Kapitel 12

Ein neues Sonnenheilmittel

teilte der Herr Gottfried Mayerhofer durch das Innere Wort im Jahre 1870 mit. Es lautet:

[HS.01_012,01] Nachdem ihr schon mehrere Mittel habt, die euch durch Meinen Knecht im Jahre 1851 kundgegeben wurden, so will Ich zu diesen heute ein neues hinzufügen, und zwar:

[HS.01_012,02] Nehmet wilde Kastanien, wenn dieselben reif von selbst aus den Schalen fallen, löset die äußere, aber auch die letzte braune Schale von ihnen ab, schneidet sie dann in kleine Stückchen und trocknet sie in einer dunkelvioletten Schale an der Sonne während 2 bis 3 Wochen. Nachdem pulverisieret sie und verwahret das gewonnene Pulver in Fläschchen von gleicher Farbe, wie die oben erwähnten Schalen.

[HS.01_012,03] Dieses Mittel, gebraucht als leichter Tee, wozu das Wasser zuvor heiß gemacht und, wenn es siedend ist, ein Eßlöffel voll dieses Pulvers hineingetan, sodann einige Minuten stehengelassen, durchgeseiht, und dann getrunken wird, dient vorzüglich bei Blutkrankheiten des weiblichen Geschlechts, wenn die Menstruation zu heftig und reichlich eingetreten ist. Dieser Tee regelt die natürlichen Sekretionen wieder.

[HS.01_012,04] Ebenso ist die wilde Kastanie in ihrem Rohzustande als sympathetisches Mittel gut, wenn eine Person von Kopfweh geplagt wird, das jedoch mehr von den Nerven als vom Blutandrang zum Gehirne abhängt.

[HS.01_012,05] Die Kastanien sollen in diesem Fall, drei an der Zahl, bloß einige Tage bei sich getragen werden – voll vertrauend auf Meinen Segen –, und das Kopfweh wird sich anfangs mildern und am dritten Tage gänzlich verschwinden.

[HS.01_012,06] Um euch diese Wirkung der wilden Kastanie zu erklären, mache Ich euch bloß auf die äußere Schale derselben aufmerksam; ihr werdet selbe mit Spitzen oder Stacheln bedeckt sehen. Nun, eben diese Stacheln sind in der Natur die elektrischen Leiter, und ihr könnt die Kastanie als eine elektrische Flasche ansehen, die, durch diese Leiter geladen, alle ihre Elemente, aus denen sie besteht, mit Elektrizität schwängert.

[HS.01_012,07] Nachdem nun Blutkrankheiten meistens von dem Nichtfunktionieren des elektrischen Herdes im menschlichen Körper, also der Milz herkommen, so ist eben dieses aus der Kastanie gewonnene, mit den Sonnenstrahlen geschwängerte Pulver das einzige Mittel, um den elektrischen Strom im menschlichen Körper wieder in seine geregelten Schranken zu weisen.

[HS.01_012,08] Hier habt ihr in wenigen Worten den eigentlichen Grund der Heilkraft der wilden Kastanie.

[HS.01_012,09] Durch das Aussetzen an die Sonne werden die noch von der Erde aufgesogenen feuchten, unlauteren Teile oder Spezifika entfernt, und es bleibt bloß der mit Elektrizität geladene und für diesen speziellen Zustand nötige Teil übrig.

[HS.01_012,10] Dieser Tee kann auch bei Milzkrankheiten mit Vorteil angewandt werden.

[HS.01_012,11] Hier habt ihr also wieder ein neues Mittel für die leidende Menschheit. Gebraucht es im Hinblick auf Mich, und Mein Segen bei der Heilung wird nicht ausbleiben!

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