenden religiösen Erfahrung. Guter Vater, so hattest Du uns armen Sündern in Deiner großen Gnade an diesem Abend noch einmal Deine Liebe, Dein wunderbares Wirken und Deine Gegenwart zuteil werden lassen, und hierfür wollen wir Dich dankbar preisen in der Liebetat am Nächsten! 

Ach, schön war´, und durch Deinen Geist, der den Kindern Deiner Liebe Sich zuallererst in Frieden und in Freude kundgibt, war ich tatsächlich nur ein klein wenig traurig, als ich am nächsten Morgen ins Flugzeug via Germania stieg. Festhalten sollte ich alle Geschehnisse, dies hattest Du mir ins Herz gelegt, und das habe ich hiermit getan, in Liebe zu Dir und zu den Geschwistern, ohne die mein Geist-Erleben niemals in jener Tiefe und Schönheit möglich gewesen wäre. 

So lasst uns im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung erstarken, dass unser Vater Sich uns offenbaren kann durch ein Wort oder durch eine Empfindung, durch die Geistesschau oder durch helle Träume, – oder durch Seine Heilkraft, wie hier geschehen und erlebt. Immer, dies sei uns gewiss, sind Seine Wege ganz Gnade und ganz Erbarmung, immer führen sie die Menschen in Demut und Liebe hin zu Ihm. 

Und wer da immer noch zweifeln mag, dem seien hier ein paar weise Worte meines ersten Lehrers Dr. Stylianos Atteshlis, genannt Daskalos, zur Verinnerlichung anempfohlen: 

„Wisst ihr, wie Salz schmeckt? Ihr antwortet nun vielleicht, es sei kristallin und besteht aus Natriumchlorid. Doch ich sage euch: Bevor ihr nicht Salz auf der Zunge gekostet habt, kennt ihr es nicht. Was also ist da zu tun? – Machet euch auf zu den Salzadern!“  Amen. 

Brustkrebs, offener, geheilt

Es handelt sich bei dieser Patientin um jene, welche zugleich auch an Knochenkrebs erkrankt war, im August 2016 zur palliativen Betreuung nach Haus entlassen wurde und nun, nach 7 Monaten wieder fit ist.
Sie ist voller Tatendrang und Lebensfreude und will ab Ende März ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Ihr einziges Problem ist zur Zeit, was sie mit dem Rollstul machen soll, den sie nun nicht mehr braucht…:-)

Ihre Geschichte findet ihr hier: Knochenkrebs, geheilt

Viel Freude damit und verliert nie den Mut, nie die Hoffnung, nie das Vertrauen in euch selbst und in unseren „Cheforganisator im Himmel“…:-).

Muskelschwund, geheilt, Nicolaie

Die 2. Nachricht, die mir sehr große Freude bereitet, betrifft Nicolaie (die 1. Nachricht war Knochenkrebs, geheilt)

Nicolaie ist ein Junge aus einer Stadt im Norden der Rep. Moldau, direkt zur Grenze zur Ukraine.
Er ist jetzt (März 2017) 2 Jahre und 4 Monate alt, er ist gesund zur Welt gekommen, auffällig war bloß, als er nach dem Erhalt einer Impfung schwere Schüttelkrämpfe bekam.
Seine Mutter machte sich keine großen Sorgen, doch als Nicolaie in ein Alter kam, wo andere Kinder zu krabbeln beginnen und Nicolaie aber absolut keine Anstalten machte, sich zu bewegen, schöpfte sie den ersten Verdacht, daß etwas mit ihrem Kind nicht in Ordnung war.
Sie wurde dann von einer Untersuchung zur anderen geschickt, auch in die Hauptstadt der Rep. Moldau, Chisinau, wo sich der Verdacht der Ärzte bestätigte:

Muskelschwund

Die herkömmliche offizielle Medizin hat aktuell kein Mittel dagegen.
Weder im Osten noch im reichen Westen Europas.
das war ein zimlicher schock für die famile des Kleinen.
Noch dazu war auffällig, daß Nicolaie nur auf dem Bacuh liegen konnte. es hat sich dann herausgestellt, daß auch seine Organe anders entwickelt waren, als bei einem gesunden Kind in seinem Alter.

Der Vater Nicolaies hat arbeit gefunden in Athen, also ziemlich weit weg von seiner Familie.
Nach dem klar war, daß in der Rep. Moldau keine Hilfe für das kranke Kind zu finden war, fuhr die Mutter mit Nicolaie nach Griechenland, nach Athen, in der Hoffnung, daß dort die Ärzte besser ausgebildet sind und eine Lösung finden.
Doch auch dort war die Diagnose „Muskelschwund“ und keine Aussicht auf Hilfe.

Durch eine Fernsehsendung im rumänischen Fernsehen wurde die Mutter Nicolaies auf unsere private Initiative „Hilfe für kranke ohne Hilfe“ aufmerksam und nahm mit Aurelia, die zur Zeit in Rumänien war, Kontakt auf.

Aurelia hat eine Gabe, verzweifelten Menschen erst einmal die Angst und den Schrecken zu nehmen, damit man mit ihnen normal reden kann.

Aurelia empfahl der verzweifelten Mutter folgende Therapie:

– erst einmal selbst an den täglichen Fernbehandlungen um 20 Uhr MEZ teilzunehmen, um zu erfahren, von was die Rede ist
– dann, in den kommenden Tagen, während der Fernbehandlungen ihre Hände auf ihren Sohn zu legen
Aurelia schickte der Mutter nach Griechenland:
– unser heliopathisches und energetisch informierte Massageöl
– 2 gesundbeter Beleber-Akkus
– unsere energetisch informierten Globuli

Nicolaie ist nun seit 3 1/2 Monaten in Betreuung von „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“

Sein Zustand heute, März 2017, sein Alter 2 Jahre und 4 Monate:

– Nicolaie kann gehen
– Nicolaie steigt Treppen hoch
– Nicolaie bekommt absolut keine Medikamente mehr von den Ärzten, denn,
– laut den Ärzten ist er – zu deren Verwunderung – geheilt
– zur Sicherheit wird er in 3 – 4 Monaten noch einmal in Athen untersucht und wenn dann auch nichts mehr gefunden wird, wird Nicolaie aus der Liste der an Muskelschwund erkrankten Menschen gelöscht.

Hinweis:
Durch die große Distanz Athen-rumänien, oder Athen-Österreich und den Mangel an Geld der Eltern Nicolaies haben wir darauf verzichtet, Nicolaie zu uns zu bestellen.
Alle energetischen Behandlungen wurden auf die Distanz Rumänien – Athen, oder Österreich – Athen, gemacht

Die Kommunikation verlief und verläuft über skype und what´s app, Sprache: Rumänisch.

Nicolaie und Knochenkrebs, geheilt waren die ersten beiden Fälle, wo unsere Beleber-Akkus von Anfang an ein fester und tragender Bestandteil der Therapie waren:

Auf den Körper aufgelegt und jegliche Nahrung und jegliches Getränk wurde damit energetisiert.

Ebenfalls empfohlen: Beitrag zu Muskelschwund, geheilt Geschichte eines im Jahre 2006 vom Muskelschwund Geheilten.

Knochenkrebs, geheilt

2 aktuelle Nachrichten bereiten mir große Freude.
Die eine betrifft eine Frau, welche seit 4 Jahren Brustkrebs, sowie seit 2016 Knochenkrebs an den Oberschenkelknochen und am Becken hatte.
Blöderweise ist sie den Krankenschwestern bei einer CT-Untersuchungen ausgerutscht und hat sich auch noch das Becken gebrochen, weil der Knochen vom Knochenkrebs schon so angegriffen war.
Sie wurde im August 2016 zur palliativen Betreuung nach Haus geschickt. Ein befreundeter Arzt sagte zu ihr: „ich betreue dich bis zum Ende“

Das „Ende“ hätte so laut Meinung der Ärzte 2016 eintreten sollen.
Ist es aber nicht.

Heute, im März 2017, wurde die Frau in einem österreichsichen Krankenhaus untersucht und das Ergebnis ist: praktisch geheilt.
Eine kleine erhöhte Stoffwechselaktivität ist noch bemerkbar – aber keine tragische Geschichte mehr.
Die nächste Untersuchung wird in 3 Monaten sein – aber bloß darum, um Vergleichswerte zu sammeln.

Die Therapie:
Nach dem Schock der Diagnose „Knochenkrebs“ kam die Frau aus Österreich per Bahn im Schlafwagen, denn mit dem Auto war sie nicht mehr transportfähig, auf unseren Stützpunkt nach Rumänien.
Dort brachten wir sie 3 x zu einer hellfühligen Therapeutin nach Timisoara, welche die seelischen Ursachen dieser Krankheiten, denn es geht immer nur um diese, „sieht“.
es war in diesem Fall wichtig, daß di epatientin erfährt, WARUM sie gerade diese „Krankheit“ bekommen hat.

Von unserer Seite bekam sie:
– 4 gesundbeter-Beleber-Akkus zur Energetisierung ihres energetischen Körpers, sowie zur Energetisierung aller Getränke und Speisen, die sie zu sich nimmt
– Einreibungen und Kompressen mit unserem heliopathisch veredelten und energetisch informierten Massageöl.
– heliopathisch veredelte und energetisch informierte Globuli
– tägliche Sitzung mit Hände auflegen, entweder direkt, oder auf die Entfernung

Daneben nimmt sie noch pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, welche ihr eine Ärztin empfohlen hat.

Zustand heute, März 2017:
Offener Brustkrebs verheilt
Knochen zum Großteil regeneriert, sie braucht kein Stützmieder mehr und auch die Krücken fast nicht mehr, nur mehr auf längeren spaziergängen
Sie hinkt noch leicht – laut Aussagen der Ärzte und der Physiotherapeutin müssen die Muskeln noch weicher und geschmeidiger werden.

Sie ist voller Tatendrang, Motivation, Lebensfreude und möchte und wird Ende März 2017 wieder zu arbeiten beginnen.

Der 2. Fall ist Nicolaie, ein Junge aus der Rep. Moldau mit Muskelschwund. Wie es dazu kam und wie es im jetzt geht, könnt ihr hier lesen

Warum ich euch das alles immer schreibe?  Um euch Mut zu machen.

Viel Freude damit

 

Muskelschwund, sehr gute Besserung

Bei einem Jungen (2 Jahre alt) aus der Nähe von Soroca / Rep. Moldau wurde  bei medizinischen Untersuchungen Muskelschwund festgestellt.

Die geschockte Mutter fuhr daraufhin mit dem Kleinen zu ihrem Mann, der in Athen arbeitet und ließ auch dort ihren Jungen untersuchen: Ergebnis: Genau dasselbe wie in Soroca. Muskelschwund gilt bei den Ärzte aus unheilbar.

Durch Mundpropaganda in der Rep. Moldau und durch rumänische Fernsehsendungen wurde die Mutter auf unsere private Initiative „Hilfe für Kranke ohne Hilfe2 aufmerksam und nahm Kontakt zu Aurelia auf.

Der Kleine – und auch die Mutter – wird nun seit ca. 4 Wochen von Aurelia auf die Distanz betreut – sie ist auf unserem Stützpunkt in Rumänien, der Kleine und die Mutter in Athen – ich sitze übrigens zur Zeit in Österreich…:-)

Ergebnis: Der Kleine ist sehr kräftig geworden bei allen seinen Muskeln, er bewegt sich anders – und die Ärzte reden von einem Wunder. Es wurde eine neue Untersuchungsreihe gestartet und wenn sie dabei keinen genetischen Defekt entdecken, gilt der Junge als geheilt.

Siehe auch: Muskelschwund geheilt sowie Muskelschwund geheilt, Nachtrag

Ich sehe an den Suchbegriffen auf unserer Seite, was euch so zu uns herbringt. Egal was ihr habt, egal, was sie euch sagen – gebt die Hoffnung nie auf und sucht Alternativen

Geht auch auf www.gesundbeter.com . http://www.gesundbeter.com ist im Aufbau, aber ein paar Tipps bekommt ihr dort auch schon

 

Energetisierung von Wasser

Dieser Bericht handelt von unseren Energetisierungsmethoden für Wasser im Bereich

  • Gesundheitliche Anwendungen (Augen, Energetisierung kranker Stellen im Körper)
  • Trinkwasser für Haus, Hof und Stall
  • Nutzwasser für Gemüse- und Obstbau. Im Freien, aber auch in großen Folienhäusern
  • Bewässerung sanlagen von Gärten, Parkanlagen, Sportanlagen
  • Fischzucht in Fischteichen, Bächen, sowie Klein- und Groß-Aquarien
  • Schwimmbecken (pool und Badeanstalten)
  • Energetisierung von Nahrungsmitteln (Essen & Getränke)
  • Sonstiges

Mit großer Freude geben wir die weitere Entwicklung unserer Beschäftigung mit unserem Energetisierten Wassers bekannt:

Schon seit 2001 beschäftigen wir uns, neben unserer Tätigkeit für „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“, mit der Reinigung und anschließenden Energetisierung verseuchter Trinkwasserbrunnen in rumänischen Dörfern, wo es keine Wasserversorgung über Wasserleitung gibt

  • Verschmutzte und mit Tierkadavern (Ratten, Katzen, Vögel etc) verseuchte Trinkwasserbrunnen in Zigeunersiedlungen.
  • Von chemischer Landwirtschaft verseuchte Trinkwasserbrunnen (Verseuchungsgründe: Chemische Rückstände von Spritz- und Düngemittel, Jauche und Mist, welcher in das Grundwasser kommt.
  • Tränkebrunnen für Tierherden
  • Haus- und Stallbrunnen für die Landwirtschaft
  • Wasserleitungen mit „totem“ Trinkwasser in den Städten

Die dabei gewonnene Erfahrung wurde ständig miteingebracht in die Entwicklung neuer, einfacher, billiger und trotzdem hocheffizienter Energetisierungssysteme.

Einer von vielen Anwendungserfolgen in der Landwirtschaft bis jetzt war 2015 der Erfahrungsbericht eines Forstingenieurs, beschrieben im Beitrag von  „Das Wunder von Soveja“

Neben diesem detailliertem Bericht über die Verbesserung des Wachstums, des Ertrages und der Gesundheit der Weinstöcke, Reben und Trauben, sowie der Qualitätsverbesserung  des schon fertig gegorenen Weines in den Fäßern haben wir auch viele Rückmeldungen von rumänischen Kleinlandwirten erhalten:

  • Kühe und Ziegen haben eine höhere Milchleistung erreicht
  • Das Wachstum und die Gesundheit von Gemüse wurde verbessert
  • Weniger bis keine Kalkablagerungen in den Kochtöpfen, Waschbecken, WC

Wie werden die Akkus angewendet?

Die Akkus gibt es in 3 ml Violettglas-Fläschchen. Andere Größen sind im Test.

  • bei Kranken: werden die Fläschchen entweder auf den kranken Stellen aufgelegt. Bei Wunden über dem Verband. Oder auch einfach in der Hand gehalten.
  • Lebensmittel energetisieren: Ein Akku wird am besten in eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche gegeben. Damit wird das Essen oder das Getränk vor dem Servieren kurz besprüht. Die energetische Information wird dabei auf die Lebensmittel übertragen. Oft ist nach dem kurzen Besprühen auch eine positive Geschmacksveränderung bemerkbar.
  • Wasser im Haus: 2 Akkus auf dem Wasserleitungsrohr befestige. Oder beim Baden direkt in die Badewanne geben.

……………

Fortsetzung des Berichtes erfolgt in wenigen Tagen

Tinnitus heilen

Im Rahmen unserer Tätigkeit für „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“ hatten wir vor allem in den westeuropäischen Ländern Deutschland und Österreich auch mit Menschen zu tun, die an Tinnitus leiden.

Vielen davon konnte in 2 – 3 Sitzungen durch unsere Methoden geholfen werden. Bei den meisten von ihnen verschwand das Geräusch im Ohr komplett und für immer.

Bei anderen wurde der Geräuschpegel deutlich weniger

Bei meinem letzten Aufenthalt in Österreich vor einer Woche kam ein 40-jähriger Mann zu mir, der sich für eine Tinnitus-Heilung bedankte – die Heilung war im Jahre 2010 und das Geräusch im Ohr ist seitdem auch nicht mehr gekommen.

Wir sind zur Zeit am Überlegen, ob wir nicht überhaupt in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich Schwerpunkt-Wochen für Tinnitus-Behandlungen anbieten sollen.

Falls irgendwer von euch eine Tinnitus-Schwerpunkt-Woche in seinem Ort, seiner Stadt organisieren will, nehmt bitte Kontakt mit uns auf. am besten per e-mail, da wir zur Zeit wieder in Rumänien unterwegs sind.

Bernhard  e-mail:   lorberost@gmail.com