Über Russenhasser & Putinversteher

Russenhasser & Putin-Versteher

2 Worte, genauso blöd, wie das Wort „Gutmensch“, aber aktuell werden sie halt sehr oft verwendet und ich frage mich immer öfter, wieso eigentlich.

Gerlind hat heute in einem Kommentar das Thema angeschnitten: Die Spaltung der Menschen. Die Spaltung, wo dann erst einmal der Hass – und dann der richtige Krieg beginnen kann.

Wenn man auf jene Nachrichten angewiesen ist, die man über das deutsche Fernsehen bekommt, oder über deutsche Zeitungen, dann ist es klar, daß der Putin schuld an allem ist. Die österreichischen Medien waren in dieser Geschichte zwar auch einseitig, aber doch nicht ganz so auf Kriegstreiberei aus wie ihre deutschen Kollegen. So war es interessant zu beobachten, daß die Journalisten zwar russlandfeindlich logen und schrieben, was das Zeug hielt – ihre Leserschaft aber in den Kommentaren eine ganz andere Sichtweise hatte.

Der SPIEGEL schrieb dazu auch einmal eine „Richtigstellung“, so, daß die Journalisten schon recht hätten mit ihrer Sichtweise. Und auch der ARD hielt extra eine Sitzung ab, um den Zuschauern dann zu erklären, daß das, was sie im deutschen Fernsehen zu sehen bekommen, schon „Qualitätsjournalismus“ sei…:-)

Ich wurde von einem „Wolfgang“ in ein paar Kommentaren verbal etwas heftig angefaßt, weil ich über eine Frau und über die Situation in Donezk im Osten der Ukraine schrieb und dabei die NATO, die EU und die USA für das Dilemma dort verantwortlich machte, wo doch der Putin die Krim annektiert hat.

Für mich ist die Annexion der Krim  n i c h t  der Anfang der Ukraine-Krise, sondern eine russische Reaktion auf eine schon seit Jahre voher begonnene, bewußte Provokation seitens der NATO.

Das ist meine Sicht der Dinge und ich weiß, daß ich damit nicht alleine dastehe. Meine Sicht der Dinge resultiert daraus, daß ich nun seit 20 Jahren sehr oft im Osten Europas bin –  und seit 15 Jahre in Rumänien lebe, von wo aus ich nach Bulgarien, Türkei, Republik Moldau (halb rumänische, halb russische Bevölkerung) und in den bessarabischen Teil der Ukraine komme. 1984 hatte ich das Glück, nach einem Aufenthalt in Algerien, von einer österreichischen großen Firma in die DDR entsandt worden zu sein. Als ich den Auftrag bekam, dachte ich erst, in ein Land zu kommen, wo jeder in der Uniform rumläuft und niemand lachen darf.

Erst als ich dann in Halle an der Saale Menschen mit langen Haaren sah, die auf der Straße Gitarre spielten, und in den Kneippen derselbe Betrieb war wie im Westen, wußte ich, daß wir Deppen im Westen von unseren eigenen Medien genauso belogen werden, wie unsere Brüder und Schwestern auf der anderen Seite des Stacheldrahtes.

Weiters hilft mir bei meiner Sicht der Dinge, daß ich seit 17 Jahren mit Aurelia zusammen bin, einem wunderbaren Wesen, aufgewachsen in der Ceaucescu-Zeit in Rumänien. Ich wünsche vielen Kindern im Westen so eine erfüllte Kindheit, wie sie die Kinder hier hatten und zum Teil noch haben. Allerdings war dies eine Kindheit ohne Tablet und ohne Handy – aber das hatten wir im guten Westen ja auch nicht….:-)

Weiters hilft mir bei meiner Sicht der Dinge meine Schwester, welche Russisch-Lehrerin an einer österreichischen Schule ist, sowie unser Schwager Anatoli aus Tomsk in Sibirien, der aber nun auch im guten alten Österreich lebt.

Daß der Putin, wie ihm nun hysterisch unterstellt wird, auf Raub aus ist  und sich andere Länder einverleiben will, glaube ich nicht.

Daß durch den wirtschaftlichen Vernichtungsfeldzug, den der Westen gegen Rußland führt, es zu schweren Konfrontationen führen kann, hingegen schon.

So hat man vor einigen Wochen gelesen, daß die Schmerzgrenze für Erdöl für Rußland bei 80 USD liegt.

Jetzt liegt der Preis – zufällig? – schon bei 60 USD, auch Prognosen für 40 USD habe ich schon gesehen. Abgesehen davon, daß man an der Tankstelle nichts davon merkt – hätte jemand vor ein paar Monaten gewagt, so einen Preis vorherzusagen? 60 USD für ein Barrel Rohöl – das ist billiger als ein Barrel Mineralwasser, schrieb Friedman von Schall und Rauch

Nein, Leute: Erst denken, dann schrei(b)en. Gerlind schreibt, daß sie gelesen hätte, daß Jesus empfiehlt, bei solchen Konflikten neutral zu bleiben.

Egal was passiert: Laßt euch nicht spalten, laßt euch nicht in den Haß treiben. Egal was kommt – und es wird noch dick kommen – die Zukunft ist rosa und gut.

Wir waren heuer vom Nistru bis in den Süden Spaniens unterwegs mit Behandlungen. Diese Reisen wachsen nicht auf unserem Mist, sondern wir sind dort, wo Leute Krankenbehandlungen mit unseren Methoden organisieren wollen.

Die Kernländer, wo es noch so etwas wie „Wirtschaft“ gibt, sind Österreich und Deutschland. Aber auch die haben die besten Zeiten hinter sich. Das ist keine Schwarzmalerei, sondern ein Hoffnungsschimmer, daß die Systeme „Kommunismus“ und „Kapitalismus“ nun bald endgültig vorbei sind und eine neue, gerechte Ära anbricht. Egal, ab das die alten Kräfte wollen oder nicht.

Von uns ist gefordert, die Augen offen zu halten und nicht an alten Mustern klammern. Dann geht der Wechsel relativ einfach und schmerzfrei vor sich.

Es gibt einen wunderschönen Satz bei Jakob Lorber:

„Die Lichter aus Ost und West werden sich erkennen und ergreifen und somit die Dunkelheit vertreiben.“

An das haltet euch, egal was kommt. Denn im Grunde genommen sind wir schon mittendrin im Wechsel.

Rep. Moldau, Krankenbehandlungen

Wir sind nun in Soroca im Norden des Landes und am Nistru gelegen, der die Grenze zur Ukraine bildet. Etwas weiter unten ist der Nistru der Grenzfluß zwischen Republik Moldau und Transnistrien.

Anfang der Neunziger-Jahre gab es es Bestrebungen, Moldau an Rumänien anzugliedern, was ein Teil der Russisch sprechenden Bevölkerung ablehnte. Einige von ihnen haben den Staat „Transnistrien“ gegründet, mit der Hauptstadt Tiraspol. Es ist damals auch zu Schießereien gekommen, inzwischen aber scheint man sich an den Status gewohnt zu haben, wenngleich Transnistrien von keinem Staat anerkannt wird.

Moldau ist ein wunderbares unschuldiges Land eigentlich, wenn nicht auch hier der Westen, allen voran die USA, massiv versuchen würde, Einfluß zu gewinnen. So stehen an den renovierten Straßen riesige Tafeln mit „Verbessert vom AMERIKANISCHEM VOLK„, also USA.
Foto5035

Die Moldauer sind nicht dumm und merken den Hintergrund der Liebestat: Im Gegensatz für die „Wohltat Straßenbau“ kaufen amerikanische Konzerne wie MONSANTO Unmengen von Hektaren Agrarflächen auf. Ein einzelner Grund-Deal vor einiger Zeit  betrug z. B. 200.000 Hektar Ackerland. Da Moldau nicht bei der EU ist, dürfen die da dann machen, was sie wollen. Diese US-Konzerne sind die gleichen, welche auch die Ukraine gut eingekauft haben, sprich: dort Land gestohlen und die Bevölkerung verarmt haben. Aber auch wenn die einfache Bevölkerung in der rep. Moldau den Diebstahl an Grund, Boden, Umwelt und Lebensqualität bemerkt, so kann sie trotzdem nichts dagegen ausrichten.

Und weil die westliche Propagandamaschine besser läuft und schönere Bilder hat, als die russische, sind für die meisten Menschen im Westen, die sich gemeinhin für gebildet halten, die Russen die Bösen und die Amerikaner die Braven.
Foto5089

Happy and merry Chistmas mit Coca-Cola-Weihnachtssonderangebot für alle !!!…:-)

Die 2. Seite der Medaille: rianovosti

„Heilung durch Gebet“- Tourplan November – Dezember 2014

In Planung für 2015: Luanda/Angola und San Francisco /USA (?)

Fix im Programm für 2014

Die Tour „Heilung durch Gebet“ in Rumänien und Rep. Moldawien führt im November und Dezember 2014 in die Städte Bucuresti, Constanta, Brasov, Piatra Neamt, Bistrita NT, Iasi, Chisinau, Balti, Soroca, Cahul . Bitte informiert auch eure Freunde und Bekannten in diesen Ländern über die neue Tour „Heilung durch Gebet“. Das genaue Ddatum für jede Stadt findet ihr weiter unten.

– Rep. Moldawien in den Städten Chisinau, Balti, Soroca, Cahul: nach dem 9. November 2014. Das genaue Datum erfährt ihr in Kürze. Anmeldung in Chisinau bei: Arcadie, Ghena, Ljubi, Costel in Rumänien, Aurelia oder gatacuboala@gmail.com

– Iasi / RO: Fre 28. 11.  – Son 7. 12. 2014 Anmeldung in Iasi: Florin 0741 226 228 , Aurelia oder gatacuboala@gmail.com

– Bistrita NT / RO: Mon 24. – Mit 26. 11.2014 Anmeldung : gatacuboala@gmail.com

– Piatra Neamt / RO: erster Durchgang Fre 21. – Son 23. 11.2014 (ein 2. Durchgang findet statt nach unserer Rückkehr aus der Rep. Moldawien & Iasi

Brasov: Mon 17. – Don 20. 11. 2014 In Brasov möchte ich gerne „Heilung durch Gebet“-Gruppensitzungen mit Musik der Gruppe  DEVAS  machen. Anmeldung & Organisation: Mirela 0724 203 087. 

– Constanta / Schwarzes Meer / RO: Fre 7. 11. – 16. 12. 2014.  Anmeldung: Virgil 0040 749 573 222 , 0040 721 413 722 , Antoneta 0040 731 468 454, Aurelia sau gatacuboala@gmail.com

– Bucuresti: 6. noiembrie 2014  Programare: Aurelia sau  gatacuboala@gmail.com sau 0723 73 33 08

Bei den Sitzungen können nach Bedarf folgende Sprache verwendet werden: Rumänisch, Deutsch, Englisch. Italienisch. In Moldawien Rumänisch sowie Russisch (Übersetzer vorhanden für Rumänisch-Russisch)

Wenn ihr den Tourplan an Freunde oder Bekannte in Rumänien oder der Republik Moldau schicken wollt, so findet ihr hier die rumänische Version.