dement & Armut

Im ersten Beitrag zum Thema „dement“ schrieb ich, daß für mich ein ganz wesentlicher Grund für die verbreitete Altersdemenz im Westen der jahrzehntelang konsumierte Industriefraß, sowie die unkritische Einnahme der Gifte der Pharmazeutischen Industrie (die Bevölkerung nennt es immer noch „Medikamente“) ist.

Dani schrieb in einem Kommentar, daß sie arm ist und sich keine besseren Lebensmittel leisten kann. Ich war nun heuer selbst 3 Monate in Deutschland und es besteht wirklich ein Riesenunterschied, ob man sich dort im Supermarkt eindecken muß mit Eßbarem – oder ob ich in Rumänien auf den Bauernmarkt gehe.

Trotzdem aber meine ich, daß es in dieser Zeit des Diktates der Konzerne möglich ist, Alternativen in der Beschaffung von gesunden und guten Lebensmittel zu finden.

Alleine über das Internet gibt es genügend Möglichkeiten, direkt mit den Bauern in Kontakt zu treten. Und, Dani, falls es in deiner Gegend nichts gibt – mach selbst eine Plattform.

Ich kann es nur wiederholen: Meidet den Fraß, den sie euch vorsetzen. Jeder Bissen dieses Fraßes macht ein bisserl dümmer und ein bisserl kränker.

Ich möchte hier einen Beitrag hereinkopieren, den mir ein Freund aus Deustchalnd geschickt hat als Reaktion auf den ersten Beitrag zum Thema „dement“:

hallo Bernhard,
ich habe gerade deinen Text über alte Menschen in Westeuropa gelesen, und kann dir nur zustimmen. Neulich habe ich meine Oma (95) im Pflegeheim besucht, und muß sagen, die Atmosphäre dort ist wirklich unheimlich, überall dämmern Menschen apathisch an Tischen und Stühlen vor sich hin, ab und zu fallen zusammenhangslose Sätze, der Höhepunkt des Lebens ist, wenn es Streit um die Wasserflasche am Tisch gibt.
Ich bin froh, daß ich nie das Geld haben werde, um in so ein modernes, vorbildliches Pflegeheim zu kommen.
Grüße xxx

Zitatende

Die Tragik ist ja wirklich die, daß schon fast jeder meint, das sei normal. Es sei normal, im Alter auf Drogen gesetzt und von einer bllligen Olga, Alina oder Marioara gefüttert, gebadet und gespritzt  zu werden. Und – daß es von der höheren Lebenserwartung kommt auf Grund der, man höre und staune,  modernen Medizin.

Kinder, wacht bitte endlich auf………… denn es ist Tag geworden

dement. Lebenserwartung

immer öfter hört man nun, daß, eh klar, die im westen lebenden Alten eher dement werden, weil ihre Lebenserwartung höher ist.

Der Liebe Gott hat da einen Fehler im Programm und weiß es also nicht, daß der Mensch, der ja nach seinem Ebenbild gebaut ist, eine komplette Fehlkonstruktion ist und wir nun die studierten Chemiker haben, die da Zaubermittel erfunden haben, damit diese Fehlkonstruktion Gottes wieder funktioniert.

Ein Hoch diesen Studierten.

Über das Internet kann man eine Statistik der Weltbank abrufen. 

Lebenserwartung Rumänien  =74,51 Jahre

Lebenserwartung Deutschland = 80,74 Jahre

Aus der 6  Jahre höheren Lebenserwartung also läßt sich nicht ableiten, warum die Leute im Westen den Verstand verlieren im Alter und die Länder aus dem Osten ihre arbeitsfähigen Frauen schicken müssen, die den unter ärztlich verschriebenen und von den Krankenkassen bezahlten Drogen dahinvegetierenden Alten im Westen den Hintern auswischen. 

 

dement

Demenz

Ich war nun 3 Monate in Deutschland. Aurelia 6 oder 7 Wochen. Schön war´s. Erschreckend allerdings ist dort die Situation der Alten. Nicht nur in Deutschland. Auch in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien.

Ein Unmenge an Frauen zwischen 30 und 60 Jahren aus den osteuropäischen Ländern Polen, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Serbien, Tschechien und Slowakei sind damit beschäftigt, Alte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Spanien zu betreuen. Es ist ein Glück für die Frauen aus dem Osten, denn dies ist die einzige Chance, daß ihre Familieen überleben – und ein Glück für die Alten im Westen, daß sie überhaupt jemanden haben, der sich 24 Stunden um sie 7 Tage die Woche kümmert.

Aber, warum ist das so? Warum verliert die Generation, die nach dem verlorenen Krieg der Deutschen und Österreicher das Land wieder aufgebaut haben, ihr Gedächtnis? Warum wird der Generation, die Deutschland und Österreich wieder aufgebaut haben, von Abzockern ihr Haus, Hab und Gut genommen, um damit die angeblich so teure und wertvolle Pflege in den Altenheime zu bezahlen? Habt jemand von euch schon einmal gesehen, wie die Alten da dahindösen? Geht mal rein in so ein Heim und schaut euch an, was auch euch erwartet, wenn ihr nicht aufpaßt.

Wir hatten seit 1999 im Rahmen von „Hilfe für Kranke ohne Hilfe“ mit Tausenden Kranken im Osten Europas zu tun. Dabei ist  mir ein einziger Fall von Alzheimer untergekommen. Ein einziger Fall, ein Mann in Brasov.

Aktuell gibt es in Deutschland laut einem SPIEGEL-Artikel 1,2 Millionen Demenzkranke. Tendenz stark steigend.

Wenn wir in Rumänien sind, kommen fast täglich Frauen zu Aurelia, welche zumindest ein paar Worte Deutsch lernen wollen, um bei Agenturen, die Altenbetreuung im Westen anbieten,  besser Chancen zu haben. Manche von denen besuchen wir dann auch in ihrem Einsatzort und es ist erschreckend, deren Patienten zu sehen, die da alleine in riesigen Häusern in ihren elektrisch verstellbaren Betten dahindämmern, die Fernbedienung für den Fernseher daneben und eine Kiste voller Tabletten. Und sollte sich einer dieser Patienten einmal etwas stärker zu Wort melden, wird er ins Spital gebracht und „neu eingestellt“. Das heißt, die Beruhigungsdosis wird erhöht und der Patient ist noch mehr weggetreten. Das sage nicht ich, sondern mir bekannte Mitarbeiter eines deutschen Pflegedienstes.

Es ist erschütternd und menschenunwürdig.

Die Ursachen sind für mich der jahrzehntelange unkontrollierte Umgang mit Hormonfraß der Lebensmittelindustrie, Aktionsfleisch, billig – genau der Fraß, von dem man dann hin und wieder was in den Medien hört, sowie der unreflektierte Umgang mit ………tja, wie nennen wir es? Ich weigere mich schon lange, das Wort „Medikament“ für die verblödenden, Siechtum bringenden, von Pflichtbeiträgen bezahlten Produkte einer gierigen, menschenverachtenden pharmazeutischen Industrie zu verwenden.

Daher: Lest immer auch die Nebenwirkungen auf der Packungsbeilage. Seid skeptisch bei Tabletten und Impfungen. Reduziert deren Einnahme, sucht euch Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, die wirklich auch euer Heil wollen. Und meidet den billigen Industriefraß aus den Supermärkten – und fast will ich auch sagen: Im wahrsten Sinn des Wortes verblödende Sendungen im Fernsehen.